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Shooter basiert auf dem Roman "Point of Impact" des amerikanischen Schriftstellers Stephen Hunt. Der nach bekanntem Muster erzählte Plot stellt einen einsamen Helden in den Vordergrund, der sich mit zwei Kugeln im Leib auf die Suche nach Gerechtigkeit begibt. Dabei stehen einige hochrangige Politiker auf seiner Abschlussliste. Shooter bleibt dabei Unterhaltung auf leichtem Niveau.
Bob Swagger (Mark Wahlberg) ist Elitescharfschütze. Nach einem missglückten Einsatz, bei dem sein bester Freund und Kollege ums Leben kam, hat er sich in die Berge Arkansas zurückgezogen, wo er mit seinem Hund alt werden möchte. Eines Tages bittet man ihn um Hilfe bei der Vereitelung eines möglichen Mordanschlags auf den Präsidenten auszuhelfen. Swagger verlässt das Exil und landet mitten in einer hinterhältigen Verschwörung. Ihm wird der Mordanschlag angehängt, den er eigentlich verhindern sollte. Um seine Unschuld zu beweisen, begibt er sich auf die Suche nach der Wahrheit.
Der Actionfilm basiert auf dem Roman "Point of Impact" des amerikanischen Schriftstellers Stephen Hunt. Für die Regie zeichnet sich Antoine Fuqua verantwortlich, der sich bereits mit Training Day einen Namen machen konnte. Shooter bietet einen Plot nach altbekanntem und dadurch wenig originellem Muster. Ein ehemals hoch angesehener Scharfschütze steht plötzlich selber auf der Abschussliste und versucht als einsamer Held, die Gerechtigkeit auf seine Seite zu ziehen. Unterstützt wird er dabei von einem FBI-Agenten, der als Einziger merkt, dass Swagger nicht der Mörder sein kann und durch die Freundin seines verstorbenen Kollegen. Beide haben im Verlauf des Films die wunderbare Chance, über ihre Fähigkeiten hinauszuwachsen und sich auf dem Rachefeldzug als sehr nützlich zu erweisen.
Mark Wahlberg spielt Bob Swagger, ohne eine Miene zu verziehen. Als muskelgestählter Scharfschütze weiß er sich auch mit zwei Kugeln im Leib erstaunlich agil zu bewegen und meistert jede noch so kritische Verfolgungsjagd mit Bravour. Als weiteres bekanntes Gesicht ist Danny Glover als mysteriöser, undurchsichtiger Colonel mit dabei.
Shooter hat viele unlogische Momente, manche mehr als deutlich, manche erst im Nachhinein bemerkbar. Das ist wohl das Manko der meisten Actionfilme, über die man einfach getrost hinwegsehen sollte. Viel mehr Gedanken sollte sich man sich über die nicht zum ersten Mal in amerikanischen Produktionen auftauchende, unterschwellige Kritik an Politik und FBI machen. Schließlich steht eine hinterhältige Verschwörung im Hintergrund der Story, in die hochrangige Senatoren und FBI-Angestellte verwickelt sind.
Festzuhalten bleibt, dass Fuquas neues Werk eine zu lang geratene, leichte Unterhaltung nach üblichem Muster bietet. Jeder Zuschauer wird weitaus schneller den Ablauf des Plots vorhersehen, als es Bob Swagger kann. Das zweite Drittel des Films gestaltet sich zudem noch recht blutig und wird deshalb nicht jeden begeistern können. Für einen Männerabend mit ordentlich Bier ist Shooter aber auf keinen Fall zu schade. |