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Next

(Next, 2007)

Dt.Start: 19. Juli 2007
DVD: 06. Dezember 2007
Premiere: 27. April 2007 (USA)
FSK: ab 16 Genre: Sci-Fi, Thriller
Länge: 96 min Land: USA
Darsteller: Nicolas Cage (Cris Johnson), Julianne Moore (Callie Ferris), Jessica Biel (Liz), Thomas Kretschmann (Mr. Smith), Tory Kittles (Cavanaugh), Jose Zuniga (Security Chief Roybal), Jim Beaver (Wisdom), Jason Butler Harner (Jeff Baines)
Regie: Lee Tamahori
Drehbuch: Gary Goldman


Inhalt

Der Magier und Gelegenheitsspieler Chris Johnson hat ein quälendes Geheimnis: Er kann in die Zukunft sehen. Entnervt von den Untersuchungen in seiner Kindheit und dem Interesse der Regierungen an seiner Gabe, hat er sich zurückgezogen und lebt bescheiden unter falschem Namen in Las Vegas. Als eine terroristische Vereinigung Los Angeles mit einer nuklearen Waffe bedroht, wird die Agentin Callie Ferris damit beauftragt, Chris zur Abwehr der Katastrophe zu bewegen. Damit wird er vor eine schwierige Entscheidung gestellt: Entweder er rettet die Welt und opfert sich oder er überlässt die Welt ihrem Schicksal.
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Durchschnittliche Redaktionswertung

Next hat eine durchschnittliche Redaktionswertung von 60%
Keine weitere Wertung

Kritik

von Daniel Licha
Next hat eine Wertung von 60%
Dank einer interessanten Thematik, sowie einiger gelungenen Actionszenen kann das neueste Werk von Lee Tamahori den Zuschauer über weite Strecken bei der Stange halten. So entschädigen die beiden Faktoren des Öfteren für eine relativ einfache Storygestaltung und völlig unterforderte Hauptdarsteller.

Bild aus Next Wenn ein Film auf der Vorlage eines Philip K. Dick Romans basiert, kann sich der Zuschauer meist die Finger lecken, so sind bisherige Verfilmungen wie Blade Runner, Minority Report oder A Scanner Darkly durch die Bank gelungen. Auch die Geschichte zu Next befasst sich mit einem interessanten Thema aus dem Sci-Fi-Bereich und lässt auf einen guten Film hoffen.

Cris Johnson hat eine Gabe: Er kann ungefähr zwei Minuten in seine eigene Zukunft sehen. Dies wurde ihm in seiner Jugend zum Verhängnis und in Folge dessen musste er sich vielen Tests aussetzen. Zurückgezogen lebt er nun in LA, bis ihn die Agentin Callie Farris aufstöbert um mit seiner Hilfe einen angedrohten Atombombenanschlag zu verhindern.

Die Idee des Filmes ist sicherlich nicht neu, aber immerhin eine interessante Variation der Zeitreisethematik. Sie würde auch sicherlich viel hergeben, wenn man sich beim Storyverlauf mehr Mühe gegeben hätte. So gibt die einfache Entwicklung von Geschichte und Charakteren manchmal zu wenig her und trüben die Szenerie, welche hauptsächlich von ihrer interessanten Thematik lebt. Hinzu kommt ein Ende, welches das Publikum spalten wird, da sich die eine Hälfte der Zuschauer, nett ausgedrückt, sicherlich ein wenig verarscht vorkommen wird.

Die Inszenierung von Lee Tamahori kann sich jedoch sehen lassen. Ihm gelingt die schwierige Aufgabe den zwei Minuten Zeitunterschied des Hauptcharakters Bestens in Szene zu setzen und beweist in manchen Szenen, dass er ein gutes Händchen für Actionszenen besitzt ohne in einem Overkill auszuarten; man denke da nur an seine vorherigen Filme wie Stirb an einem anderen Tag.

Darstellerisch wirkt der gesamte Cast, Jessica Biel natürlich ausgenommen, unterfordert. Dies ist jedoch weniger den Schauspielern zuzuschreiben, sondern ihren relativ eindimensionalen Charakteren, denn dass Nicolas Cage und Julianne Moore durchaus fähige Leute sind, haben sie schon des Öfteren bewiesen. Enttäuschend auch, dass ein Thomas Kretschmann als Bösewicht total verheizt wurde, aber mit vielleicht 10 Minuten Leinwandzeit ist es auch für ihn nicht möglich das nötige Charisma für eine Bösewichtrolle auszuspielen.

Dies klingt insgesamt sicher schlimmer als es ist, denn im Großen und Ganzen kann Next durchaus unterhalten. Er lebt zwar fast einzig und alleine von seiner Grundkonstellation, aber die ist immerhin über die recht kurze Laufzeit nett anzusehen und kann dank der guten Inszenierung Tamahoris für einen guten kurzweiligen Filmabend sorgen.



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