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The Watcher(The Watcher, 2000)
| Dt.Start: |
18. Januar 2001
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Premiere: |
08. September 2000 (USA) |
| FSK: |
ab 16
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Genre: |
Krimi, Horror, Mystery |
| Länge: |
96 min
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Land: |
USA |
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Darsteller:
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James Spader (Joel Campbell), Keanu Reeves (David Allen Griffin), Marisa Tomei (Polly), Ernie Hudson (Ibby), Chris Ellis (Hollis), Robert Cicchini (Mitch), Yvonne Niami (Lisa), Jenny McShane (Diana), Gina Alexander (Sharon), Rebakah Louise Smith (Ellie), Joseph Sikora (Skater), Jill Peterson (Jessica), Michele DiMaso (Rachel), Andrew Rothenberg (Jack Fray), David Pasquesi (Norton) |
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Regie:
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Joe Charbanic |
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Drehbuch:
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Darcy Meyers, David Elliot |
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Inhalt
Nach drei Jahren nervenaufreibender Jagt nach dem Serienkiller David Allen Griffin ist FBI Agent Joel Campbell am Ende, er schmeißt hin und zeiht nach Chicago. Doch der Killer folgt ihm, und treibt von nun an sein Unwesen in Chicago. Jeden Morgen schickt er Campbell das Foto seines nächsten Opfers und zwingt ihn, die Jagt wieder aufzunehmen. |  |
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Vor fast genau einem Jahr schaute der Der Knochenjäger in den deutschen Kinos vorbei, er war nicht gut, aber doch spannend. Mit The Watcher bekommen wir nun erneut eine Serienkiller Story geboten. Drehbuchautor David Elliot hat ein bisschen in der Trickkiste gekramt und hatte dann, seiner Meinung nach, eine geniale Idee. Der Killer David Allen Griffin ist dem Publikum von Anfang an bekann, dadurch kann man neue Spannungspunkte setzen und dem Genre vielleicht noch etwas neues abgewinnen. Der Film beschäftigt sich also mit der Beziehung zwischen Jäger und Gejagtem und zeigt ihre gegenseitige Abhängigkeit. Eigentlich eine gute Basis für einen spannenden Film. Doch leider hat das Konzept aus vielerlei Gründen auf ganzer Linie versagt.
Die Geschichte des Films ist ein einziger Witz und bietet so viel neues wie ein Blick ins Klo. Bei jedem Mord kommen die Cops nur Sekunden zu spät und obwohl das ganze Viertel hermetisch abgeriegelt wurde, gelingt dem Killer doch die Flucht. Auch der plötzliche Wandel des Joel Campbell ist alles andere als glaubhaft, vom heruntergekommen Wrack wird er in Kürze zum Supercop und hat alles fest im Griff. Weiterhin wurde nicht richtig klar warum der Killer am Ende so stümperhaft arbeitet und sich unnötig in Gefahr begibt. Auch die Morde wurden im 0815- Stiel ausgeführt, die Opfer werden schlicht und ergreifend mit einer Klavierseite erdrosselt. Als ob das noch nicht genug wäre, wurden noch ein paar haarsträubende Logikfehler eingebaut. Auch die Schauspieler enttäuschen auf ganzer Linie, vor allem Keanu Reeves. Gegen die Genremeister John Doe und Hannibal Lecter ist er kaum mehr als eine Ruhestörung in Downtown Manhattan. Er schafft es einfach nicht den kranken Killer plausibel rüberzubringen und bleibt während des ganzen Filmes ziemlich hölzern. Die Performance von James Spader kann man gerade noch so durchgehen lassen. Schade nur um Marisa Tomei, sie hatte in dem Film kaum Gelegenheit, ihre Klasse aufblitzen zu lassen. Bei der Inszenierung konnte Regieneuling Joe Charbanic vereinzelt glänzen, seine Backflashes und die Blair Witch-like gefilmten Blicke des Killers waren ein guter Ansatz. Leider hat er dafür beim Showdown versagt, den hätte nämlich das Stunt-Team von Herman Joha besser hinbekommen.
The Watcher versucht anders zu sein als die meisten Serienkiller Filme, doch dank der hirnverbrannten Story und den schlechten Schauspielern ging das Ganze total in die Hose. Die für den Film elementare Beziehung zwischen Killer und Cop konnte nie richtig herausgearbeitet werden, der Zuschauer wurde lediglich am Ende von ihrer Existenz unterrichtet. Während den ganzen 96 Minuten kam kein Fünkchen Spannung auf, von Schockszenen ganz zu schweigen. Also meidet The Watcher und kauft Euch lieber eine EM.TV Aktie, die bietet mehr Action und Spannung. |  | | von Thomas Straßer |

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