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Ghost Rider(Ghost Rider, 2007)
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22. Februar 2007 DVD: 24. August 2007
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Premiere: |
Februar 2007 (USA) |
| FSK: |
ab 12
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Genre: |
Action |
| Länge: |
110 min
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Land: |
USA |
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Darsteller:
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Nicolas Cage (Johnny Blaze/Ghost Rider), Eva Mendes (Roxanne Simpson), Wes Bentley (Blackheart), Sam Elliott (Caretaker), Donal Logue (Mack), Peter Fonda (Mephistopheles), Matt Long (Johnny Blaze) |
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Regie:
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Mark Steven Johnson |
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Drehbuch:
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Mark Steven Johnson, Shane Salerno |
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 Inhalt
Um seinen sterbenden Vater zu retten geht der Stuntman Johnny Blaze einen teuflischen Pakt mit Mephistopheles ein, der ihn seine Seele und seine große Liebe Roxanne kostet. Fortan ist er Nacht für Nacht dazu gezwungen in Gestalt eines feurigen Dämons Jagd auf das Böse zu machen. Als Blackheart seinen Vater Mephistopheles entmachten will, bietet dieser Johnny Blaze die Aufhebung des Fluches an, sofern er Blackheart zur Strecke bringt. |  |
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Durchschnittliche Redaktionswertung
Kurzkritik
von Dimitrios Athanassiou
Er ist Marvels dunkelster Charakter. Der Teufel wollte seine Seele, machte mit ihm einen Vertrag und betrog ihn, und er betrog daraufhin den Teufel. Nun fegt er als feuriger Dämon über den Asphalt, ein gnadenloser Rächer, der mit den Kräften der Hölle für das Gute streitet und Verbrechern all das Leid spüren lässt, dass sie anderen zugefügt haben. Der Ghost Rider ist Kult und dementsprechend hoch sind die Erwartungen an eine Filmadaption. Leider haben Filmemacher aber selten die Erwartungen der Fangemeinde im Kopf, wenn sie ihre Filme inszenieren. So wurde aus dem Ghost Rider eine cartooneske, bunte, breitentaugliche Geschichte, die finanziell zwar nicht zum Fiasko geriet, aber in der Kritik und der Gunst der Fans überwiegend durchfiel. Zuviel des Klamauks, der Romanze und ein Widersacher, der viel zu wenig Höllisches an sich hatte. Auf der Pluskonto stehen ein herrlich süffisanter, süßlich-böser Luzifer in der Person Peter Fondas, ein Sam Elliott, der cooler nicht sein könnte, eine bezaubernde Eva Mendes und ein gefälliger Score. Das alles verleiht dem Film spürbar Charme. Ghost Rider ist insgesamt besser als sein Ruf.
Kritik
von Daniel Licha
Nicholas Cage bekleckert sich nicht gerade mit Ruhm und Regisseur Mark Steven Johnson beweist erneut, dass er Comicadaptionen in den Sand zu setzen weiß. Denn neben der Tatsache, dass der Titelheld äußert unvorteilhaft in Szene gesetzt wurde, krankt der Film auch in Sachen Story und Charakterentwicklung an allen Ecken und Enden.
Trotz einiger guter Ansätze verfehlte es Regisseur Mark Steven Johnson mit seiner ersten Comicverfilmung Daredevil eine ordentliche Adaption auf die Leinwand zu bringen. Wie schon bei seinem ersten Projekt dieses Genres scheint auch dieses Mal der Trailer unterhaltsames Popcornkino zu versprechen, doch diesen Erwartungen wird Ghost Rider leider zu keinem Zeitpunkt gerecht.
Zusammen mit seinem Vater ist der Stuntman Johnny Blaze die größte Attraktion einer kleinen Stuntshow. Als sein Vater jedoch dem Sterben nahe ist, schließt er einen Pakt mit dem Teufel, im Tausch gegen seine Seele wird sein Leiden beendet. Einige Jahre später wird er aufgefordert seine Schuld zu begleichen, so muss Johnny Blaze nun nachts als Ghost Rider für den Teufel auf die Jagd gehen.
Zugegeben: In diesem Genre braucht es nicht immer eine große Geschichte (die der Film auch definitiv nicht hat), denn solange die Charaktere gut ausgearbeitet sind und das Ganze ordentlich in Szene gesetzt ist, kann man als Zuschauer durchaus seinen Spaß haben. Jedoch ist der Film in diesen Punkten eine einzige Katastrophe. Während sich die Geschichte an unnötigen Ecken ohne Ende zieht, fehlt es dem Film gerade bei den zwischenmenschlichen Szenen an der nötigen Zeit, um auch nur ansatzweise eine Beziehung zu dem Titelhelden aufbauen zu können. Dies könnte man noch verzeihen, wenn der Film in Sachen Inszenierung ein Augenschmaus wäre. Doch auch hier weit gefehlt, denn mit ein paar wenigen Ausnahmen (der Peitschenschwung bei der Fahrt vom Wolkenkratzer oder der Cowboy) fehlt dem Film jegliche Coolness und leidet vor allen Dingen daran, dass der Titelheld wiederholt extrem lächerlich in Szene gesetzt wird.
Mitleid muss man mit Nicolas Cage haben, der nach seiner überzeugenden Performance in The Weather Man, schwer unterfordert ist und dem jegliche Spielfreude abhanden gekommen ist. Zudem bekleckern sich die Nebendarsteller um Eva Mendes, sowie die extrem bescheidenen Bösewichte Peter Fonda und Wes Bentley nicht gerade mit Ruhm.
Ghost Rider ist ein perfektes Beispiel für eine misslungene Comicverfilmung. Würde der Film wenigstens ein wenig Selbstironie zeigen, könnte man ihn noch als ein actionreiches Trashspektakel abtun. So bleibt ein bescheidener Film, bei dem sich selbst Fans die Haare raufen werden und hoffen, dass wir von einer Fortsetzung verschont bleiben.  Weitere interessante Filme
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