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Das Glücksprinzip

(Pay it Forward, 2000)

Durchschnittliche Redaktionswertung

82%



Inhalt

Der Sozialkunde-Lehrer Eugene Simonet gibt seinen Schülern zu Beginn eines jeden Schuljahres immer die gleiche freiwillige Aufgabe: Entwickelt einen Plan um die Welt zu verändern und setzt ihn in die Tat um. Bisher hat diese Aufgabe bei einigen Schülern zu erstaunlichem Engagement geführt, während sich jedoch der Großteil der Schüler gar nicht erst damit beschäftigt hat. Trevor nimmt diese Aufgabe sehr ernst und startet mit seiner Idee zur Verbesserung der Welt eine Aktion, mit deren überwältigendem Ausmaß nun wirklich niemand rechnen konnte.

Kritik

von Johnny Wishbone

Wertung Kritik

82%

Man stelle sich vor wir würden in einer Welt leben in der alle Menschen ununterbrochen gutes tun und das auch noch völlig selbstlos. Eine Welt in der einem ein Fremder seinen Porsche schenkt, weil man so eben sein eigenes Auto zu Schrott gefahren hat oder in der man von irgend jemanden ein Essen spendiert bekommt weil man gerade so hungrig aussieht. Und jetzt stelle man sich vor ein kleiner Junge hätte diese neue Welt geschaffen. Er hatte im Zuge einer Klassenarbeit folgende Idee: Wenn ich drei Menschen einen Gefallen tue, indem ich ihnen bei einer wichtigen Sache helfe die sie alleine nicht bewältigen können und diese drei Personen sich nicht bei mir revanchieren, sondern den Gefallen an drei andere Menschen weitergeben, die ihrerseits wieder drei weiteren Menschen einen Gefallen tun, dann würde sich das mit der Zeit so schnell ausbreiten daß es am Ende mehr offenstehende Gefallen gäbe als Menschen auf der Welt und sich die Lebensqualität aller erheblich verbessern würde.

Die Idee ist simpel und genial zugleich, doch ist die Umsetzung einer solchen Aktion in unserer gemeinen und egoistischen Welt nicht ein klein wenig utopisch? Natürlich ist sie das. Das Glücksprinzip läßt uns jedoch einfach mal wieder davon träumen wie schön es wäre wenn man mit einer einfachen Idee die ganze Welt verändern könnte. Mimi Leder hat bei der Verfilmung von Catherine Ryan Hydes Roman erst einmal einen Gang zurückgeschalten. Sie behält das Grundprinzip der Geschichte bei und zeigt wie sich Trevors Idee in der Welt fortpflanzt, bleibt aber insgesamt in einem kleineren Rahmen als der Roman. Der Film konzentriert sich vielmehr auf die Beziehung zwischen Eugene, Arlene und Trevor. Gespielt werden diese drei Figuren von Kevin Spacey, Helen Hunt und Haley Joel Osment, allesamt äußerst begnadete Schauspieler die auch diesmal wieder ihr bestes geben. Allein die Leistungen dieser drei in Kombination mit der bereits angesprochenen wirklich interessanten Geschichte machen diesen Film zu einem absoluten muß. Das Glücksprinzip gehört für mich auch zu den wenigen Romanverfilmungen die ihrer Vorlage gerecht werden. Mimi Leder hat zwar wie bereits erwähnt einige Änderungen unternommen, diese tragen jedoch erheblich dazu bei, daß die Geschichte überhaupt in einem zweistündigen Film funktioniert.

Das einzige was man Das Glücksprinzip vielleicht ankreiden kann ist der fast schon penetrante Versuch der perfekte Film für die nächste Oscar-Verleihung sein zu wollen. Damit meine ich gar nicht so sehr die Kombination aus anspruchsvoller Handlung und der Wahl der Schauspieler (die bei den letzten Oscar-Verleihungen ja mehr als präsent waren), sondern viel mehr so Kleinigkeiten wie zum Beispiel die musikalische Untermalung. Für diese hat man nämlich Thomas Newman engagiert und dem ist nichts besseres eingefallen als einfach seine Kompositionen für American Beauty noch einmal zu verwenden. Das wirkte während des Films schon ein wenig störend da man ja einen bestimmten Score immer mit dem dazu gehörigen Film in Verbindung bringt und das ist in diesem Fall eben American Beauty. Das wäre das gleiche als hätte man das Titelthema von Braveheart nochmal für Gladiator verwendet. Ist nun wirklich nicht schlimm, aber doch irgendwie fad vor allem weil es mit Sicherheit einfach nur kühle Berechnung der Produzenten war. Trotzdem hat mir der Film außerordentlich gut gefallen.

Keine weitere Wertung


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