Forrester - Gefunden Poster

Film-Seite zu Forrester - Gefunden
Trailer zu Forrester - Gefunden
Poster zu Forrester - Gefunden
PDF zu Forrester - Gefunden

Forrester - Gefunden

(Finding Forrester, 2000)

Dt.Start: 01. März 2001
DVD: 10. September 2001
Premiere: 19. Dezember 2000 (USA)
FSK: o.A. Genre: Drama
Länge: 135 min Land: USA
Darsteller: Sean Connery (William Forrester), Robert Brown (Jamal Wallace), F. Murray Abraham (Professor Robert Crawford), Anna Paquin (Claire Spence), Busta Rhymes (Terrell), April Grace (Ms. Joyce), Michael Pitt (Coleridge), Michael Nouri (Dr. Spence), Richard Easton (Matthews), Glenn Fitzgerald (Massie), Zane R. Copeland Jr. (Damon), Stephanie Berry (Janice), Fly Williams (Fly), James T. Williams (Student), Damany Mathis (Kenzo)
Regie: Gus Van Sant
Drehbuch: Mike Rich


Inhalt

Vor vier Jahrzehnten schrieb William Forrester einen Roman, den heutzutage jeder Schüler in Amerika kennt. Danach verschwand der Schriftsteller für immer von der Bildfläche. Eines Tages tritt der 16-jährige Baskettball-Spieler und Nachwuchsschriftsteller Jamal Wallace in das Leben der exzentrischen Literaturlegende. Jamal findet in William einen Freund und Mentor und entfacht im Gegenzug dessen Träume noch einmal neu.
Shopping-Box
DVDs zu Forrester - Gefunden Amazon-Shop
zum Film
Merchandising zu Forrester - Gefunden Poster & Merchandise
zum Film
Forrester - Gefunden bei eBay Artikel bei eBay
zum Film
Forrester - Gefunden bei Billiger.de Preisvergleich
für den Film

Durchschnittliche Redaktionswertung

Forrester - Gefunden hat eine durchschnittliche Redaktionswertung von 79%
Keine weitere Wertung

Kritik

von Thomas Brendel
Forrester - Gefunden hat eine Wertung von 79%

Man ist leicht versucht diesen Film mit Good Will Hunting zu vergleichen. Schließlich ist Forrester - Gefunden nicht nur das neue Werk von Gus Van Sant sondern hat auch thematisch einige Gemeinsamkeiten mit dem Film der Matt Damon und Ben Affleck damals allerlei hübsche, goldene Statuen einbrachte. Im Zentrum des Geschehens steht auch diesmal wieder ein überdurchschnittlich intelligenter und äußerst talentierter junger Mann, der mit Hilfe eines Mentors versucht seinen Platz im Leben zu finden. Trotz dieser durchaus vorhandenen Parallelen zu Good Will Hunting sollte man Forrester - Gefunden jedoch als eigenständige Geschichte betrachten, alles andere würde dem Film nämlich nicht gerecht werden. In vielen Szenen erinnerte mich der Film sogar eher an Dead Poets Society als an den guten alten Willie.

Die Hauptfigur des Films Jamal Wallace unterscheidet sich von Will Hunting bereits darin, daß er seine eigenen Talente recht früh erkennt und alles dafür gibt sie bestmöglich zu entwickeln. In William Forrester, einem älteren Schriftsteller der in der Vergangenheit nur einen einzigen Roman veröffentlichte und sich danach für immer aus dem öffentlichen Leben zurückzog (man muß hier unweigerlich an Schriftsteller wie J.D.Salinger denken, die für diese Figur mit Sicherheit Pate standen), findet Jamal nicht nur einen Förderer seiner Begabungen sondern auch einen wahren Freund. Schnell wird klar, daß Jamal zu diesem Zeitpunkt einen mindestens genauso wichtigen Einfluß auf William hat, wie dieser auf ihn und so lebt der Film vor allem von der Interaktion und der Harmonie zwischen den beiden Hauptdarstellern.

Das ist auch schon der entscheidende Grund, warum dieser Film so gut funktioniert: Das Zusammenspiel von Sean Connery und Robert Brown. Es ist vollkommen klar, daß Sean Connery wieder einmal eine hervorragende Performance abliefert, schließlich ist ihm diese Rolle wie auf den Leib geschrieben und er ist halt nun mal einfach Sean Connery. Doch wirklich bewundernswert ist die Darstellung von Robert Brown. Der gibt hier nämlich sein Debüt und noch dazu ein wirklich überzeugendes, dabei hat der Junge noch nie eine Schauspielschule von innen gesehen, ein echtes Naturtalent eben. Auf der Leinwand wirken die beiden Figuren stets ebenwürdig, nie hat man den Eindruck Connery's Präsenz würde Brown's Figur oder der Handlung im Wege stehen und die Geschichte wirkt stets natürlich und ungezwungen. Das ist meiner Meinung nach schon erstaunlich. Abgerundet wird das ganze mit durchwegs eindrucksvollen wenn auch nicht unbdingt spektakulären Darstellungen von Anna Paquin, F. Murray Abraham und Busta Rhymes (Ja, sogar der hat ganz passabel gespielt). Also dann mal ab ins Kino!



Weitere interessante Filme




Film vorschlagen
Das Labyrinth der Wörter
Dt. Start: 06. Jan 2011
Vorschlag entfernen
 
 
 
 
 

© 2012 MovieMaze.de