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The Contract

(The Contract, 2006)

Durchschnittliche Redaktionswertung

30%



Inhalt

Da es Ray verpasst hat, eine wirkliche Beziehung zu seinem Sohn Chris aufzubauen, möchte er dies nun mit einem gemeinsamen Camping-Ausflug wettmachen. Bei der Überquerung eines Flusses sehen sie einen schwer verletzten Polizisten und dessen Gefangenen im Wasser treiben. Ray ergreift die Initiative und beschließt den Häftling - den Auftragskiller Carden - der Polizei zu übergeben. Dessen Komplizen wollen dies jedoch um jeden Preis verhindern und es beginnt ein gefährliches Katz- und Maus-Spiel durch die Wildnis.

Kritik

von Julia Stache

Wertung Kritik

30%

Angepriesen als packender Survival-Thriller mit raffinierten Wendungen wirkt The Contract zunächst interessant. Auch die beiden Darsteller John Cusack und Morgan Freeman lassen auf einen spannenden Thriller hoffen. Doch die Begeisterung versickert schnell, denn schon nach kurzer Zeit ist klar: Der Thriller wird seinem Genre nicht wirklich gerecht.

Bild aus The Contract Ray (John Cusack) unternimmt mit seinem rebellischen Sohn Chris einen Campingtrip durch die unberührte Wildnis von Washington. Nach dem Tod seiner Frau erhofft er sich, damit wieder mehr Zugang zu seinem Sohn zu bekommen. An einem reißenden Fluss stoßen beide auf einen Polizisten und seinen Gefangenen. Der Polizist ist schnell gestorben, der Gefangene entpuppt sich als der Auftragskiller Carden (Morgan Freeman). Dessen Drohungen schlägt Ray in den Wind: Er will Carden der Polizei übergeben, gerät dabei aber ins Visier von Cardens Männern, die ihren Boss befreien wollen. Dabei gehen sie über Leichen. Eine mäßig wilde Jagd durch die Wälder Washingtons beginnt.

Zunächst sollte man sich The Contract, wenn überhaupt, in der Originalfassung anschauen, denn die deutsche Synchronisation ist nur ärgerlich. Die Dialoge sind furchtbar gestelzt und wirken wie in einer billigen TV-Serie. Wirklich neu ist die Handlung des Films aber leider auch nicht. Trotz zweier bekannter und guter Darsteller kann der Thriller keinerlei Fahrt gewinnen, es fehlt an Dramaturgie und der angekündigten Action. Raffinierte Wendungen gibt es leider kaum, denn der Ablauf der Story ist viel zu bekannt und absehbar. Die Charaktere und ihre Probleme werden nur kurz angeführt, dann aber nicht weiter ausgebaut. Vielmehr hangelt sich der Film von Szene zu Szene, die Figuren klettern und rennen durch den Wald, man wirft mit leeren Worten um sich, man prügelt sich, man schießt. Ab und an darf eine Figur kurz über sich hinauswachsen, mehr aber auch nicht.

So bleibt der Thriller ein flaues Katz- und Mausspiel nach gewohntem Strickmuster ohne Überraschungen. Für das Kino reicht das nicht aus, ein Genuss vom heimischen Sofa aus scheint wesentlich angemessener.

Keine weitere Wertung


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