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TKKG - Das Geheimnis um die rätselhafte Mind-Machine(TKKG, 2006)
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28. September 2006 DVD: 29. März 2007
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Premiere: |
28. September 2006 (Deutschland) |
| FSK: |
ab 6
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Genre: |
Familie |
| Länge: |
117 min
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Land: |
Deutschland |
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Darsteller:
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Jannis Niewöhner (Tim), Jonathan Dümcke (Karl Vierstein), Lukas Eichhammer (Willi "Klößchen"), Svea Bein (Gabi Glockner), Hauke Diekamp (Kevin Sudheim), Jürgen Vogel (Kommissar Emil Glockner), Ulrich Noethen (Manek), Jeanette Hain (Eleonora), Robert Dölle (Weltmann), Anna Hausburg (Nadine), Anna Schudt (Frau Glockner), Ruby Kossin (Claudia), Nicolas Christl (Martin), Johann Hillmann (Benjamin "Benni" Küsters), Helmfried von Lüttichau (Hackspecht), George Lenz (Bienert), Heinrich Schafmeister (Chauffeur Georg), Anne-Marie Bubke (Nadines Mutter), Philip Köstring (Barkeeper), Alfred Kleinheinz (Professor Vierstein), Robin Roth (Bosselt) |
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Regie:
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Tomy Wigand |
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Drehbuch:
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Marco Petry, Burt Weinshanker |
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 Inhalt
Kevin Sudheim wird für die Erfindung der Mind-Maschine, mit der er die kleinsten Lichter in die größten Denker verwandeln kann, mit dem Hauptpreis bei "Jugend forscht" belohnt. Als Kevin und seine Freundin Nadine plötzlich spurlos verschwinden, übernimmt TKKG den Fall. Bei ihren Ermittlungen finden Tim, Karl, Klößchen und Gaby heraus, dass Kevin die Mind-Maschine heimlich weiterentwickelte. Des Weiteren gibt ihnen das Verschwinden mehrerer Kinder und das seltsame Verhalten ihres Vertrauenslehrers Jürgen Manek zu denken. |  |
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Durchschnittliche Redaktionswertung
Keine weitere Wertung
Kritik
von Julia Stache
TKKG, das sind die vier Freunde Tim, Karl, Klößchen und Gaby. In den frühen 80ern gewannen ihre Geschichten, die erstmals 1979 von Stefan Wolf als Kinderbuch erschienen, Kultstatus. Mehr als 30 Millionen verkaufte Hörspielabenteuer stehen für den Erfolg der Jugendclique, die es sich zur Aufgabe macht, mysteriöse Vorkommnisse mit kriminalistischem Gespür zu enträtseln. Mit TKKG - Das Geheimnis um die rätselhafte Mind-Machine bringt Regisseur Tomy Wigand (Das fliegende Klassenzimmer) ein völlig neues Abenteuer der Freunde auf die große Leinwand.
Drei verschwundene Kinder rufen TKKG auf den Plan. Schnell finden sie heraus, dass die Kinder entführt worden sind und ihr Verschwinden in Zusammenhang mit einer mysteriösen Mind-Machine steht, die von einem ihrer Mitschüler erfunden wurde. Die Maschine stimuliert das Gehirn und sorgt für wachsende Intelligenz bei den Probanden. TKKG ahnen, dass die entführten Kinder als Versuchskaninchen herhalten müssen und machen sich auf die Suche nach den Vermissten.
Die Geschichte ist nicht umwerfend, aber für Zuschauer jeglichen Alters leicht nachzuvollziehen. Aufgrund der Einfachheit der Handlung kann sich bei knapp zwei Stunden Film allerdings keinerlei Spannung aufbauen. Zudem sind die einzelnen Szenen lieblos aneinandergereiht und wirken wie eine Kette, die abgearbeitet werden muss. Der Mangel an Dramaturgie ist aber nicht das einzige Manko des Films. Neben dem furchtbaren Titelsong im Rapstil, bei dem nur die Hälfte des Textes zu verstehen ist, hat man sich zur Erklärung technischer und wissenschaftlicher Vorgänge etwas ganz tolles einfallen lassen. So wird in animierten Filmchen z.B. erklärt, wie ein Trojaner von einem Computer zum nächsten geschickt wird, oder welche komplexen Vorgänge in unserem Gehirn ablaufen, wenn es durch die Mind-Machine stimuliert wird. Das erinnert verstärkt an biologische Vorschulklassenfilmchen, gehört aber nicht in einen Jugendkrimi.
Mit der Wahl der Darsteller hat man glücklicherweise ein recht gutes Händchen bewiesen. Alle vier Jugendlichen wirken durchaus sympathisch und entsprechen von ihrem Äußerem und ihrem Handeln im Großen und Ganzen den Bildern, die man durch die Bücher im Kopf hat. Lediglich bei der Figur des Tim (Jannis Niewöhner) hapert es ein bisschen, denn seine in den Hörspielen herausgearbeitete Anführer- und Beschützerfunktion rückt in den Hintergrund, vielmehr wirken alle Figuren relativ gleichberechtigt und können mit ihren Fertigkeiten zur Lösung des Falls beitragen. Für kleinere Lacher kann Lukas Eichhammer als Klößchen sorgen, der so einiges wegstecken muss. Bei den Nebendarstellern erscheint insbesondere Jürgen Vogel als Gabys Vaters äußerst blass, dagegen kann Ulrich Noethen als Vertrauenslehrer Manek einige Sympathiepunkte sammeln.
TKKG - Das Geheimnis um die rätselhafte Mind-Machine ist ein mäßiger Jugendfilm geworden. Als Fan der Bücher verlässt man leicht enttäuscht das Kino. Für Kinder ist der Film zu lang, für Jugendliche zu langweilig, für beide Zielgruppen fehlt eine gehörige Portion Spannung. Der Reiz am Mitraten und Entschlüsseln des Falls geht hier völlig verloren.  Weitere interessante Filme
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