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Jagdfieber(Open Season, 2006)
| Dt.Start: |
09. November 2006
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Premiere: |
29. September 2006 (USA) |
| FSK: |
o.A.
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Genre: |
Animation |
| Länge: |
86 min
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Land: |
USA |
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Darsteller:
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Martin Lawrence (Boog), Ashton Kutcher (Elliot), Debra Messing (Beth), Billy Connolly (McSquizzy), Jon Favreau (Reilly), Nika Futterman (Rosie), Jane Krakowski (Bobbie), Fergal Reilly (O'Tool), Gary Sinise (Shaw), Gordon Tootoosis (Mr. Weenie), Patrick Warburton (Ian) |
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Regie:
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Roger Allers, Jill Culton & Anthony Stacchi |
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Drehbuch:
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Steve Bencich & Ron J. Friedman |
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Inhalt
Der Grizzlybär Boog wächst im ruhigen Städtchen Timberline in der Obhut der Wildhüterin Beth auf. Nachdem er den jungen Hirsch Elliot aus den Fängen des paranoiden Jägers Shaw befreit und der Hirsch fortan sein Leben kräftig durcheinander bringt, werden die Beiden im Wald ausgesetzt. Für die Gewöhnung an das Leben in der Wildnis bleibt dem unerfahrenen Bären jedoch wenig Zeit, da die Jagdsaison unmittelbar bevor steht. |  |
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Ein Hirsch und ein Grizzly allein im Wald, das ist die Handlung dieses Streifens. Mit Jagdfieber kommt einer der schwächeren Animationsfilme des Jahres in die Kinos. Weder die einfallslose Story noch die unsympathischen Figuren können für unterhaltsames Vergnügen sorgen. Es fehlt ganz einfach an Überraschungen, am richtigen Witz und vor allem am Charme der Charaktere.
Waren es Anfang des Jahrtausends Teenykomödien, die groß in Mode waren, so sind es jetzt computeranimierte Streifen. Nun will auch Sony auf den Erfolgszug aufspringen. Um noch ein Stück vom saftigen Geldkuchen abzubekommen, den andere Studios mit Animationsfilmen backen, wurde extra das Sony Pictures Animation-Studio gegründet. "Besser spät als nie" scheint das Motto dieser Aktion zu sein. Vielleicht ist es aber schon zu spät. Zwar ist Jagdfieber nun in den USA doch relativ erfolgreich gestartet, in Deutschland wird das aber mit großer Wahrscheinlichkeit anders aussehen. Hierzulande tun sich derzeit sogar die "Großen" wie Disneys Cars oder Pixars Ab durch die Hecke schwer und somit ist auch bei Jagdfieber mit durchwachsenen Besucherzahlen zu rechnen. Man ist mit den Einfällen und Ideen einfach Jahre hinterher und Sony wird sich im hart umkämpften Wettbewerb extrem schwer tun.
Gibt es überhaupt noch ein Tier, das 2006 noch nicht zum sprechen gebracht wurde? Nachdem allein dieses Jahr bereits sieben animierte Filme in den Kinos liefen ist das Genre mehr als verbraucht und es wird immer schwieriger neue Ideen zu finden, was man den letzten CGI-Filmen auch deutlich anmerkt. Jagdfieber kann mit keinerlei neuen Gags aufwarten und auch die Charaktere sind eher lieblos gestaltet. Nicht das dieses Sony Werk unerträglich schlecht wäre, aber wo andere Streifen wie Ab durch die Hecke noch durch überaus sympathische Figuren punkten können, bleibt dieser Film außen vor. Auch die Story ist weniger überzeugend und somit ist Jagdfieber nach Tierisch Wild der schwächste Animationsfilm des Jahres. |  | | von Toni Straßer |

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