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Die Simpsons - Der Film(The Simpsons - Movie, 2007)
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26. Juli 2007 DVD: 03. Dezember 2007
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Premiere: |
Juli 2007 (USA) |
| FSK: |
ab 6
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Genre: |
Animation |
| Länge: |
87 min
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Land: |
USA |
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Darsteller:
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Dan Castellaneta (Homer Simpson/Krusty der Clown), Julie Kavner (Marge Simpson), Nancy Cartwright (Bart Simpson), Yeardley Smith (Lisa Simpson), Hank Azaria (Moe Szyslak/Apu Nahasapeemapetilon), Harry Shearer (Seymour Skinner/Lenny Leonard/Dr. Hibbert), Kelsey Grammer (Tingeltangel Bob), Joe Mantegna (Fat Tony), Marcia Wallace (Edna Krabappel), Minnie Driver, Albert Brooks, Erin Brockovich-Ellis, Tress MacNeille, Pamela Hayden, Russi Taylor, Maggie Roswell, Karl Wiedergott |
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Regie:
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David Silverman |
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Drehbuch:
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Matt Groening, James L. Brooks |
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 Inhalt
Die Simpsons haben ein neues Familienmitglied: Ein Schwein, welches Homer fortan besser behandelt als seinen Sohn Bart. Doch nicht nur deswegen kommt Streit in der gelben Familie auf, denn die Exkremente des Schweins sorgen für eine Umweltkatastrophe, die verheerende Maßnahmen nach sich zieht. Bald schon muss Homer sich entscheiden: Rettet er Springfield oder genießt er weiterhin sein faules Leben? |  |
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Durchschnittliche Redaktionswertung
Kurzkritik
von Florian Lieb
Bereits die Fernsehstaffeln von Die Simpsons bauen Jahr für Jahr an Qualität ab, wie kann ein Film da retten, was nicht mehr zu retten scheint? Dennoch kam er am Ende zustande, der Simpsons-Film, der - wie sollte es anders sein? - genauso billige Witze und einfallslose Ideen präsentiert, wie die Serie seit bald zehn Jahren. Wo eine Serie im Normalfall einen Kinoableger erhält, wenn sie ihren Höhepunkt erreicht (man denke an Akte X oder Sex and the City), wollte man bei den Simpsons wohl versuchen, eine alte Liebe neu zu entfachen. Dies oblag dann gleich 15 Drehbuchautoren, die mehrere Jahre an einem Skript schrieben, das nunmehr nur als tauglich für eine Fernsehepisode erscheint. Springfield steht am Rande einer Katastrophe und das Zünglein an der Waage ist wie immer Homer, nachdem er für den Schaden zuvor selbst gesorgt hat. Hinzu kommt ein klassischer Road Trip, eine Entfremdung zwischen Homer und Marge und eine Romanze für Lisa. Dumm nur, dass das alles schon mal dagewesen war und dies sehr viel überzeugender. So verkommt das Resultat zu einem Film, den keiner wirklich gebraucht hat und der so schnell aus dem Gedächtnis verschwindet, wie er darin Einzug erhalten hat.
Kritik
von Markus Ostertag
Die wahrscheinlich erfolgreichste TV-Serie hat endlich ihren Kinofilm! Mit Die Simpsons - Der Film geht für viele Fans ein Lebenstraum in Erfüllung! Die sympathische gelbe Familie auf der großen Leinwand erleben zu dürfen, könnte allerdings bei der momentan vorherrschenden Euphorie schnell zur großen Enttäuschung werden. Doch auch wenn sich die Drehbuchautoren gleich mehrere Handlungsstränge zurechtgelegt haben, die teils etwas holprig zusammengestückelt wirken - der Simpsons-Film bereitet letztlich doch genügend Spaß!
Die Erwartungshaltung ist oftmals das Zünglein an der Waage, das zwischen gutem und schlechtem Film unterscheidet. Gerade eingefleischte Fans, die seit Monaten auf das Release-Date eines Filmes hin fiebern, sind dann umso enttäuschter, wenn die Filmrolle eben nicht die erwartete Erfüllung aller Träume ist. Genau so könnte es einigen Simpsons-Fans gehen, die es bekanntlich in Massen und vor allem auch in sehr extremen Ausprägungen gibt.
Nachdem die gelbe Familie den Zuschauer darauf aufmerksam gemacht hat, dass es eigentlich Schwachsinn ist für etwas zu bezahlen, das man im Fernsehen umsonst bekommt, nimmt die Katastrophe auch schon ihren Lauf: Homers geliebtes Hausschwein füllt binnen weniger Tage das komplette Fäkalien-Silo und so muss Homer dieses ordnungsgemäß entsorgen. Da aber der Familienvater eher ans Essen als an die Umwelt denkt, wirft er das Silo einfach in den Springfield-See und verursacht dadurch eine Umweltkatastrophe. Die alarmierte Umweltschutzbehörde sperrt ganz Springfield unter einer Käseglocke ein und der sehr aufgebrachte Mob an Einwohnern will sich dafür an Homer rächen...
Die Erfolgsgeschichte der Simpsons ist so lang wie kaum eine andere und gerade deswegen legten die Drehbuchautoren höchste Aufmerksamkeit auf den ersten Spielfilm, der nicht nur 22 Minuten überdauern muss. Das Ergebnis sind mehrere ineinander verwobene Geschichten, die leider nicht immer perfekt ineinander greifen und dadurch eine manchmal etwas holprige Erzählweise erzeugen. Leider wurde wohl auch das Simpsons-Universum bei den Autoren durch ihre monatelangen Schreiborgien etwas verschoben, denn anders ist nicht zu erklären wie man Bart erneut die Annäherung an Flanders als "tollen Vater" andichten konnte. Schließlich haben alle Simpsons-Kinder in einer älteren Folge bereits den christlichen Horror miterlebt und einstimmig beschlossen, dass es in ihrer Familie doch schöner ist.
Trotz der kleineren Kritikpunkte schafft Die Simpsons - Der Film aber dennoch das, was er sich vorgenommen hat: Er unterhält! Die gut getimten Witze und die Situationskomik um den Tollpatsch Homer sorgen nicht nur beim eingefleischten Fan für Lacher. Zudem überzeugt auch die Inszenierung, die in einigen Szenen - besonders hervor zu heben ist hier die Skateboardszene - eindrucksvoll und gekonnt an die Kinoleinwand angepasst wurde.
Der heiß erwartete Streifen könnte für Fans mit hohen Erwartungen also eher zum Reinfall werden, denn es gab definitiv schon bessere Filme im Kino (und bessere Folgen im Fernsehen). Im Vergleich zu der breiten Komödienmasse ist Die Simpsons - Der Film aber sicherlich sein Eintrittsgeld wert und bietet für alle kurzweiligen Spaß über fast 90 Minuten.  Weitere interessante Filme
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