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Martin Weisz, der durch Rohtenburg ins Gespräch kam, inszenierte das Sequel zum Remake The Hills Have Eyes - Hügel der blutigen Augen basierend auf einer Geschichte von Wes Craven. Im Gegensatz zu dem etwas zu ernsten Vorgänger zeigt Weisz deutlich, dass es ihm nur um den Spaß am Splattern geht und so bietet sein Streifen für alle Genre-Fans Unterhaltung pur!
Die Geschichte ist nur Mittel zum Zweck. Das wird auch sehr schnell deutlich, denn dass man mit einem Trupp Anfänger der Nationalgarde perfekte Opfer für die kannibalischen Mutanten ausgesucht hat, ist kein Zufall. Als der Trupp das verlassene Lager des Militärs erreicht und sich auf die Suche nach den Verschwundenen macht, wird relativ schnell klar, dass dies keiner ihrer Übungseinsätze ist, da einer nach dem anderen von den durch Atomtests mutierten Menschen abgeschlachtet wird.
Man muss sich auf den Spaß einlassen können, denn nur dann funktioniert The Hills Have Eyes 2. Martin Weisz zeigt tonnenweise Splatter-Szenen und so fließt das Blut in wahren Sturzbächen und auch wenn die Schauspieler nicht gerade oscarreife Leistungen bringen, tut das kein Abbruch. Niemand erwartet bei einem derartigen Streifen ernsthaften Anspruch und so nimmt sich auch der Film glücklicherweise nicht wirklich ernst. Genau hier lag ein großes Manko beim ersten Teil: zu viel Pseudo-Handlung und Gejammere sowie teilweise nicht überzeugende Effekte machen den Vorgänger zum klaren Verlierer im direkten Vergleich.
The Hills Have Eyes 2 lockt wahrscheinlich sowieso nur Genre-Fans in die Kinos und diese werden richtig Spaß haben! Ein paar Szenen sind zwar auch für hartes Gemüt enorm grenzwertig, aber allein die Kombination aus simplen - aber effektiven - Schockmomenten, sowie dem gekonnten Einsatz von Special Effects für abgetrennte Arme und aufgeschlitzte Körper ist sehenswert. Also das Gehirn beim Kinobesuch gleich zu Hause lassen und sich auf blutige 90 Minuten freuen! |