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Joe Dreck

(Joe Dirt, 2001)

Durchschnittliche Redaktionswertung

1%



Inhalt

Im Alter von acht Jahren wird Dummkopf Joe Dirt bei einem Ausflug zum Grand Canyon von seinen Eltern ausgesetzt. Joe ist sich der grausamen Wahrheit jedoch nicht bewußt und geht davon aus, er wäre unglücklicherweise verloren gegangen. Es folgt eine lange, rastlose Suche nach seinen Erzeugern bei der Joe so manches Abenteuer erlebt und viele skurile und interessante Personen kennenlernt.

Kritik

von Johnny Wishbone

Wertung Kritik

1%

Im Anschluß an das Screening von Joe Dreck hätte ich große Lust gehabt Dennie Gordon (die hier erstmals bei einen abendfüllenden Kinofilm Regie führte), David Spade (als Hauptdarsteller und Drehbuchautor gleich doppelt schuldig im Sinne der Anklage) und nicht zu vergessen Adam Sandler (der nach Rent a Man und Little Nicky hier erneut als ausführender Produzent tätig war) allesamt in einen Raum zu sperren, ihnen eine riesengroße Kanne voll Scheiße über den Kopf zu schütten und die drei Schwachköpfe dann zu fragen, ob sie das tatsächlich lustig finden. Dieses Szenario kommt in Joe Dreck so in der Art sogar vor und steht im Grunde genommen stellvertretend für den gesamten Film. Ich kann einfach nicht begreifen wie man immer noch Filme drehen kann in denen ein kleines Kind Feuerwerkskörper an Kuhschwänze bindet, einen großen Klumpen Scheiße zu seinem besten Freund erklärt und mit ihm auf Reisen geht oder Hunden zu Hilfe eilt deren Hoden irgendwo festgefroren sind. Sowas kann doch niemand lustig finden. Hinzu kommt noch, daß kein einziger dieser platten Gags auch nur einen Hauch originell oder einfallsreich war. Haben wir alles schon mal gesehen.

Das manche Menschen keinen Sinn für Humor haben ist ja nun allseits bekannt, auch wenn man sich dann trotzdem immer wieder zu einem Kopfschütteln hinreißen läßt. Geradezu schockierend an Joe Dreck war hingegen das Mitwirken von Leuten wie Christopher Walken oder Rosanna Arquette. Was um Himmels Willen bewegt einen Christopher Walken, der in Filmen wie Die durch die Hölle gehen oder True Romance mit hervorragenden Darstellungen brillierte, dazu in so einem Müll wie Joe Dreck mitzuspielen? Das kann und will ich einfach nicht begreifen. Das wäre gerade so als würden die Beatles mit DJ Bobo auf Tour gehen oder Michael Jordan gemeinsam mit Ottfried Fischer Körbe werfen. Ich kann gerade noch nachvollziehen, daß Brittany Daniel (bekannt aus der Teenie-Serie Dawson's Creek) oder Robert Ritchie alias Kid Rock die Gelegenheit ergriffen in so einem Blödsinn mitzuspielen, um ein wenig Aufmerksamkeit auf sich zu lenken. Bei einigen anderen Nebendarstellern kann ich dieses Verständnis jedoch nicht aufbringen. Der Film hat seinen Namen wirklich zu Recht verdient, Joe Dreck ist nämlich der reinste Dreck!

Keine weitere Wertung


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