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The Messengers

(The Messengers, 2007)

Dt.Start: 18. Oktober 2007
DVD: 12. Mai 2008
Premiere: 02. Februar 2007 (USA)
FSK: ab 16 Genre: Horror
Länge: 90 min Land: USA
Darsteller: Kristen Stewart (Jess), Dylan McDermott (Roy), Penelope Ann Miller (Denise), John Corbett (Burwell), Evan Turner (Ben), Theodore Turner (Ben), William B. Davis (Colby Price), Brent Briscoe (Plume), Dustin Milligan (Bobby), Jodelle Ferland (Michael Rollins), Michael Daingerfield (Polizist), Tatiana Maslany (Lindsay Rollins), Shirley McQueen (Mary Rollins), Anna Hagan (Doktor), Blaine Hart (Charlie)
Regie: Oxide Pang Chun, Danny Pang
Drehbuch: Mark Wheaton, Todd Farmer


Inhalt

Roy Solomon wagt einen Neuanfang und zieht mit seiner Frau Denise und seinen Kindern Jess und Ben auf eine Farm in North Dakota. Als Tochter Jess paranormale Dinge erlebt und schließlich erfährt, dass die Vorbesitzer der Farm spurlos verschwanden, fühlt sie sich in ihrem neuen Zuhause zunehmend unwohl. Zunächst will ihr niemand glauben, doch als die Familie von übernatürlichen Angriffe heimgesucht wird, stellt sich die erschütternde Gewissheit ein. Einzig Hilfsarbeiter Burwell scheint eine Erklärung für die Mysterien zu haben.
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Durchschnittliche Redaktionswertung

The Messengers hat eine durchschnittliche Redaktionswertung von 44%
Keine weitere Wertung

Kritik

von Daniel Licha
The Messengers hat eine Wertung von 44%
Hat man sich nach Sichtung des Trailers noch auf ein hochspannendes und angsteinflößendes Hollywooddebüt der Pang-Brüder gefreut, wird diese Erwartung schnell im Keim erstickt. Zu groß sind die vielen Schnitzer des Drehbuchs, als dass die durchaus überzeugende Inszenierung der Regisseure dies wieder wettmachen könnte.

Bild aus The Messengers Mit ihrem zweiten Film The Eye (US-Remake in Produktion) schufen die Pang Brüder einen der besten Geisterhorrorfilme der letzten Jahre. Obwohl dessen Fortsetzungen und ihre Nachfolgefilme qualitativ enttäuschten, waren sie noch immer Kassenschlager. Dies ist wohl einer der Hauptgründe weshalb Sam Raimi sie für seine Produktionsfirma "Ghosthouse" ins Boot holte und ihnen somit ihr Hollywooddebüt ermöglichte.

Wenn eine Familie in einem idyllischen Haus mit Vorgeschichte einen Neuanfang wagt, dann weiß der Horrorfan schon, dass der Hauskauf eine schlechte Entscheidung war. So dauert es nicht lange bis um die Kinder merkwürdige Dinge geschehen und dem Leben der ohnehin schon existenzbedrohten Famile noch ein paar Probleme mehr aufgehalst werden.

Wer schon bei der Inhaltsangabe zum Stöhnen veranlasst wurde und nun die x-te Geistergeschichte erwartet, der hat das Ausmaß des katastophalen Drehbuchs noch nicht einmal ansatzweise erfasst. Während nach Schema F produzierte Filme dieser Art meist nur langweilen, kommt hier noch der Faktor Lächerlichkeit hinzu. Neben schwachsinnig agierenden Charakteren bietet der Film noch massive Logiklöcher, garniert mit einer bescheidenen Auflösung, bei der der Zuschauer nicht anders kann als nur mit dem Kopf zu schütteln.

Dabei gibt es inszenatorisch keinen Grund zu klagen, denn Oxide und Danny Pang knüpfen an beste The Eye-Zeiten an und schaffen eine wirklich atmosphärische Stimmung, bei der Zartbesaitete durchaus Gänsehaut befürchten müssen. So treffen sie sowohl mit ihren Schockern, als auch in den ruhigen Momenten voll ins Schwarze und wehren sich mit aller Macht gegen die bescheidene Vorlage.

Wenn das Drehbuch wenig hergibt, kann auch der Cast nur selten viel reißen. Hier ist das nicht anders und so bleiben fast alle Akteure ziemlich blass: Während die Eltern Dylan McDermott und Penelope Ann Miller kaum auffallen, gibt sich Jungstar Kristen Stewart immerhin bemüht. Den Vogel schießt jedoch John Corbett ab, der sich wohl der Lächerlichkeit des Filmes bewusst war und gerade gegen Ende ein Overacting hinlegt, bei dem der Zuschauer nicht weiß ob er lachen oder weinen soll.

Wie kann man bei diesem Drehbuch überhaupt ein halbwegs gelungenes Hollywooddebüt der Pang-Brüder erwarten? An ihnen liegt es sicherlich nicht, dass The Messengers vollkommen misslungen ist, denn inszenatorisch holen sie das Maximum aus dieser bescheiden Story heraus und retten den Film somit gerade noch ins untere Mittelmaß. Man darf daher vielmehr gespannt sein wie ihr zweiter Hollywoodfilm ausfallen wird: Ein Remake ihres Erstlings Bangkok Dangerous. Es kann ja eigentlich nur besser werden.



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