Lost Souls - Verlorene Seelen Poster

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Lost Souls - Verlorene Seelen

(Lost Souls, 2000)

Dt.Start: 18. Januar 2001
DVD: 21. August 2001
Premiere: 13. Oktober 2000 (USA)
FSK: ab 16 Genre: Horror
Länge: 97 min Land: USA
Darsteller: Winona Ryder (Maya Larkin), Ben Chaplin (Peter Kelson), Sarah Wynter (Claire Van Owen), Philip Baker Hall (James), John Hurt (Father Lareaux), Elias Koteas (John Townsend), John Beasley (Mike Smythe), Victor Slezak (Father Thomas), John Diehl (Henry Birdson), Brad Greenquist (George Viznik), W. Earl Brown (William Kelson), Brian Reddy (Father Frank), James Lancaster (Father Jeremy), Paul Kleiman (Paramedic), Ashley Edner (Gina)
Regie: Janusz Kaminski
Drehbuch: Pierce Gardner, Betsy Stahl


Inhalt

Die katholische Lehrerin Maya findet nach dem mißglückten Exorzismus an einem Psychopathen heraus, daß der Teufel höchstpersönlich in den Körper des Schriftstellers Peter Kelson schlüpfen wird und zwar genau an dessen 33.Geburtstag. Als Maya den ungläubigen Autor aufsucht um ihn vor der bevorstehenden Transformation zu warnen, stößt sie jedoch auf taube Ohren, denn Kelson hält die Frau nur für eine religiöse Spinnerin.
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Durchschnittliche Redaktionswertung

Lost Souls - Verlorene Seelen hat eine durchschnittliche Redaktionswertung von 16%
Keine weitere Wertung

Kritik

von Thorsten Woner
Lost Souls - Verlorene Seelen hat eine Wertung von 16%

Na Herzlichen Glückwunsch Winona: Dein neuster Film hat den gleichen Unterhaltungswert wie ein paar nasse Socken. Eine hohlnussige, verquarkte Schnarchografie durch die ich mich krampfhaft wachhalten mußte. Ich habe immer gedacht, daß der Tag an dem ich einen Film in dem Winona mitspielt als langweilig bewerten muß, niemals kommen würde, doch oh Wunder es ist geschehen. Nicht einmal Winonas wunderschöner Augenaufschlag oder ihre weiche, zarte Streichelstimme haben mich irgendwie über die alles zerfressende Langatmigkeit des Films hinwegtrösten können. Und damit Ihr Euch nicht durch einen zähen Brei von Drumherumgelaber (wie es im Film passiert) quälen müßt, machen wirs heute mal kurz und schmerzvoll.

"Verschenkt" ist wohl das alles umfassende und bestbeschreibenste Stichwort für diesen Schinken. Um mit den Darstellern anzufangen: Winonas Agent gehört geprügelt dafür, daß er Ihr eine Rolle ausgesucht hat in der sie nur wieder mal die zweite Geige spielen und das freakige Oldtimegirlie spielen darf. Erste Geige spielt in dem Film die Optik, doch dazu werde ich mich später entfrusten. Ben Chaplin ist der zweite Hauptdarsteller und sorry aber der Regisseur hat den vielleicht gar nicht mal untalentierten Mann auf ein versteinertes Gleichguckface reduziert. Die Story: Von Anfang an ist die Geschichte an sich bzw. die Handlungsweise der Charaktere konsequent unlogisch und vor allem der Schluß ließ mir den Hut wegfliegen (Drehbuchautor, Regisseur, Produzent und Darsteller: Alle nicht aufgepasst. 6, setzen!). Mr.Zufall hat in dem Film dann leider auch mehr als einen Auftritt und hält sein schäbiges Gesicht in die Kamera, Pfui bäbä. Die Story schwankt zwischen einem Optischbonbon a la Stigmata, einem Schockversuch a la Exorzist und einer blassen Realistik, doch in diesem Fall verderben zu viele Köche (Ideen) den Brei und genau das kommt dann leider auch dabei raus. Alles bleibt auf der Strecke und nichts ist gut durchdacht, sondern schlampig oberflächlich ausgearbeitet.

Die Optik: Von Spielbergs Lieblingskameramann hätte ich dann doch irgendwie Innovativeres erwartet, aber seine angeblich so brilliante Optik beschränkt sich in dem Film auf zwei coole Slowmotions und ausgewaschene Farben die nach den ersten fünf Minuten ihren Effekt verlieren. Alles in allem ist der Film vielleicht nicht wirklich schlecht, aber todeslangweilig und strunzenttäuschend. Sorry Winona aber da ist jeder Schluckauf gruseliger. In diesem Sinne laßt uns kollektiv für die Auswechselung von Winonas Agenten beten.



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