MovieMaze-Home
NewsFilmeChartsStarsTrailerWallpaperPosterForumSpecialsSuche
filmarchivaktuell im kinovier wochen vorschaucoming soonpodcastsuche

  
 Poster zu Glück im Spiel vergrößern

Film-Seite zu Glück im Spiel
Trailer zu Glück im Spiel
Poster zu Glück im Spiel
Wallpaper zu Glück im Spiel
Offizielle Seite
Deutsche offizielle Seite
Charts-Statistiken zu Glück im Spiel
PDF zu Glück im Spiel

Glück im Spiel

(Lucky You, 2007)

Dt.Start: 28. Juni 2007 Premiere: 04. Mai 2007 (USA)
FSK: ab 6 Genre: Drama
Länge: 123 min Land: USA
Darsteller: Eric Bana (Huck Cheever), Drew Barrymore (Billie Offer), Robert Duvall (Mr. Cheever), Debra Messing (Suzanne Offer), Robert Downey Jr. (Telephone Jack), Horatio Sanz (Ready Eddie), Charles Martin Smith (Roy Durucher), Saverio Guerra (Lester), Danny Hoch (Bobby Basketball), Phyllis Somerville (Pfandleiher), Joey Kern (Billie's Verehrer), Michael Shannon Jenkins (Gary)
Regie: Curtis Hanson
Drehbuch: Eric Roth, Curtis Hanson


Inhalt

Der passionierte Pokerspieler Huck Cheever geht im Kartenspiel gerne volles Risiko, während er im Privatleben eher zurückhaltend ist und emotionale Bindungen vermeidet. Daher steht es mit seiner Beziehung zu der Sängerin Billie Offer nicht zum Besten und so muss er versuchen seine hochgestecken Pokerziele und sein Liebesleben unter einen Hut zu kriegen. Sein Dilemma wird noch größer, als er bei der World Series of Poker auf seinen ungeliebten Vater und Pokerlegende L.C. Cheever trifft und sich auch noch seinen bisher nicht verarbeiteten Familienproblemen stellen muss.
Shopping-Box
DVDs zu Glück im Spiel Amazon-Shop
zum Film
Merchandising zu Glück im Spiel Poster & Merchandise
zum Film
Glück im Spiel bei eBay Artikel bei eBay
zum Film
Glück im Spiel bei Billiger.de Preisvergleich
für den Film


Kritik

Glück im Spiel hat eine Wertung von 50%
Curtis Hansons (L.A. Confidential) Film ist, und zwar nicht von der logischen Seite her betrachtet, fast nur etwas für sehr am Pokerspiel Interessierte. Denn hier liegen die Stärken des Films. Alles andere sind behauptete Gefühle, die zum Glück durch die guten Darsteller und die ansprechende, sensible Inszenierung zumindest in Ordnung sind.

Bild aus Glück im Spiel Die Summe der Einzelteile sollte mehr ergeben, als die bloße Addition. Die Nichterfüllung dieser Floskel ist hier hervorragend geeignet, um die wunderliche Unentschiedenheit bei den Machern diesem Projekt gegenüber, zu beschreiben. Denn die Zutaten sind in einem Maße unterschiedlich in der Qualität, dass man meinen könnte, sie sind von verschiedenen Leuten zu verantworten. Dies betrifft natürlich in erster Linie das Buch. Der Autor Eric Roth, immerhin unter anderem der Schreiber von Forrest Gump und München, legt einerseits ein sorgfältiges Melodram um Pokerspieler Cheever und dessen gestörte Beziehung zum Vater vor, wartet dann aber mit einer dermaßen platten Lovestory zur Sängerin Billie auf, dass sie bestenfalls eines Groschenromans würdig wäre. Ohne im Erzählbereich eine Überraschung diesbezüglich oder eine exakte Variation des Themas im eigentlich überflüssigen Strang zu bieten, entstehen dadurch Glaubwürdigkeitsprobleme. Und darunter leidet dann halt die Gesamtempfindung diesem Spielerporträt gegenüber, denn Glaubwürdigkeit ist durchaus das, was denn Machern eigentlich sehr wichtig war.

Denn die Welt des Pokers wird sehr authentisch eingefangen. So sind oft Monitore von TV-Sendern im Bild, um das in den letzten Jahren gestiegene Medieninteresse an dieser Sportart zu dokumentieren und sind etliche der antagonistischen Spieler die Stars der Branche aus der Realität. Die vielleicht etwas überlangen Spielsequenzen sind deshalb trotzdem das Beste am Film. Man muss auch wirklich kein Experte sein, um die Höhepunkte während solch einer Partie und das damit verbundene emotionale Auf und Ab der Spieler nachvollziehen zu können. Und das gilt es erst einmal zu schaffen.

Schließlich geht es in Glück im Spiel um Einsamkeit, und die Entscheidung, in den wichtigen Momenten des Lebens sich auf die wahren Werte zu konzentrieren. Dies ist zwar manchmal durch Dialoge etwas überdeutlich gestaltet, doch sind die Wortduelle zwischen Vater (Robert Duvall) und Sohn (Erik Bana) eben der Schauspieler wegen sehr gern anzuschauen. Die filmsprachlich schönste und ergreifendste Szene ist die, welche Cheever am Abend der Qualifizierung zeigt, bei dem die anderen ebenso Qualifizierten zu ihren Familienmitgliedern eilen, denn geteilte Freude ist doppelte Freude. Nur er selbst hat niemanden, zu dem er gehen kann- der sich mit ihm freut.

Alles in Allem ist Glück im Spiel kein schlechter Film, den man zwar außerhalb der Pokerspielerszene nicht unbedingt gesehen haben muss, bei dem man sich aber auch nicht richtig über den Eintritt ärgert. Curtis Hanson ist immer noch ein sensibler Menscheninszenierer, dem man als nächstes wieder mal ein packenderes Buch wünscht.

von Andreas Jaschke


Weitere interessante Filme




Film vorschlagen
Der Cooler
Dt. Start: 04. März 2004
Vorschlag entfernen
 
 
 
 
 

© 2010 MovieMaze.de