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Dungeons & Dragons

(Dungeons & Dragons, 2000)

Dt.Start: 12. April 2001 Premiere: 08. Dezember 2000 (USA)
FSK: ab 12 Genre: Abenteuer, Fantasy
Länge: 108 min Land: USA
Darsteller: Jeremy Irons (Profion), Justin Whalin (Ridley Freeborn), Marlon Wayans (Snails), Zoe McLellan (Marina Pretensa), Thora Birch (Empress Savina), Kristen Wilson (Norda), Richard O'Brien (Xilus), Tom Baker (Halvarth), Lee Arenberg (Elwood Gutworthy), Edward Jewesbury (Vildan Vildir), Robert Miano (Azmath), Bruce Payne (Damodar), David O'Kelly (Three Eyes), Martin Astles (Orc #1), Matthew O'Toole (Orc #2)
Regie: Courtney Solomon
Drehbuch: Topper Lilien, Carroll Cartwright


Inhalt

Das Imperium der Izmer ist seit langem eine Klassengesellschaft in der eine kleine Gruppe Magier über den Rest des Volkes herrscht. Die unerfahrene 17-jährige Kaiserin Savina die nach der Ermordung ihres Vaters das Land regiert, möchte diese Verhältnisse nun ändern und eine Welt schaffen in der alle Menschen gleich sind. Doch der hinterhältige Zauberer Profion macht sich drauf und dran die Kaiserin zu stürzen und die Herrschaft über das Imperium an sich zu reißen.
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Kritik

Dungeons & Dragons hat eine Wertung von 37%

"Dungeons & Dragons" gehört nun schon seit etwa 25 Jahren zu den beliebtesten Fantasy-Rollenspielen der Welt. Mehr als 20 Millionen Menschen zählen sich zu seiner Anhängerschaft und ziehen regelmäßig als Magier, Elfen und Zwerge durch eine phantastische Welt die zu einem nicht unwesentlichen Teil ihrer eigenen Fantasie entspringt. Jahrelang haben die Erfinder und Rechteinhaber des Spiels die Angebote verschiedener Studios das Spiel zu verflimen ausgeschlagen, denn sie sahen immer die Gefahr der Geist von "Dungeons & Dragons" könnte beim Transport auf die große Leinwand verloren gehen. Courtney Solomon, selbst ein begnadeter Fan des Rollensspiels erhielt dann doch den Zuspruch, da er sich als Kenner der Materie und würdiger Regisseur erwies. Nun fehlte dem 28-jährigen nur noch das nötige Kleingeld, das er schließlich von Erfolgsproduzent Joel Silver zur Verfügung gestellt bekam. Der Film konnte endlich in Produktion gehen.

Mittlerweile ist der Streifen schon lange fertig und letzten Montag machte ich mich auf den Weg zu einer Vorführung dieses Films. Besondere Erwartungen hatte ich nicht, denn obwohl ich das Fantasy Genre gar nicht mal so uninteressant finde konnte ich mich nie wirklich für Rollenspiele erwärmen. Ich hatte also keinerlei Vorkenntnisse und mußte mich im Foyer des Kinos erst einmal ein wenig in die Thematik einlesen. Ich bekam schnell den Eindruck, daß der Film zu einem Großteil von seinen "außergewöhnlichen Computeranimationen" lebt und das machte mich schon ein wenig stutzig. Schließlich haben wir ja schon bei Star Wars: Episode I - Die dunkle Bedrohung gesehen, daß dreitausend Gigabyte Digitale Effekte noch lange keine gute Geschichte ersetzen.

Doch dann ging der Film irgendwann auch endlich einmal los und was soll ich sagen, ganz so furchtbar wars dann doch nicht. Die Story ist im Grunde recht unspektakulär, eine kleine Gruppe junger Leute stoplert mehr durch Zufall in ein Abenteuer in deren Verlauf sie allerei Aufgaben meistern, Relikte sammeln und böse Burschen niedersäbeln muß. Hat man alles irgendwo schon mal gesehen und meist sogar um einiges gelungener. Die Schauspieler können auch nicht wirklich überzeugen. Besonders enttäuschend ist Thora Birch die hier nach ihrem genialen Auftritt in American Beauty einen auf Natalie Portman macht. Jeremy Irons als Oberfiesling und Bruce Payne als dessen Handlanger gehen einem mit ihrer übermäßig betonten Ausdrucksweise und der Standart-Bösewichter-Mimik von der ersten Sekunde an voll auf den Geist, das Heldenduo bestehend aus Justin Whalin und Marlon Wayans (ja ihr habt schon richtig gelesen: Marlon Wayans) ist dafür umso lustiger. Besonders Marlon der sich mit seiner Performance des schreckhaften Buddys so gar nicht ins restliche Bild einfügen will ist in jeder Szene für einen Lacher gut. So hat man dann doch seinen Spaß, jedenfalls bis zur Hälfte des Films, aber das werdet ihr dann ja selbst sehen wenn ihr rein geht.

Vielleicht noch ein Wort zu den Compuetranimationen. Die sind durchaus nicht schlecht, nur sehen sie alles andere als real aus und machen eher den Eindruck eines Playstation-Spiels. Die Animationen kamen im Grunde auch nur bei der Darstellung der Gebäude zum tragen. Das lief dann auch jedesmal nach dem selben Strickmuster ab: Schöne Computerfahrt am Gebäude entlang, vorzugsweise von unten nach oben - Schnitt zum Set mit echten Schauspielern welches das innere des Gebäudes darstellen sollte. Hat meines Erachtens nicht wirklich zusammengepaßt. Anyway, so richtig prikelnd war der Film nicht aber es war auch keine reine Zeitverschwendung. Fans des Spiels werden sowieso rein gehen und all denen die mit dem Thema nicht ganz so viel anfangen können, würde ich raten sich ihr Geld für Der Herr der Ringe - Die Gefährten aufzuheben, da ist es mit Sicherheit besser angelegt.

von Thomas Brendel


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