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Saw 4(Saw IV, 2007)
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07. Februar 2008 DVD: 05. September 2008
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Premiere: |
Oktober 2007 (USA) |
| FSK: |
ab 18
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Genre: |
Horror |
| Länge: |
92 min
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Land: |
USA |
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Darsteller:
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Tobin Bell (Jigsaw), Lyriq Bent (Rigg), Costas Mandylor (Hoffman), Scott Patterson (Agent Strahm), Angus Macfadyen (Jeff Denlon), Justin Louis (Art), Sarain Boylan (Brenda), Shawnee Smith (Amanda Young), Betsy Russell (Jill), Athena Karkanis (Agent Perez), Simon Reynolds (Lamanna), Mike Realba (Fisk), Marty Adams (Ivan) |
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Regie:
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Darren Lynn Bousman |
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Drehbuch:
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Patrick Melton, Marcus Dunstan |
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 Inhalt
Nachdem Jigsaw und seine Schergin Amanda das Zeitliche gesegnet haben, ruft die Ermordung von Detective Kerry die beiden bereits pensionierten FBI Profiler Strahm und Perez auf den Plan. Zusammen mit dem erfahrenen Detective Hoffman sollen sie den Fall lösen und stoßen dabei auf ein weiteres tödliches Spiel von Jigsaw. Währenddessen wird der SWAT Polizist Rigg in ein neues mysteriöses Spiel verwickelt, indem er um zwei Leben spielt: Das eines alten Freundes und natürlich sein eigenes. |  |
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Durchschnittliche Redaktionswertung
Kurzkritik
von Kurt Meinicke
Der Tradition folgend, musste ein Jahr nach Saw III natürlich Saw IV nachgereicht werden. In diesem inszenatorisch schwächeren Teil verloren viele Fans den Faden (mit ein Grund, weswegen MovieMaze mit den Jigsaw-Chroniken Pioniersarbeit leistete, um das bei vielen entstandene Durcheinander zu entwirren), und somit auch das Interesse.
Zu Unrecht wenn man bedenkt, dass gerade die Kombination der vielen unterschiedlichen, aus den vorherigen Filmen stammenden, Elemente die eigentliche Handlung wieder auf ein interessanteres Level hieven konnte. Dazu werden hier wieder sehr wichtige und zentrale Fragen beantwortet, und auch wenn Saw IV aufgrund des absichtlich unübersichtlich gehaltenen roten Fadens einen etwas durchwachsenen Eindruck hinterlässt, so handelt es sich noch immer um einen sehr soliden Horror-Thriller und würdigen Vertreter innerhalb der Reihe.
Kritik
von Markus Ostertag
Vor dem ersten Teil hätte wohl niemand damit gerechnet, dass aus der Saw-Reihe eine so erfolgreiche Franchise wird. Doch mittlerweile steht der Name für Splatter und Gore, wie es dem Mainstream-Publikum gerade noch zugemutet werden kann. Auch wenn die Kritik zunehmend größer wurde, zeigt sich Regisseur Bousman im vierten Teil davon relativ unbeeindruckt und präsentiert eine komplexe Geschichte, die große Überraschungen bereithält, aber leider nicht ohne leichte Logiklücken aufzureißen.
Bei Horrorfilmen wie Saw 4 ist es immer schwieriger den Fokus einer Kritik festzulegen. Denn worauf legt man - oder das Zielpublikum - wert? Den Gore-Faktor? Die Story? Die Kreativtät bei den Todesfallen? Objektive Entscheidungen sind also nahezu unmöglich, denn jeder muss selbst entscheiden, was ihm persönlich am Wichtigsten ist. Bei Saw 4 geht die Schere der Qualität bei diesen Punkten leider auch sehr weit auseinander, sodass eine einheitliche Wertung eigentlich unmöglich ist.
Jigsaw ist tot, seine Komplizin Amanda auch und trotzdem hinterlässt der Puzzle-Mörder ein Erbe, auf das einige Menschen verzichten könnten. Ein weiterer Wettlauf gegen die Zeit, oder eher gegen die schlechten Charaktereigenschaften der Protagonisten, beginnt. Und wie es bei Jigsaw üblich ist, läuft das Ganze mit sehr viel Blut, einigen kreativen Fallen und einer faustdicken Überraschung ab, denn es soll ja nicht langweilig werden!
Bousman lässt sich durch die stärker werdende Kritik nicht abschrecken und beweist mit Saw 4, dass er - da er maßgeblich an der Geschichte beteiligt war - auch komplexe Storynetze zu erzählen vermag. Dass sich in diesem komplexen Netz der ein oder andere Zuschauer sicherlich verfängt, ist dabei wohl eher nebensächlich, denn die Special Effects sind wieder einmal sehr gelungen. Und genau deswegen ist die fast schon obligatorische Intro-Sequenz diesmal die nahezu schmerzliche Autopsie von Jigsaw.
Komplexe Geschichten, die sich auch auf vergangene Filmteile beziehen, sind oftmals schwer lückenlos zu bekommen und so passiert es auch der Saw-Drehbuchcrew, dass man kleine Fehler in der Gesamtlogik bekommt. Allerdings tun diese dem Filmspaß keinen Abbruch, denn vielen wird es gar nicht auffallen und die anderen haben durch das fließende Blut genug Unterhaltung um darüber hinweg zu sehen. Saw 4 ist also eine durchaus gelungene Fortsetzung, die für Fans Pflicht sein sollte. Alle anderen seien aber gewarnt, dass das Storynetz so umspannend ist, dass man ohne die vorhergehenden Teile der Reihe zu kennen, nahezu keine Chance hat der Geschichte zu folgen.  Weitere interessante Filme
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