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Kein Bund für's Leben(Kein Bund für's Leben, 2007)
| Dt.Start: |
30. August 2007 DVD: 31. Januar 2008
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Premiere: |
30. August 2007 (Deutschland) |
| FSK: |
ab 12
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Genre: |
Komödie |
| Länge: |
90 min
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Land: |
Deutschland |
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Darsteller:
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Franz Dinda (Basti Lämmle), Florian Lukas (Schleifer), Oona-Devi Liebich (Jana), Axel Stein (Ufo), Jan Henrik Stahlberg (Oberfeldwebel Keller), Christian Sengewald (Justus von Bülow), Till Trenkel (Uwe Zonkowitz), Ronald Nitschke (Major Hauptmann), Kailas Mahadevan (Nefzat Akinci), Carsten Norgaard (Ridgeley) |
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Regie:
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Granz Henman |
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Drehbuch:
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Carsten Funke, Robert Loehr |
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 Inhalt
Nachdem Basti und Schleifer die Hürde Abitur gemeistert haben, erwartet sie bei der Musterung die nächste Lebensaufgabe. Doch obwohl die beiden alle Register ziehen und Basti sogar die Urinprobe seiner an Diabetes erkrankten Freundin ins Feld führt, bleibt der Bundeswehrarzt hartnäckig und verweigert die Ausmusterung sowie die Verweigerung. Folglich geht es ab in die Kaserne, wo sie in ihre Zimmer-Genossen dem wortkargen Ufo, dem Streber Zonk, Berufssöhnchen Justus und Anfänger-Rambo Nefzat neue Freunde finden. |  |
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Durchschnittliche Redaktionswertung
Kurzkritik
von Kurt Meinicke
Wie es schon beim schweizer Pendant Achtung, fertig, Charlie! der Fall war, kommt auch die deutsche Produktion Kein Bund Fürs Leben nicht über das Niveau einer 0815-Militär-Klamotte hinaus.
Dank der bekannten Gesichter bleibt der Film aber zumindest einigermaßen unterhaltsam, während die Gags ähnlich vorhersehbar sind. Auch die Geschichten unterscheiden sich lediglich marginal (Grenadiere werden hier beispielsweise zu US-Soldaten), wobei man Kein Bund fürs Leben zumindest einen Vorteil attestieren muss:
Im Gegensatz zum eidgenössischen Vorbild ist sich diese Komödie sehr bewusst, dass hier nichts der Realität entspricht und versucht von daher erst gar nicht, wie eine Satire zu wirken. Unterm Strich macht ihn das zwar nicht viel besser, aber man ärgert sich doch weniger über das Gezeigte.
Kritik
von Daniel Licha
Gäbe es nicht den lustigen Abspann, müsste sich diese Bundeswehrklamotte doch mit sage und schreibe NULL Lachern begnügen. Granz Henmans Werk beschränkt sich auf eine platte Zotenparade ohne jeglichen Einfallsreichtum, die sogar gestandene Namen wie Florian Lukas verheizt und den Zuschauer hauptsächlich zum Kopfschütteln animiert.
Die Schweiz hat es uns mit Achtung, fertig, Charlie! vorgemacht: Man nehme ein Thema das ein Großteil der Bevölkerung anspricht und veralbere dieses ohne Rücksicht auf Verluste. Nun ist auch Deutschland auf den Trichter gekommen und schickt bekannte Gesichter wie Axel Stein und Franz Dinda in diesem Quasi-Remake zum Bund.
Da er nicht durch die Musterung gefallen ist und sein bester Freund vergessen hat seine Verweigerungspapiere abzuschicken, muss der junge Basti nun doch noch zum Bund. Dort werden schnell Freunde, Feinde und eine neue Liebschaft gefunden, doch das wichtigste für die Vorgesetzten bleibt ein Trainingswettkampf gegen die benachbarte US-Kaserne.
Obwohl diese Thematik sicherlich genügend Material für eine gute Komödie hätte bieten können, bleibt Knallharte Jungs-Regisseur Granz Henman seiner Linie treu und malträtiert den Zuschauer mit flachen Zoten, die zeitweise nur durch Fäkalhumor ersetzt werden. So bekommt der Zuschauer, ohne Übertreibung, nicht einen einzigen Lacher zu sehen, den er nicht schon Minuten zuvor 1:1 voraussehen konnte. Einzig dem zugegebenermaßen recht originellen Abspann ist es zu verdanken, dass das Publikum zumindest einmal zum Schmunzeln gebracht werden konnte.
Trotz der Tatsache (oder gerade deswegen?), dass einige der üblichen Verdächtigen der deutschen Comedyszene zu sehen sind, bleiben die Akteure weitestgehend blass. Ob nun ein Franz Dinda, ein Axel Stein oder der fürchterliche Kailas Mahedevan: Viel schlechter geht es nicht. Sicher gibt es mit Florian Lukas und Oona-Devi Liebich noch Akteure, die sich sichtlich gegen das witzlose Drehbuch wehren, doch auch sie haben keine Chance gegen ihre flachen Charaktere.
Man hätte es sich ja denken können ist die erste Erkenntnis, die der Zuschauer nach dem Kinobesuch haben wird. So ist Kein Bund für's Leben gespickt mit flachen, vorhersehbaren Gags und somit vollkommen misslungen. Wer zumindest eine halbwegs lustige Verfilmung dieser Art sehen will, der sollte sich das Kinoticket sparen und lieber Achtung, fertig, Charlie! auf DVD ausleihen.  Weitere interessante Filme
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