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Til Schweiger als Protagonist in einer Geschichte um Geld, Macht und die Schattenseiten des Erfolgs. Obwohl der deutsche Exportschlager einen illustren Cast um sich reiht, mag One Way beim Zuschauer nicht so richtig zünden. Zu platt und langweilig inszeniert und in emotional wichtigen Szenen mit der Brechstange arbeitend, hinterlässt der Streifen einen faden Geschmack.
Hätte man sich zu Beginn des Films diese Vergewaltigungsszene, die vollkommen übertrieben und dadurch schlecht in Szene gesetzt wurde, geschenkt, dann hätte man zumindest der ersten halben Stunde noch etwas abgewinnen können. So aber fragt man sich die ganze Zeit, warum man sich ausgerechnet diesen Film ansieht. Denn One Way hat nichts Besonderes: Die Geschichte plätschert gemächlich und ohne nennenswerte Geschwindigkeits-Veränderung vor sich hin und die Darsteller scheinen ihre Leistung daran anpassen zu wollen.
Als der erfolgreiche Creative Director Eddie Schneider (Til Schweiger) um die Hand von Judy Birk - Tochter von Eddies Chef - anhält, ist die gesamte Familie sehr erfreut. Zum Glück weis niemand, dass Eddie seit Monaten eine Affäre mit einer Nachbarin hat. Als Eddie dann auch noch einen Millionenauftrag für die Agentur erarbeitet, scheint alles perfekt zu sein. Doch nach der Feier konfrontiert Eddies zukünftiger Schwager Anthony die Kollegin Angelina, dass sie eine Affäre mit Eddie habe. Als diese das abstreitet wird sie von Anthony brutal vergewaltigt und am nächsten Morgen von Eddie in der Tiefgarage aufgefunden. Anfänglich steht er zu seiner besten Freundin Angelina, doch Anthony hat etwas gegen Eddie in der Hand.
Die Geschichte wäre, sofern spannend erzählt würde, sicherlich nicht uninteressant und könnte auch für einige Überraschungen sorgen. Leider scheint Reto Salimbeni davon aber keinen Gebrauch machen zu wollen und inszeniert sein eigenes Drehbuch absolut emotionslos und geradlinig. Auch wenn One Way kein schlechter Film ist, so gibt es viele Aspekte in der schauspielerischen Leistung, der Kamera und auch der Inszenierung, die man hätte besser machen müssen, um den Zuschauer wirklich zu fesseln. |