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Pathfinder - Fährte des Kriegers

(Pathfinder, 2007)

Durchschnittliche Redaktionswertung

23%



Inhalt

Vor Tausenden von Jahren machten die Wikinger die amerikanische Ostküste unsicher und ließen dabei einen zehnjährigen Jungen zurück, der trotz seiner Abstammung von einem Indianerstamm großgezogen wurde. 15 Jahre später kehren die Wikinger an die Ostküste zurück und richten erneut ein Blutbad an. Daraufhin bereitet der mittlerweile 25-jährige einen Rachefeldzug vor, der ihm schließlich seine Bestimmung sowie seine Herkunft vor Augen führt.

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Pathfinder - Fährte des Kriegers

Kritik

von Markus Ostertag

Wertung Kritik

23%

Nachdem man in Apocalypto die Flucht eines Maya-Kriegers beobachten durfte, folgen wir jetzt also einem Wikingerjungen, der inmitten der amerikanischen Indianer aufwächst und sich gegen seine Wurzeln auflehnt. Im Gegensatz zu Gibsons Film fehlt es diesem Film aber nicht nur an einer Geschichte, sondern auch an jeglicher handwerklichen Qualität.

Bild aus Pathfinder - Fährte des Kriegers So langsam muss man sich wirklich fragen, wie es immer wieder passieren kann, dass eine nahezu identische Geschichte in mehreren Filmen zeitgleich in die Kinos kommen kann. Was bei Madagascar und Tierisch Wild sehr deutlich sichtbar war, wird bei Apocalypto und Pathfinder - Fährte des Kriegers allerdings erst bei näherer Betrachtung deutlich.

Als die Wikinger bei ihren Plünderungsfahrten einen kleinen Jungen zurücklassen, wird dieser von einem Indianerstamm aufgenommen. Doch trotz der 15 Jahre, die "Ghost" in dem Stamm aufwächst, ist der mittlerweile junge Mann immer noch ein wenig Außenseiter und sieht sich bei neuerlichen Plünderungsfahrten der Wikinger vor die Wahl gestellt: Wird er sich wieder seinen Wurzeln anschließen oder verteidigt er seine neue Heimat?

Einzig und allein der innere Konflikt, dem "Ghost" ausgesetzt ist, stellt einen echten Unterscheid zu Mel Gibsons Maya-Film dar. Denn wieder einmal sieht man die Geschichte einer Wanderung/Flucht, bei der es um Leben und Tod geht und die aus der Sicht des Protagonisten erzählt wird. Trotzdem mag der Funke zum Zuschauer nicht so recht überspringen. Das könnte unter Anderem daran liegen, dass jegliche Special Effects auf der Leinwand so offensichtlich und schlecht wirken, als ob man dafür kein Budget mehr übrige gehabt hätte. Für die Lawinen nahm man wohl TV-Doku-Material aus Österreich und der Schweiz und auch die gesamte Optik der DV-Kameras wirkt in diesem Streifen äußerst flach. Da hätte man sich bei Mel Gibson ein Beispiel nehmen sollen.

Aber nicht nur handwerklich, sondern auch schauspielerisch hat der Streifen des Deutschen Regisseurs Marcus Nispel nicht viel zu bieten: Karl Urban (Doom - Der Film) agiert, ebenso wie seine Kollegen, lieblos und scheint schon geahnt zu haben, dass aus diesem Projekt nichts wird. Für den Zuschauer bleibt also nicht viel übrig, außer ein paar Splatter-Szenen, die zwar nicht in den Film passen, aber eventuell den einen oder anderen Fan ansprechen könnten.

Keine weitere Wertung


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