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Der deutsche Filmverleih macht es einem als Kritiker mit ihrer Titelgebung wirklich einfach, denn selten war es leichter zu sagen, "Der Name ist Programm", als hier. Ein humorloser, lahmer Streifen, der zudem noch eines der unsympathischsten Schauspielerensembles der letzten Jahre aufzubieten hat. Ohne Höhepunkte hangelt sich S.H.I.T. - Die Highschool GmbH durch eine immer peinlicher werdende Geschichte ohne Witz und gute Einfälle.
Was macht man, wenn man seinen Schulabschluss in der Tasche hat, einen aber keine Universität annehmen will? Richtig: Man gründet ganz einfach seine eigene! Auf diese simple und nahe liegende Idee kommt auch Bartleby. Und so muss er zusammen mit seinen Freunden nichts weiter tun als ein leer stehendes Gebäude zu suchen und eine Internetseite erstellen um bei seinen Eltern die Illusion vom bekommenen Studienplatz zu erzeugen. Doch plötzlich stehen hunderte verzweifelte Schulabsolventen vor der Türe, die unbedingt an der S.H.I.T. studieren möchten und alle haben einen dicken Scheck von Mama und Papa dabei. Und so beginnt ein Chaossemester.
Die Grundidee des Films ist sicher nicht schlecht, was daraus gemacht wurde dafür umso mehr. Viele Teeniekomödien scheiterten in den letzten Jahren an ihrem unerträglichen Ekel- und Fäkalhumor. Diesen Fehler wollte man bei S.H.I.T. - Die Highschool GmbH nicht begehen und da den Machern anscheinend keine "normalen" Gags eingefallen sind haben sie einfach einen Streifen ohne solche produziert. Für eine Komödie sicherlich nicht die beste Lösung, denn allein von der schwach ausgeführten Story kann der Film beim besten Willen nicht leben.
Aber nicht nur bei der Handlung sondern auch in Sachen Darsteller ist S.H.I.T. - Die Highschool GmbH ein Totalausfall. Der Film ist voll von nervigen Jungschauspielern die es zu keinem Zeitpunkt schaffen die Sympathien des Publikums für sich zu gewinnen. Eine gute Auswahl der Akteure hätte noch einige der Storymängel kaschieren können, so jedoch wurde die Sache nur verschlimmert. Kein Wunder, dass Namen wie Justin Long, Adam Herschman oder Johna Hill bisher völlig unbekannt sind, denn viel Talent lässt sich bei ihnen nicht feststellen.
Nun gut, man muss zugeben, auch dieser Film hat seine witzigen zwei Minuten. Mehr sind es aber wirklich nicht. Man fragt sich ernsthaft, was sich die Produktionsstudios von Streifen dieser Art erwarten. Es braucht keinen Propheten, um vorherzusagen, dass S.H.I.T. - Die Highschool GmbH kein Kassenschlager werden wird. Mit dieser ideen- und humorlosen Story lockt man niemanden in die Kinos. Warum also bringt man immer wieder derartige Ramschstories auf die Leinwand? Egal, die Quittung dafür bekommen die Studios hoffentlich mit den niedrigen Besucherzahlen. |