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Blind Wedding(Wedding Daze, 2006)
| Dt.Start: |
01. Mai 2008
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Premiere: |
10. September 2006 (Toronto Film Festival, Kanada) |
| FSK: |
ab 12
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Genre: |
Komödie, Romanze |
| Länge: |
92 min
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Land: |
USA |
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Darsteller:
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Jason Biggs (Anderson), Isla Fisher (Katie), Audra Blaser (Vanessa), Mark Consuelos (Morty), Rob Corddry (Kyle), Chris Diamantopoulos (William), Edwin Freeman (Police Officer), Joanna Gleason (Lois), Heather Goldenhersh (Jane), Edward Herrmann (Lyle), Margo Martindale (Betsy), A.D. Miles (Bill), Stephen Conrad Moore (Ronnie), Ebon Moss-Bachrach (Matador), Joe Pantoliano (Smitty), Roger Robinson (Dr. Fabreau), Jay O. Sanders (Sheriff), Michael Weston (Ted) |
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Regie:
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Michael Ian Black |
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Drehbuch:
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Michael Ian Black |
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Inhalt
Nach der Trennung von seiner Freundin, versucht Anderson wieder ins Leben zurückzufinden und lässt sich deshalb von seinem besten Freund eine echte Schnapsidee andrehen: Einfach der erstbesten einen Heiratsantrag machen. Das unfreiwillige Opfer ist die Kellnerin Katie, die das Angebot überraschend annimmt, um sich selbst vor einer emotionslosen Zukunft mit ihrem als Kieferorthopäde praktizierendem Freund zu bewahren. Folglich stehen unkonventionelle Hochzeitsvorbereitungen bevor. |  |
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Romantikkomödien kommen beim Kinopublikum im Großen und Ganzen immer gut an. Problematisch wird es aber, wenn ein solcher Streifen weder romantisch, noch lustig ist. Genau dies ist aber bei Blind Wedding der Fall. Witzlos und ohne jeden Charme wird eine dürre Story erzählt, die zudem noch von schwachen Darstellern aufgeführt wird.
Als hoffnungsvoller Schauspielnachwuchs wurde damals die Besetzung von American Pie bezeichnet. Wenig ist übrig geblieben von der Hoffnung. Mena Suvari hatte ihren großen Moment in American Beauty, Tara Reid wurde zum It-Girl und die restlichen Darsteller hatten einige Kurzauftritte in verschiedenen Sitcoms. Mehr war schon nicht zu vermelden. Einzig Sean William Scott schaffte ansatzweise so etwas wie eine Karriere. Und dann wäre da noch Jason Biggs, der in drittklassigen Pseudokomödien, wie eben Blind Wedding, herumblödeln darf. Blass und ohne Esprit leiert er seine Standardrolle als notorischer Loser herunter. Eine Weiterentwicklung ist bei ihm nicht in Sicht und er wird wohl für immer nur der Typ sein, der mit einem Apfelkuchen kopulierte.
Auch ansonsten liest sich die Besetzungsliste von Blind Wedding wie das Who-ist-Who der "Ich bin schon bei über 10 Filmen im Hintergrund durchs Bild gestolpert, durfte aber nie eine große Rolle spielen"-Darsteller. Was dabei herauskommt, wenn man eine ganze Hand voll eben solcher in einen Film packt, ist nur schwer erträglich. Einzig Isla Fisher, die man bereits aus Die Hochzeits-Crasher kennt, ist noch so etwas wie Potential zu attestieren.
Der Starttermin von Blind Wedding wurde bereits verschoben. Kein gutes Zeichen für einen Film dieser Qualität. So könnte es durchaus noch passieren, dass der Streifen in Deutschland nie das Licht der Leinwand erblickt, sondern direkt in die DVD-Verwertung wandert, was sicherlich nicht die schlechteste Lösung wäre. Von einem Kinobesuch sei bei diesem Machwerk jedenfalls abzuraten, denn selten durfte man bei einer Komödie so wenig lachen. |  | | von Toni Straßer |

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