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Born to Fight

(Kerd ma lui, 2004)

Dt.Start: 03. August 2006
DVD: 01. November 2006
Premiere: 05. August 2004 (Thailand)
FSK: ab 18 Genre: Action
Länge: 96 min Land: Thailand
Darsteller: Chupong Changprung (Daew), Nappon Gomarachun (General Yang), Santisuk Promsiri (Lowfei), Dan Chupong (Daew), Piyapong Piew-on (Tun), Somrak Khamsing (Tug), Amornthep Waewsang (Moo), Suebsak Pansueb (Jo), Nantaway Wongwanichislip (Nye), Kessarin Ektawatkul (Nui), Rattaporn Khemtong (Tunta), Chatthapong Pantanaunkul (Foong), Sasisa Jindamanee (Baetoey)
Regie: Panna Rittikrai
Drehbuch: Morakat Kaewthanek, Panna Rittikrai


Inhalt

Bei der Festnahme des Waffenschmugglers Yang wird der Partner von Polizist Daew getötet. Um gegen seine daraus resultierende Depression anzukämpfen, begleitet er seine Schwester und ihre Freunde auf eine humanitäre Reise in ein kleines Dorf. Plötzlich tauchen Yangs Männer dort auf und verlangen die Freilassung ihres Chefs. Um ihrer Forderung Nachdruck zu verleihen, töten sie zahlreiche Dorfbewohner und richten eine Rakete auf Bangkok.
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Durchschnittliche Redaktionswertung

Born to Fight hat eine durchschnittliche Redaktionswertung von 75%
Keine weitere Wertung

Kritik

von Daniel Licha
Born to Fight hat eine Wertung von 75%
Wer das Warten auf Revenge of the Warrior - Tom Yum Goong nicht mehr ertragen kann und einen Film im Stile von Ong Bak sehen möchte, dem sei dieses vor Action nur so strotzende Martial-Arts-Werk ans Herz gelegt, sofern man nichts gegen einen 45-minütigen Showdown und einer total übertriebenen Story einzuwenden hat.

Bild aus Born to Fight Nachdem Ong Bak auch außerhalb Thailands ein Riesenerfolg war, musste natürlich schnell noch ein Film dieser Art nachgeschoben werden um die Wartezeit zu Revenge of the Warrior - Tom Yum Goong zu überbrücken. Hierfür durfte nun der Actionregisseur von Ong Bak ans Werk um mit Dan Chupong einen zweiten Thailändischen Martial Arts Star aufzubauen.

Um sich ein wenig abzulenken lässt sich der depressive Polizist Daew von seiner Schwester zu einem Hilfsausflug auf eine kleine Insel überreden. Doch kaum sind sie angekommen werden sie und die Dorfbewohner von Terroristen als Geiseln genommen mit der Forderung an die Regierung den Terroristen-Anführer freizulassen. Als Daew erkennt, dass die Geiseln auf jeden Fall sterben sollen, versucht er die Bevölkerung aufzurufen den Terroristen selbst das Handwerk zu legen.

Ja, die Story ist wirklich derart bescheuert wie es sich die Zusammenfassung anhört, jedoch stört das nicht weiter, da man sich einen Film wie diesen sicher nicht wegen einer guten Geschichte, sondern den Fights anschaut. Aber abgesehen davon hinterlässt die Handlung gerade wegen dieser lächerlichen Idee einen trashigen Charme, der für die bescheidene Geschichte entschädigen kann.

War Regisseur Panna Rittikrai bei Ong Bak nur der Actionregisseur, darf er hier nun unter alleiniger Verantwortung zeigen was er drauf hat. Dass dies ganz klar Action ist, merkt man schnell, denn neben einem sehr gelungenen Opening (welches sich durchaus mit den guten alten John Woo Filmen messen kann) bietet der Film einen knapp 45 minütigen Showdown, der seines Zeichen sucht.

Wer meint so ein actionlastiges Finale könnte schnell langweilig werden, der irrt gewaltig! Rittikrai versteht es seine Kämpfe abwechslungsreich und originell zu gestalten und somit dem Zuschauer immer wieder etwas Neues zu bieten. Zudem reißt die Spannung nie wirklich ab, da in diesem Film auch die Zivilisten nicht geschont werden und wohl mindestens genau so viele ihr Leben lassen müssen wie bei der Terroristengruppe.

In Sachen Darstellerleistungen braucht man im Grunde nicht viel zu erwarten, es geht hier schließlich um die Kämpfe. Dennoch muss man sagen, dass Dan Chupongs Spiel deutlich besser rüber kommt, als von seinem Pendant Tony Jaa, jedoch wirken bei diesem die kämpferischen Fähigkeiten ein wenig ausgeprägter.

Wer schon mit Ong Bak viel Vergnügen hatte und nichts dagegen hat, dass die Hälfte des Filmes aus einem Martial-Arts-Showdown besteht, der kann hier eigentlich nichts falsch machen, zumal man hier merkt, dass die Thailänder an die Grenze gehen, denn während man bei Jackie Chan lustige Outtakes zeigen kann, ist hier bei fast jeder Szene ein Sanitäter, bzw. ein Rettungswagen vor Ort gewesen.



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