Superman III - Der stählerne Blitz Poster

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Superman III - Der stählerne Blitz

(Superman III, 1983)

Dt.Start: 09. März 1984
DVD: 15. Dezember 2006
Premiere: Juni 1983 (USA)
FSK: ab 12 Genre: Fantasy, Sci-Fi
Länge: 124 min Land: USA, UK
Darsteller: Christopher Reeve (Superman/Clark Kent), Richard Pryor (Gus Gorman), Jackie Cooper (Perry White), Marc McClure (Jimmy Olsen), Annette O'Toole (Lana Lang), Annie Ross (Vera Webster), Pamela Stephenson (Lorelei Ambrosia), Robert Vaughn (Ross Webster), Margot Kidder (Lois Lane), Gavan O'Herlihy (Brad)
Regie: Richard Lester
Drehbuch: David Newman, Leslie Newman


Inhalt

Mit Hilfe des Computergenies Gus will der Milliardär Webster sein Vermögen noch vergrößern, indem dieser für ihn Computer manipuliert. Doch bei jedem Versuch kommt ihnen der Mann aus Stahl in die Quere, worauf Webster beschließt Superman mit selbstentwickeltem Kryptonit zu töten. Dies schlägt zwar fehl, jedoch hat dieses Kryptonit seltsame Auswirkungen auf Superman, denndieser zeigt sich plötzlich von einer gemeinen Seite.
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Durchschnittliche Redaktionswertung

Superman III - Der stählerne Blitz hat eine durchschnittliche Redaktionswertung von 85%
Keine weitere Wertung

Kritik

von Daniel Licha
Superman III - Der stählerne Blitz hat eine Wertung von 85%
Charmant wie eh und jeh darf nun auch Richard Lester alleine einen Teil zur Superman-Reihe beitragen. Dabei ist es nicht nur seine unterhaltsame Inszenierung, die zu gefallen weiß, sondern auch die Einführung der neuen Charaktere, sowie die gewohnt guten Darstellerleistungen des gesamten Casts.

Bild aus Superman III - Der stählerne Blitz Nach dem Chaos des ungeplanten Regiewechsel bei Superman II - Allein gegen alle ging es bei der zweiten Fortsetzung munter weiter, denn Hackman wurde, nachdem er sich schon bei Teil 2 geweigert hatte unter Lester zu drehen, komplett aus dem Skript gestrichen und auch Margot Kidder musste sich nach ihrer Kritik an den Produzenten mit einer kleinen, unwichtigen Nebenrolle begnügen.

Als es Gus Gorman gelingt seinen Arbeitgeber um eine stolze Summe zu erleichtern und Firmenchef Ross Webster dem Ganzen auf die Schliche kommt, will er sich dessen Talent zu Nutzen machen um auf kriminelle Weise an noch mehr Geld zu gelangen. Doch diese Rechnung haben sie nicht mit dem Man of Steel gemacht.

Man muss den Drehbuchschreibern ein großes Lob zollen, denn ihnen gelang eine Geschichte, bei der es nur wenig stört, dass bekannte Gesichter wie die von Lois Lane auf ein Minimum reduziert wurden oder im Falle von Lex Luthor gar nicht erst vorkamen. Dies ist dem Umstand zu verdanken, dass sich diesmal der Großteil der Handlung in Smallville ereignet und man mit Gus Gorman und Lana Lang zwei neue überzeugende Charaktere einführen konnte.

Man merkt dem dritten Teil der Superman-Reihe nun deutlich die Handschrift von Richard Lester an, denn sein erster eigener Film setzt eindeutig die Comedy in den Vordergrund, was meiner Meinung nach auch funktioniert, da Sidekick Gus Gorman derart witzig geraten ist und man so schnell vergisst, dass Ross Webster den eigentlichen Bösewicht darstellen soll. Auch, dass Superman selbst der zweite Bösewicht ist vermag zu gefallen, wie auch die vielen ironischen Anspielungen (I don't believe a man can fly!) auf bekannte Comiczitate.

Christopher Reeve ist und bleibt der wohl einzig wahre Superman, was er hier einmal mehr unter Beweis stellen kann. Ihm zur Seite steht diesmal Richard Pryor, der eine aberwitzige Vorstellung abliefert und sich vor Hackmans Luthor nicht zu verstecken braucht. Auch Annette O'Toole, die ironischerweise in der Serie Smallville Martha Kent spielt, gefällt als Clarks Love Interrest und lässt Margot Kidder schnell in Vergessenheit geraten.

Vor seinen beiden Vorgängern braucht sich Superman III - Der stählerne Blitz zu keinem Zeitpunkt verstecken, denn der Film besitzt nicht nur den nötigen Charme der Vorgänger, sondern auch eine interessante Geschichte (Superman vs. Superman), einen überzeugenden Sidekick und gut aufgelegte Hauptdarsteller! Wer schon die ersten beiden Teile mochte, wird auch mit diesem Werk noch großen Spaß haben.



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