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Grandma's Boy

(Grandma's Boy, 2006)

Dt.Start: nicht bekannt
DVD: 02. November 2006
Premiere: 06. Januar 2006 (USA)
FSK: ab 16 Genre: Komödie
Länge: 94 min Land: USA
Darsteller: Linda Cardellini (Samantha), Allen Covert (Alex), Peter Dante (Dante), Shirley Jones (Grace), Shirley Knight (Bea), Joel Moore (J.P.), Kevin Nealon (Mr. Cheezle), Doris Roberts (Grandma Lilly), Nick Swardson (Jeff), Jonah Hill (Barry), Kelvin Yu (Kane), Chuck Church (Dan), Shana Hiatt (Pamela Mills)
Regie: Nicholaus Goossen
Drehbuch: Barry Wernick, Allen Covert


Inhalt

Nachdem seine beiden unterbelichteten Mitbewohner die überfälligen Monatsmieten für philippinische Nutten verschleudert haben, steht der 35-jährige Videospieltester Alex ohne Wohnung da. Sein einziger Ausweg ist, zu seiner Großmutter und ihren beiden Freundinnen Grace und Bea zu ziehen. Da Alex seinen Freunden jedoch erzählt hat, dass er mit drei heißen Schnitten zusammenwohnt, muss er dieses peinliche Geheimnis für sich bewahren. Klar, dass dies in allerlei alberne Verwicklungen mündet.
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Durchschnittliche Redaktionswertung

Grandma's Boy hat eine durchschnittliche Redaktionswertung von 78%
Keine weitere Wertung

Kritik

von Kurt Meinicke
Grandma's Boy hat eine Wertung von 78%
Im Laufe des Jahres 2006, sind fast gleichzeitig zwei Filme von Adam Sandlers Produktionsfirma Happy Madison erschienen: Die Bankdrücker und Grandma's Boy. Im Gegensatz zum erstgenannten Film, handelt es sich hier allerdings um eine zum Brüllen komische Stoner-Comedy, in welcher haufenweise schrullige und durchgeknallte Figuren für einen Lacher nach dem anderen sorgen. Dazu kommt, wenn auch hin und wieder etwas vorhersehbar, eine gelungene Geschichte, die durchaus zu Unterhalten weiss. Wer Sandlers Humor mag, wird diesen Film fast lieben müssen!

Bild aus Grandma's Boy Adam Sandler polarisiert so stark, wie jeder bekanntere Komiker heutzutage. Zwar spielt er bei diesem Film selbst nicht mit, doch kann man durchaus sagen, dass Grandma's Boy bei seiner Produktionsfirma am richtigen Ort entstanden ist, denn der Humor ist quasi Sandleresk. Des Weiteren sind die meisten Rollen durch Darsteller besetzt worden, welche bereits in nahezu allen bisherigen Filmen mit Adam Sandler (The Wedding Singer, Little Nicky, Die Wutprobe, 50 erste Dates, usw.) mitgespielt haben, was für Fans des Komikers schon alleine ein Grund sein dürfte sich dieses neueste Werk anzusehen.

Gleich zu Anfang lernen wir Alex kennen, der als Computerspiel-Tester seinen Lebensunterhalt verdient und das schon einige Jahre. Als 35-jähriger wohnt er mit einem Kumpel zusammen in einer Bruchbude, und abgesehen von Kiffen und Zocken haben die beiden nicht viel im Sinn. Als Alex jedoch seine Wohnung verliert, weil sein Mitbewohner das Mietgeld im Puff verprasst hat, muss er sich nach Alternativen umsehen. Nach einem Versuch bei einem Arbeitskollegen unterzukommen, ist er schlussendlich gezwungen, bei seiner Grossmutter und deren zwei Mitbewohnerinnen einzuziehen. Um aber bei der Arbeit nicht zum Gespött aller Anderen zu werden, erzählt er einfach, er sei bei drei Nymphomaninnen untergekommen. Was folgt ist eine Ansammlung mehr oder weniger derber Gags, wovon die grosse Mehrheit richtig zündet... sofern man, wie gesagt, mit dieser Art von Humor etwas anfangen kann.

Hauptdarsteller Allen Covert, der auch am Drehbuch beteiligt war, versteht es den ganzen Film hindurch, alle Sympathien auf seiner Seite zu haben. Dank dieser Tatsache wird aus Grandma's Boy ein Feelgood-Movie, und man kann sich problemlos auf diesen herrlich-phantasievollen Blödsinn einlassen und einfach mal alle Sorgen vergessen. Es ist zum Teil schon unglaublich, wie viel Nonsens hier erzählt wird, doch geschieht dies immer dermassen unerwartet, dass man nicht anders kann, als laut zu Lachen. Zugegeben, die Handlung ist nicht gerade Oscar-würdig, doch sind die vielen Charaktere dermassen liebevoll und überdreht gezeichnet, dass es eine wahre Freude ist! Viel mehr soll an dieser Stelle nicht verraten werden, denn diesen Film muss man unvoreingenommen - und am Besten auch in der Originalsprache - geniessen, um sich selbst ein Maximum an Spass zu garantieren.

Mit diesem neusten Streich aus dem Hause "Happy Madison", ist den Machern eine richtig gute Komödie mit hoher Gag-Dichte gelungen. Einzig die Handlung ist immer wieder ziemlich vorhersehbar, und der Showdown etwas zu kurz geraten. Allerdings dürfte das bei diesem Film Niemanden gross stören, denn der Humor, die Darsteller, der Soundtrack und Gastauftritte von Rob Schneider (Hot Chick - Verrückte Hühner, Die Bankdrücker) und David Spade (Joe Dreck, Die Bankdrücker) lassen über diese unwichtigen Mängel locker hinwegsehen. In diesem Sinne: viel Spass mit dem Grossmuttersöhnchen!



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