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Schwule Feuerwehrmänner - sowas kann und darf es in Amerika natürlich nicht geben. Deswegen ist die Idee von Chuck und Larry sich als schwules Pärchen auszugeben mit großem Risiko behaftet. Doch trotz aller Klischees kann Chuck und Larry - Wie Feuer und Flamme durch die sympathische Art und seinem guten Timing für ein wenig Spaß sorgen.
Adam Sandler und Kevin James sind bekannt für ihre komödiantische Ader, doch leider fallen beide manchmal ein wenig ins Lächerliche ab und mindern damit ihre eigentliche Klasse. Mit Die Liebe in mir bewies zumindest Sandler erst kürzlich, dass er nicht nur Witzfigur, sondern auch ernst zu nehmender Schauspieler ist. Nicht nur deswegen ist Chuck und Larry - Wie Feuer und Flamme zwar kein Komödien-Highlight, aber immerhin ein Weg in die richtige Richtung.
Die beiden Feuerwehrmänner Chuck und Larry könnten unterschiedlicher nicht sein: Larry trauert seiner vor mehreren Jahren verstorbenen Frau nach und kümmert sich vorbildlich um seine beiden Kinder. Chuck ist Single sowie Mr. Februar des Feuerwehrmann-Kalenders und lebt diesen Status mit häufig wechselnden Frauen auch aus. Dennoch verbindet die beiden eine tiefe Freundschaft, die weit über die Arbeit hinausgeht und so kommt es, dass Larry Chuck bittet ihn zu heiraten, um die Versorgung seiner Kinder durch die Lebensversicherung sicher zu stellen. Anfänglich glauben sie noch daran, dass niemand davon Wind bekommen würde, doch schon kurze Zeit später müssen sie sich nicht nur vor ihren Kameraden outen. Dass die beauftragte Anwältin äußerst hübsch und die erste Frau ist, in die sich Larry wirklich verliebt, macht die Sache nicht einfacher...
Kevin James und Adam Sandler harmonieren äußerst gut und schaffen es in einigen Szenen durch perfektes Timing die Zuschauer zu lauthalsem Gelächter zu zwingen. Dieser guten Chemie ist es auch zu verdanken, dass Chuck und Larry - Wie Feuer und Flamme überhaupt funktioniert. Denn ohne die Darsteller würde nur eine sehr klischeebehaftete Story bleiben, die unterdurchschnittlich ist. Zu einfach und vorhersehbar ist die Geschichte, die sich an manchen Stellen zieht und an anderen Stellen einfach nur nervt.
So kann der Streifen von Regisseur Dennis Dugan (Big Daddy) zwar für kurzweilige Unterhaltung sorgen, aber zu einer echten Komödie fehlt dann doch ein gutes Stück. Den Humor zieht der Film nur aus seinen gut aufspielenden Protagonisten und einigen Szenen, die aus dem ansonsten herrschenden Einheitsbrei hervorstechen. |