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Maybe Baby

(Maybe Baby, 2000)

Dt.Start: 13. September 2001
DVD: 03. Juli 2002
Premiere: 02. Juni 2000 (UK)
FSK: ab 12 Genre: Komödie, Romanze
Länge: 104 min Land: UK
Darsteller: Hugh Laurie (Sam Bell), Joely Richardson (Lucy Bell), Adrian Lester (George), Anna Lindgren (Make-up artist), James Purefoy (Carl Phipps), Tom Hollander (Ewan Proclaimer), Joanna Lumley (Sheila), Rowan Atkinson (Mr. James), Dawn French (Charlene), Emma Thompson (Druscilla), Rachael Stirling (Joanna), Matthew Macfadyen (Nigel), Kelly Reilly (Nimnh), Stephen Simms (Trevor), Yasmin Bannerman (Melinda)
Regie: Ben Elton
Drehbuch: Ben Elton


Inhalt

Sam und Lucy sind das schönes und erfolgreiches Paar, das einzige was ihnen perfekten Glück fehlt, ist ein Baby. Doch leider klappt es mit dem Nachwuchs nicht so, wie es sich die beiden vorgestellt haben. Um sicherzustellen, daß alles in Ordnung ist, unterwerfen sie sich einem Fruchtbarkeitstest.
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Durchschnittliche Redaktionswertung

Maybe Baby hat eine durchschnittliche Redaktionswertung von 64%
Keine weitere Wertung

Kritik

von Thomas Straßer
Maybe Baby hat eine Wertung von 64%

Einfallslos friste ich mein Dasein und versuche verzweifelt eine Review zu dem britischen Film Maybe Baby aufzusetzen. Dabei sind sich der Film und ich so ähnlich, wir wissen beide nicht so recht, was wir aus dem Thema machen sollen. Maybe Baby beginnt im Style einer britischen Komödie und überrascht uns mit dem überaus witzigen Pärchen Sam und Lucy, das verzweifelt versucht ein Kind zu zeugen. Um das gesteckte Ziel zu erreichen, cancelt Sam schon mal ein wichtiges Meeting oder man verläßt kurz die Hochzeit seines besten Freundes. Als auch alternative Methoden keinen Erfolg bringen, drängt sich ein Gedanke auf: Unfruchtbarkeit. Die Spannung steigt, denn die große Frage ist nun, wer derjenige ist. An diesem Punkt des Films stellt sich auch eine Art Genrewechsel ein, denn die bis dahin spritzige Komödie spart immer mehr an Witz ein. Man hat vielleicht ein schlechtes Gewissen wegen des ernsten Themas und wollte versuchen noch schnell die Kurve zu kratzen. Dieser Gedanke tat dem Film nicht so gut und das Ganze zog sich immer mehr in die Länge und wurde gegen Ende wirklich schlimm.

Für Erheiterung im fast schon dramatischen zweiten Teil des Films, sorgt Sam's Job. Er ist in der Kreativabteilung der BBC und braucht dringend eine Idee für ein neues Drehbuch. Da ihm aber kein zündender Gedanke kommt, schreibt er einfach über seinen eigene Ehe und das Unfruchtbarkeitsproblem. Selbstverständlich geschieht das ohne das wissen von Lucy. Ärger also vorprogrammiert. Nun sollten noch einige Charaktere Erwähnung finden, die noch maßgeblich am Spaßfaktor des Films beteiligt sind. Da wäre zum einen Carl Phipps, der charmante und verständnisvolle Schauspieler aus Lucy's Agentur. Er verkörpert genau das was Sam fehlt und wir wissen alle, da läuft noch was. Als er dann noch Shakespeare zitiert und sich als erotischer Obstesser outet, ist er fast am Ziel. Außerdem schaute Rowan Atkinson vorbei, er spielte einen Frauenarzt und machte ein paar unlustige Spreizzangenjokes. Doch es ist immer lustig Mr. Bean außerhalb seines gewohnten Terrains zu beobachten und man merkt an der Reaktion des Publikums, daß der Mann eine Kultfigur ist. Last but not least der schottische Kultregisseur Ewan Proclaimer. Er begeistert mit verspulten Monologen und bringt seinen Akzent immer gut ins Spiel. Mit seiner hippen Gefolgstruppe feuert er einen Brüller nach dem anderen ab und macht unmissverständlich deutlich, daß er die Engländer haßt.

Mit der halben britischen Komödie Maybe Baby bekommen wir wieder eine schöne Prise Humor von der Insel. Leider weiß der Film nicht so recht was er will und schießt sich damit selber ins Bein. Trotzdem gefällt Maybe Baby durch seine gewitzte Story und seine lustigen Figuren. Das verkorkste Ende schmälert den bis dahin guten Eindruck maßgeblich und geht wirklich auf die Nerven.



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