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Der gute Hirte(The Good Shepherd, 2006)
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15. Februar 2007 DVD: 28. Juni 2007
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Premiere: |
22. Dezember 2006 (USA) |
| FSK: |
ab 12
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Genre: |
Drama, Thriller |
| Länge: |
167 min
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Land: |
USA |
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Darsteller:
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Matt Damon (Edward Wilson), Robert De Niro (Bill Sullivan), Angelina Jolie (Clover Wilson), Alec Baldwin (Sam Murach), Tammy Blanchard (Laura), Billy Crudup (Arch Cummings), Keir Dullea (Senator John Russell), Michael Gambon (Dr. Fredericks), Martina Gedeck (Hanna Schiller), William Hurt (Philip Allen), Timothy Hutton (Thomas Wilson), Mark Ivanir (Valentin Mironov), Gabriel Macht (John Russel Jr.), Lee Pace (Richard Hayes), Joe Pesci (Joseph Palmi), Eddie Redmayne (Edward Wilson Jr.), John Sessions (Valentin Mironov), Oleg Stefan (Ulysses/Stas Siyanko), John Turturro (Ray Brocco) |
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Regie:
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Robert De Niro |
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Drehbuch:
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Eric Roth |
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 Inhalt
Während seines Studiums an der Universität von Yale wird der ehrenhafte und diskrete Edward Wilson Mitglied der elitären Geheimgesellschaft "Skull and Bones". Nachdem er die Kaderschmiede erfolgreich durchlaufen hat, wird er vom US-Geheimdienst "Office of Strategic Services" rekrutiert, der nach dem Zweiten Weltkrieg in der CIA aufgeht. Während er sich als einer der geheimen Gründerväter der Organisation einen Namen macht, wird sein bis dato unerschütterlicher Idealismus durch die Paranoia des Kalten Kriegs nach und nach zermürbt. Dennoch hält er unbeirrt an seiner Arbeit fest und opfert dafür sogar seine Familie. |  |
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Durchschnittliche Redaktionswertung
Keine weitere Wertung
Kritik
von Sebastian Geiger
Mit einer hochkarätigen Besetzung und viel Anspruch in der Inszenierung, versucht sich Robert deNiro in seinem neuesten Film an nichts geringerem als einer "Enthüllung der CIA" und ihrer Gründerjahre. So ganz gelungen ist ihm das allerdings nicht. Der gute Hirte ist zwar ein gut gemachtes menschliches Drama, verspielt aber durch einen unnötig komplizierten Plot und seiner schieren Länge viel von seinen Möglichkeiten.
Beziehungsexperten haben es ja schon immer gewusst. Nicht einmal die hübscheste Ehefrau kann einen Mann von seiner "wahren Bestimmung" abhalten. Wie sonst soll man sich erklären, dass der frisch verheiratete College Absolvent Edward Wilson (Matt Damond) den leibhaftigen "heißen Feger" Colver Russel (Angelina Jolie) kurz nach der Hochzeit stehen lässt, um im London des zweiten Weltkriegs bösen Nazischergen in die Spionagesuppe zu spucken? Sicher, Edward war bei den Skull and Bones und ist somit prädestiniert für Verschwörungen, so ganz Sinn will seine Entscheidung dem Zuschauer dann aber doch nicht machen.
Wie so einiges an Robert deNiros neuesten Film Der gute Hirte. Nach eigenen Angaben wollte die Schauspiellegende mit seinem Projekt die Gründerzeit des CIA beleuchten und Amerikas Auslandsgeheimdienst zeigen, wie er noch nie zuvor gezeigt wurde. Damit es für den Zuschauer auch nicht zu trocken wird, wurde deNiros Aufklärungsversuch dann noch in einen verzwickten Plot voller menschlicher Abgründe gepackt. Zusammen mit Matt Damon erlebt man knapp 30 Jahre CIA Geschichte, von den Anfängen im zweiten Weltkrieg bis hin zur Kuba Krise, die fast das Ende für den Geheimdienst bedeutet hätte. Allerdings nicht chronologisch, das wäre zu einfach. Vielmehr wird Damonds Charakter Wilson in eine CIA interne Intrige verwickelt, deren ganze Tragweite sich erst nach knapp drei Stunden und unendlichen Rückblenden enthüllt. Interessant ist das vor allem für Fans filmischer Schnitzeljagten, denn selbst erfahrene Kinogänger werden bei der Fülle an Wendungen, Enthüllungen und Andeutungen das ein oder andere Mal ins Schleudern kommen.
Dabei hätte Der gute Hirte ein wirklich exzellenter Film werden können. Die namhafte Besetzung spielt durch die Bank weg mit viel Elan und Qualität und auch Bilder und Musik sind atmosphärisch in Szene gesetzt. Vor allem das Drama um Edward Wilson, der für seinen Traum vom CIA Familie, Gesundheit und schließlich sogar seine eigene Aufrichtigkeit opfert, ist packend gemacht. Leider kann man sich auf nichts davon konzentrieren, da ja im 15 Minuten Takt neue Verschwörungen enthüllt werden und Geheimnisse ans Tageslicht kommen.
Offensichtlich konnte sich Robert deNiro nicht so richtig entscheiden, ob er nun lieber eine Tragödie oder einen Politthriller inszenieren wollte und hat bei seinem Versuch, beides miteinander zu kombinieren schließlich ein heilloses Durcheinander geschaffen. Das ist zwar ganz gut gelungen, aber bei weitem nicht der "große Film" geworden, der daraus hätte werden können.  Weitere interessante Filme
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