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Judd Apatow und seine Jungs zeigen keine Anzeichen von Schwäche und machen genau da weiter wo sie mit ihrem letzten Film aufgehört haben. Ihre Mischung aus romantischem Drama und ihrem Gagfeuerwerk ist durchweg gelungen, gut besetzt und hat manchmal nur ein wenig mit der etwas zu langen Laufzeit zu kämpfen.
Knapp zwei Jahre nach ihrem sensationellen Erfolg mit Jungfrau (40), männlich, sucht ... meldet sich das Team um Judd Apatow zurück. Wie schon in deren letztem Film zeigt Beim Ersten Mal die Schwierigkeiten einer Beziehung von seiner lustigen Seite und versucht dabei den nötigen Tiefgang nicht zu vergessen.
Ben und Allison könnten unterschiedlicher gar nicht sein. Während Ben sein Leben aus einem gewonnenen Schmerzensgeldprozess finanziert und eine nicht ganz jugendfreie Webseite ins Leben rufen möchte, ist Allison eine Karrierefrau, die sich gerade einen Moderationsjob beim Sender E! geangelt hat. Als dieser Erfolg gebührend gefeiert werden soll, landet sie nach einem Discobesuch mit Ben im Bett. Keine vier Wochen später erkennt Allison die Folgen: Sie ist schwanger!
Der große Erfolg von Judd Apatows Film lässt sich hauptsächlich darauf zurückführen, dass er neben dem Humor viel Wert auf seine Charaktere und die Geschichte legt. In Beim Ersten Mal geht diese Rechnung vollkommen auf, so bekommt der Zuschauer, neben gelungenen Gags, auch eine glaubwürdige und teilweise ergreifende Story geliefert, die allerdings um einige Minuten zu lang geraten ist.
Der Humor des Filmes unterscheidet sich dabei nur selten von Jungfrau (40), männlich, sucht ... und doch wirkt er herrlich frisch im Vergleich zu vielen anderen Hollywoodproduktionen, auch weil die Macher wissen wann sie einen Gang zurück zu schalten haben. Herrlich für den Filmfan zudem die vielen Anspielungen auf ältere und neue Produktionen, die zusätzlich für einige Lacher sorgen können.
Auch bei den Darstellern vertrauen die Macher größtenteils auf alte Bekannte, so sind neben dem perfekt besetzten Seth Rogen in der Hauptrolle ebenfalls auch Paul Rudd, Leslie Mann und einige Weitere in kleinen Cameos wieder mit von der Partie. Außerdem einen guten Eindruck hinterlässt zudem Katherine Heigl, die dennoch leicht im Schatten Rogens steht.
Mochte man schon Jungfrau (40), männlich, sucht ..., dann kann man sich ruhigen Gewissens eine Eintrittskarte für Apatows neuesten Film gönnen, denn wie bereits genannt überzeugt dieser durch eine gute Mischung aus Komik und ernstem Thema und bietet somit 2 Stunden kurzweilige Unterhaltung. |