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"Die originellste Hochzeit des Jahres" will die Zeitschrift Confetti im gleichnamigen Film prämieren. Spätestens nach der Vorauswahl der Jury ist klar, dass hier gute Comedy geboten ist, denn nicht nur die beiden schwulen Hochzeitsplaner, sondern auch die drei nominierten Paare sorgen für allerlei Chaos, Tränen, Romantik und sehr viel Spaß!
Der halbdokumentarische Stil des Films ist wohl die erste Eigenart, die den Kinozuschauer anspricht, denn man fühlt sich von Beginn an in einer "Spätabend-Reportage", die aber qualitativ weit höher als ihre Fernseh-Pendants anzusiedeln ist. Aber auch die Tatsache, dass die Dialoge komplett improvisiert sind, scheint Wunder zu wirken, denn der gesamte Film sprüht nur so vor tollen und äußerst komischen Wortwitzen.
Drei Paare wurden von der Brautzeitschrift Confetti ausgewählt, um am Wettbewerb der "originellsten Hochzeit des Jahres" teilzunehmen. Das wenig singbegabte Pärchen Matt & Samantha will eine Musical-Hochzeit - die Vollblut-Tennisspieler Josef & Isabelle eine Tennis-Hochzeit und die Nudisten Michael & Joanna eine Hochzeit im Adams-/Evakostüm! Die beiden Hochzeitsplaner Heron und Hough sollen den Paaren dabei behilflich sein. Doch wie so oft ist das Geld zu knapp und die Protagonisten wollen sich so gar nicht an die Regeln der Veranstalter halten.
Insgesamt ist Confetti - Heirate lieber ungewöhnlich als nette britische Komödie mit Wortwitz (zumindest im Original) abzustempeln. Leider fehlt ein wenig der Tiefgang, der den Zuschauer zum Nachdenken und diskutieren anregt, sodass man nach Verlassen des Kinos den Film eigentlich schon zu den Akten gelegt hat. Dennoch kann der Film die 100 Minuten gut unterhalten und sollte bei der Filmwahl für den Samstagabend Beachtung finden! |