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Trennung mit Hindernissen(The Break Up, 2006)
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10. August 2006 DVD: 12. Dezember 2006
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Premiere: |
02. Juni 2006 (USA) |
| FSK: |
ab 6
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Genre: |
Komödie, Romanze |
| Länge: |
106 min
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Land: |
USA |
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Darsteller:
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Vince Vaughn (Gary), Jennifer Aniston (Brooke), Joey Lauren Adams (Addie), Shelby Bakken (Taylor), Jason Bateman (Riggleman), Peter Billingsley (Andrew), Vincent D'Onofrio (Dennis), Jon Favreau (Johnny O), George Glynn (Casey), Mary-Pat Green (Mischa), Cole Hauser (Lupus), John Michael Higgins (Richard), James Kim (Morgan), Justin Long (Christopher), Brad Nelson (Greg), Keir O'Donnell (Paul), Rebecca Spence (Jen), Geoff Stults (Mike) |
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Regie:
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Peyton Reed |
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Drehbuch:
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Jeremy Garelick, Jay Lavender |
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 Inhalt
Als sich die Kunsthändlerin Brooke von ihrem Freund Gary trennt, weigern sich Beide aus der gemeinsamen Wohnung auszuziehen. Um den jeweils anderen aus der Wohnung zu vertreiben, setzen beide psychologische Kriegsführung ein und holen sich dazu Rat bei Freunden und teilweise Wildfremden. Als kein Ende des Streits in Aussicht ist, arrangieren sich die Beiden mit ihrem WG-Status und stellen schließlich fest, dass sie unterbewusst nicht um die Wohnung sondern um den jeweils Anderen kämpften. |  |
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Durchschnittliche Redaktionswertung
Keine weitere Wertung
Kritik
von Julia Stache
Trennung mit Hindernissen von Regisseur Peyton Reed (Down with Love) sollte eine romantische Komödie werden. Turbulente Wendungen und die beiden Darsteller Jennifer Aniston und Vince Vaughn sollten in der Rolle des streitenden Paares den Zuschauer mit Witz und Romantik von der Liebe und ihren Tücken überzeugen. Das Konzept geht allerdings nicht auf und kann trotz harmonierender Darsteller nicht überzeugen.
Brooke (Jennifer Aniston) und Gary (Vince Vaughn) sind sich bei einem Baseballspiel das erste Mal begegnet. Nach kurzer Kennenlernphase ziehen beide in eine gemeinsame Wohnung, allen Warnungen ihres Umfelds zum Trotz. Im Laufe der Zeit stellt sich eine gewisse Routine in der Beziehung ein. Neben gemeinsamen Hobbies gehen beide ihrer Arbeit nach. Gary rührt als begeisterter Fernsehgucker im Haushalt keinen Finger, Brooke will es beiden so schön wie möglich machen. Die angestaute Frustration bekommt die Gelegenheit zum Ausbruch. Eine Anzahl falsch eingekaufter Zitronen für das Abendessen führt zu einer fetten Beziehungskrise. Gary schläft fortan auf dem Sofa im Wohnzimmer, Brooke nimmt das Schlafzimmer unter Beschlag. Fortan versucht man sich mit allen Mitteln, das Leben so schwer wie möglich zu machen.
Dass die Beziehung zwischen Mann und Frau nicht immer einfach ist, sollte bekannt sein. Das es unterschiedliche Ansichten bezüglich der Haushaltsführung gibt, ist nichts Neues. So können Aniston und Vaughn in der ersten Hälfte des Films mit ihren Kabbeleien beim Zuschauer durchaus für einige Lacher sorgen. Denn ähnliche Situationen sind in jeder Beziehung bereits vorgekommen. Im Laufe der Zeit werden die Gags aber zunehmend schwächer und rarer und beginnen sich in ihrer Art zu wiederholen. Auch wenn sich beide doch eigentlich so furchtbar lieb haben, machen sie sich das Leben gegenseitig zur Hölle. Das Konzept der romantischen Liebeskomödie geht dabei völlig verloren. Eher erinnert Peyton Reed damit an eine laue Version von Der Rosenkrieg.
Die schauspielerische Leistung beider Darsteller ist insgesamt in Ordnung und Aniston und Vaughn funktionieren als Paar sogar ganz gut. Doch diesem Pluspunkt zum Trotz, mag das Konzept des Films nicht aufgehen. Das liegt zum einen daran, dass die Gemeinheiten irgendwann ziemlich langweilig werden und zum anderen daran, dass man als Zuschauer nie wirklich sicher ist, in welche Richtung die Handlung führen soll. Was allerdings besonders ins Auge fällt, ist die extrem klischeehafte Darstellung der Verhaltensweisen beider Charaktere. So spielt Vaughn den nur an Sport interessierten Mann und Aniston die nur auf Karriere und Haushalt fixierte Frau, ohne andere Verhaltenseisen zuzulassen. Da ist es erstaunlich, dass sich beide trotz all dieser ausgeprägten Eigenschaften überhaupt finden konnten. Das kratzt mächtig an der Glaubwürdigkeit des Films.
Peyton Reeds Komödie kann unterhalten, wenn man weiß, auf was man sich einlässt. Wenn eine Beziehungskrise im Weichspülgang mit leichten Lachern gewünscht ist, dem sei Trennung mit Hindernissen ans Herz gelegt. Wer allerdings mehr die bitterböse Variante bevorzugt, sollte sich Der Rosenkrieg von Danny DeVito anschauen. Da lernt man die eigene Beziehung schätzen!  Weitere interessante Filme
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