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Balls of Fury

(Balls of Fury, 2007)

Durchschnittliche Redaktionswertung

55%



Inhalt

Randy Daytona galt einst als Ping-Pong-Wunderkind, konnte sein Talent aber nicht umsetzen und fristet seither ein erbärmliches Dasein. Der FBI-Agent Ernie Rodriguez eröffnet ihm die Chance auf Rehabilitation und bietet ihm eine geheime Mission an. Randy soll sich in der erbarmungslosen und geheimen Welt des Underground-Ping-Pong etablieren und schließlich den Leitwolf der Bewegung, der außerdem seinen Vater auf dem Gewissen hat, ausschalten.

Kritik

von Daniel Licha

Wertung Kritik

55%

Mit einiger Verspätung kommt nun auch der deutsche Kinoschauer zu dem Vergnügen dieses recht unterhaltsame Trashspektakel auf der Leinwand zu sehen. Leider leidet der Film an seinem schwachen Hauptdarsteller, sowie der fehlendenden Boshaftigkeit des Humors. Dennoch können Genrefans, dank einigen netten Gags, durchaus einen Blick riskieren.

Bild aus Balls of Fury Dass man sich über stumpfsinnige Sportfilme durchaus amüsieren kann, wird dem Zuschauer in den letzten Jahren immer wieder von Will Ferrell (zuletzt Die Eisprinzen) bewiesen. Auch der Ben Stiller Komödie Voll auf die Nüsse gelang mit einer Veralberung von Völkerball (!!!) ein Riesenhit. Was liegt da näher als auch über eine der meistgespielten Sportarten, Tischtennis, ebenfalls einen Film dieser Art zu drehen?

In frühesten Kinderjahren galt Randy Daytona als das Ausnahmetalent im Tischtennis. Eine nicht verkraftete Niederlage setzte dem jedoch ein rasches Ende... bis ein FBI-Agent auf das ehemalige Talent aufmerksam wird: So soll er seine alte Stärke zurückgewinnen und beim Turnier des mysteriösen Tischtennisass Feng antreten, bei dem eine Niederlage gleichbedeutend mit dem Tod ist. Doch dieses Risiko nimmt Randy gerne in Kauf, hat dieser Feng doch den Mord seines Vaters auf dem Gewissen.

Bei einem Film wie diesem ist es schwierig sich über die Geschichte auszulassen, da sich dieser meist selbst nicht ernst nimmt. So ist es ebenfalls bei Dirty Ping Pong, denn hier ist alles überdreht bis zum geht nicht mehr und auch die notwendige trashige Note ist durchaus vorhanden. Jedoch fehlte den Machern scheinbar ein wenig der Mut das an Bloodsport orientierte Tischtennisspektakel ein wenig boshafter in Szene zu setzen und sich somit ein bisschen vom jugendlichen Publikum abzuheben. So regen einen die Gags zwar durchweg zum Schmunzeln an... die großen Brüller sucht man jedoch vergebens.

Nur wenige Minuten vergehen bis man merkt, dass die Macher Jack Black die Rolle des Randy Daytona auf den Leib geschrieben haben. Da dieser jedoch nicht zu haben war, fällt die Last der Hauptrolle nun auf Dan Fogler der, mit wenigen Ausnahmen, total überfordert scheint. Christopher Walken kann im Gegensatz dazu als Bösewicht herrlich die Sau rauslassen (wie bei den Gags wäre auch hier noch eine Steigerung in Sachen Boshaftigkeit möglich und erwünscht gewesen) und auch die Nebendarsteller um den herrlich schrägen Tischtennistrainer James Wong und die wie immer sehr ansehnliche Maggie Q wissen zu gefallen.

Wer den Trailer zu Dirty Ping Pong gesehen hat, der kann schon erahnen was für einen herrlich, trashigen Film man aus der Idee hätte machen können. Schade jedoch, dass er unter einem zahmen Drehbuch und einem total überforderten Hauptdarsteller leidet, so dass er sich leider nie über das gehobene Mittelmaß hinweg setzen kann.

Keine weitere Wertung


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