Der Pakt - The Covenant aus der Feder von Regisseur Renny Harlin (Stirb Langsam 2) bietet gut gebaute Teenager beiderlei Geschlechts. Dem nicht genug, bildet der männliche Part die Nachkommen von Familien mit übermenschlichen Fähigkeiten. Die sogenannten "Söhne von Ipswich" bekommen es mit einer fremden Macht zu tun, die wesentlich stärker ist, als die eigenen verfügbaren Kräfte. Diese Macht gilt es zu finden und zu besiegen. Der Handlungsverlauf ist nach wenigen Minuten vorhersehbar und somit nicht sonderlich fesselnd.
Caleb und seine Freunde sind die Söhne von Ipswich, direkte Nachkommen von Familien mit besonderen Kräften. Sie alle sind durch einen geheimen Pakt miteinander verbunden. Sie verfügen über Superkräfte, die es ihnen ermöglichen, ihre Gestalt zu verändern oder der Schwerkraft zu trotzen. Als an der Schule der Vier die Leiche eines Mitschülers entdeckt wird, ahnen die Jungs bald, dass eine bedrohende Macht dahinter steckt. Es gilt nun, den Fremden auszumachen und auszuschalten. Doch jeder übermenschliche Einsatz führt im Gegenzug zu einer Schwächung der Kräfte. Vorsicht ist also geboten!
In einem Mystery-Thriller mit vorhersehbarem Ablauf muss der Schauspieler meist nicht allzu viel Können mitbringen. Was die Vier betrifft, ist allerdings so gut wie gar kein schauspielerisches Talent vorhanden. Gut aussehen allein genügt für diesen Film zum Glück, weibliche Kinogänger kommen voll auf ihre Kosten. Es macht nur nicht viel Hoffnung für die weitere Karriere der Jungen.
Dramaturgie und Spannung sind so gut wie nicht vorhanden, weil bereits nach den ersten 15 Minuten klar ist, in welche Richtung die Story gehen wird. Auch das Ende lässt sich recht bald schlussfolgern. Keine guten Voraussetzungen für einen Mystery-Film. Als Weichspülversion von Harry Potter geht Der Pakt - The Covenant gerade noch so durch, Charmed-Fans werden viele Parallelen entdecken. Aber muss man dafür wirklich ins Kino?