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Trade - Willkommen in Amerika(Trade, 2007)
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18. Oktober 2007 DVD: 21. Mai 2008
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Premiere: |
Januar 2007 (Sundance Film Festival, USA) |
| FSK: |
ab 16
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Genre: |
Drama |
| Länge: |
120 min
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Land: |
USA |
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Darsteller:
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Kevin Kline (Ray Sheridan), Alicja Bachleda (Veronica), Paulina Gaitan (Adriana), Cesar Ramos (Jorge), Marco Perez (Manuelo), Linda Emond (Patty Sheridan), Zack Ward (Alex Green), Kate Del Castillo (Laura), Tim Reid (Hank Jefferson), Pasha D. Lychnikoff (Vadim Yochenko) |
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Regie:
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Marco Kreuzpaintner |
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Drehbuch:
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Jose Rivera |
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 Inhalt
Der 17-jährige Jorge aus Mexiko City macht sich auf die Suche nach seiner Schwester Adriana. Diese ist einer der Kidnapper-Gangs ins Netz gegangen, welche jährlich Tausende von Kindern über die Landesgrenze in die Vereinigten Staaten schmuggeln und sie dort an Menschenhändler verkaufen. Zusammen mit dem texanischen Polizisten Ray, der Jorges Schicksal teilt, folgt er einer beinahe hoffnungslosen Spur und gelangt dabei in die Tiefen der amerikanischen Unterwelt. |  |
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Durchschnittliche Redaktionswertung
Keine weitere Wertung
Kritik
von Toni Straßer
Dieser Film geht an die Nieren. In Trade - Willkommen in Amerika geht es um das brisante Thema Kinderhandel, welcher über die mexikanische Grenze in die USA abgewickelt wird. Mit eindringlichen Bildern schildert Regisseur Marco Kreuzpaintner die Geschichte eines verschleppten Mädchens und dessen Bruder, der sich auf den Weg macht sie zurückzuholen. Ein schwer verdaubarer Streifen, der seine Intensität aber leider nicht in allen Szenen aufrechterhalten kann.
Kevin Kline, der einzige berühmte Schauspieler des Films, wirkt auch als Einziger irgendwie deplaziert. Ihm vorzuwerfen, er würde schlecht spielen, wäre unfair, aber man muss sagen, dass er nicht gerade die beste Wahl war für die Rolle des verzweifelten Polizisten. Der Rest der Besetzung ist klasse, sei es Paulina Gaitan, als junges mexikanisches Mädchen, das entführt wird, Cesar Ramos als deren Bruder, der sich aufmacht seine Schwester zu befreien, oder Alicja Bachleda-Curus, die eine hübsche Polin spielt, die ebenfalls verschleppt wird, alle spielen ihre Charaktere absolut überzeugend.
Trade - Willkommen in Amerika enthält mehr als eine Szene, die einem die Kehle zuschnürt und die einem noch lange im Gedächtnis bleibt, es sind aber leider nur einzelne Sequenzen. Der deutsche Regisseur Marco Kreuzpaintner (Die Wolke) bediente sich nämlich eines für einen solchen Film ungewöhnlichen Mittels, um die Zuschauer nicht zu überfordern: Er verwendet Humor. Zwischen den von der Psyche her fast unerträglichen Szenen mit den verschleppten Mädchen lässt er das Gespann Kline/Ramos kleine Späßchen machen. Vom Ansatz her ist das sicherlich nicht schlecht gedacht, da so etwas dem Kinobesucher etwas Zeit zum durchatmen gibt, der Streifen büßt dadurch aber auch einen Teil seiner Glaubwürdigkeit ein und verliert so an Intensität.
Nichts desto trotz kann man Kreutzpainters Hollywooddebüt als gelungen bewerten. Trade - Willkommen in Amerika lebt von der beklemmenden Vorstellung, dass die Geschehnisse auf der Leinwand auch im realen Leben passieren. Klasse gefilmt und geschnitten zeigt der Film eine Welt, die uns unendlich weit entfernt scheint. Was fehlt ist aber die letzte Konsequenz. Hätte man die Spannung über die gesamte Dauer des Streifens aufrechterhalten und sie nicht immer wieder absacken lassen, wäre Trade - Willkommen in Amerika ein Spitzenfilm geworden. Aber auch so ist er sehenswert und als überdurchschnittlich zu bewerten.  Weitere interessante Filme
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