Es heißt wieder Yippie-ya-yeah motherfucker! Bruce Willis ist im dritten Teil der Stirb Langsam-Reihe wieder voll in seinem Element und darf einen gelungenen One-Liner nach dem anderen raus hauen. Das Ganze gut besetzt und verpackt in einer überzeugenden Story. Was will man mehr?
John McClane ist wieder da und nachdem Regisseur John McTiernan beim zweiten Teil noch aus terminlichen Gründen passen musste ist auch er wieder mit von der Partie, um erneut ein Actionfeuerwerk der Extraklasse auf die Beine zu stellen. Dabei verabschiedete man sich von der Thematik der Vorgänger und mutierte Stirb Langsam: Jetzt erst recht in ein durchweg unterhaltsames Buddymovie.
Er wollte doch eigentlich nur seinen Kater ausschlafen..., die Rede ist natürlich von John McClane! Der von seiner Frau verlassene, suspendierte Cop ist nämlich im Plan des Terroristen Simon vorgesehen, der droht diverse Bomben in New York losgehen zu lassen, falls McClane seine Anweisungen nicht befolgen sollte. Dabei zur Seite steht ihm der Zivilist Zeus, der ihm bei seiner ersten Aufgabe geholfen hat und sich damit zur Teilnahme an Simons Spielchen verpflichtet hat.
Während sich in den beiden Vorgängern das Szenario auf einem begrenzten Gelände abspielte nahmen die Drehbuchautoren Abstand von dieser Idee und jagen McClane durch halb New York. Dabei gibt die Geschichte von der ersten Minute Vollgas, legt ein enormes Tempo vor und kann auch in Sachen Storyentwicklung mehr als nur überzeugen.
Dass Regisseur McTiernan Action perfekt inszenieren kann, hat er schon bei Teil 1 bewiesen und auch hier zeigt er immer wieder (hervorzuheben ganz klar die rasante Fahrt Richtung U-Bahn) beeindruckende Szenen. Zwar fehlt es dem Ganzen ein wenig an der besonderen dichten Atmosphäre der beiden Vorgänger, jedoch wird der Zuschauer dafür mit einer rasanten Inszenierung weitestgehend entschädigt.
Dass Bruce Willis in der Rolle des John McClane erneut die Coolness in Person ist, braucht man sicherlich nicht weiter erwähnen. An seiner Seite steht ihm mit Samuel L. Jackson ein überaus überzeugender Buddy zur Seite, der sich mit Willis die Sprüche nur so um die Ohren hauen darf. Hinzu kommt mit Jeremy Irons ein erstaunlich gut aufspielender Bösewicht, der gemeinsam mit seinen Kollegen eine enorme Spielfreude an den Tag legt.
Auch wenn Stirb Langsam: Jetzt erst recht ein durch die Bank großartiger Actionfilm ist: Es fehlt ihm an manchen Stellen einfach die Atmosphäre der beiden Vorgänger, bzw. das besondere Etwas, das damals Stirb Langsam zu einem der Actionklassiker schlechthin gemacht hat.