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Das Größte Spiel der Welt(La Gran Final, 2006)
| Dt.Start: |
07. Juni 2007
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Premiere: |
13. Februar 2006 (Berlinale, Deutschland) |
| FSK: |
o.A.
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Genre: |
Komödie |
| Länge: |
88 min
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Land: |
Spanien, Deutschland |
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Darsteller:
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Atibou Aboubacar (Hassan), Ahmed Alansar (Aboubacar), Tano Alansar (Hamidou), Abu Aldanish (Aldanish), Kenshleg Alen Khan (Kumar Khan), Mahamadou Alzouma (André), Boshai Dalai Khan (Turkan), Khoshibai Edil Khan (General), Mohamed Hassan Dit Blinde (Mihamed), Shag Humar Khan (Dalai Khan), Aghali Mamane (Abdul), Esentai Samer Khan (Kosan), Sain Shamairdan (Shamairdan), Mohamed Telit (Ibrahim) |
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Regie:
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Gerardo Olivares |
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Drehbuch:
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Gerardo Olivares, Chema Rodríguez |
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 Inhalt
Was haben eine mongolische Nomadenfamilie, ein Indio-Stamm aus dem Amazonasgebiet und eine Tuareg-Kamelkarawane im Jahre 2002 gemeinsam? Genau drei Dinge: Sie haben sich noch nie gesehen, leben in den entlegensten Winkeln der Erde und sind fest dazu entschlossen, das Fussball-WM-Finale 2002 zwischen Deutschland und Brasilien im Fernsehen zusehen. Mit großem Willen, kreativen Ideen und einer Menge Schweiß schaffen es schließlich alle rechtzeitig ans Ziel und fiebern beim spannenden Spiel für ihre Favoriten mit. |  |
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Durchschnittliche Redaktionswertung
Keine weitere Wertung
Kritik
von Julia Stache
Fußball-Fans gibt es auf der ganzen Welt. Doch nicht jedem ist es vergönnt, sich einfach so vor den Fernseher zu setzen und einer Übertragung beizuwohnen. Das Größte Spiel der Welt zeigt in drei parallel erzählten Geschichten, wie schwer es Fans rund um den Globus haben können, das Finalspiel der WM 2002 Deutschland-Brasilien verfolgen zu können.
Gedreht in der Wüste Ténéré in Niger, im Altai Gebirge der Mongolei und im Amazonasgebiet von Brasilien, zeigt die Komödie nicht nur, welche Opfer Fußballfreunde aufbringen müssen, um ein für sie wichtiges Spiel anschauen zu können. Der Film zeigt auch auf amüsante Weise, wie viel Loyalität unter Fremden, "Feinden" und Freunden bedeutet. In drei parallel verlaufenden Geschichten erzählt Regisseur Gerardo Olivares von den trick- und einfallsreichen Versuchen begeisterter Fans, die sich nie gesehen haben, aber ein Ziel haben: das Endspiel der Fußball-Weltmeisterschaft 2002 zu sehen.
Eine mongolische Nomadenfamilie, eine Kamelkarawane der Tuareg in der Sahara und eine Gruppe Indianer aus dem Amazonas geben alles, um ihre Fernsehgeräte in Gang zu bekommen. Dabei muss sich die Truppe in der Sahara nicht nur der Hitze entgegensetzen, sondern mit viel Einfallsreichtum auch den maroden Fernsehapparat reparieren. Die Nomadenfamilie bekommt es mit einem Soldatentrupp zu tun, mit denen sie letztlich sogar selbst den Ball rollt. Und die Indianer sehen sich ebenfalls einem Problem gegenüber: Ihre Frauen haben das Kabel für die Verbindung zwischen Fernseher und Satellitenschüssel zum Halsschmuck umfunktioniert. Guter Rat ist teuer, die Zeit drängt und alle müssen ihren Einfallsreichtum und ihre Scheu vor Fremden einsetzen und überwinden, um ans Ziel zu gelangen.
In unserer eigenen Welt, in der Informationen per Knopfdruck sofort zugänglich sind, erlebt man bequem von der Couch aus jedes Ereignis der Welt. Welche Probleme sich in abgelegensten Orten der Welt ergeben, nur um ein Spiel live verfolgen zu können, davon erzählt der Film in unterhaltsamer Art und Weise. Interessant ist es dabei auch, dass in diesen entfernten Regionen Fans von deutschen oder brasilianischen Spielern zu finden sind. Hätte man gedacht, dass in der Sahara Ronaldo-Fans leben?
Neben all dieser unterhaltsamen Problematik bietet der Film zudem schöne Landschaftsaufnahmen und bringt dem Zuschauer nebenbei das Leben in den drei Regionen nahe. Eine originelle Komödie, die für kurzweilige Unterhaltung sorgt.  Weitere interessante Filme
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