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Helden der Nacht(We Own the Night, 2007)
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21. Februar 2008 DVD: 12. Juni 2008
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Premiere: |
25. Mai 2007 (Cannes Film Festival, Frankreich) |
| FSK: |
ab 16
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Genre: |
Krimi, Drama |
| Länge: |
117 min
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Land: |
USA |
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Darsteller:
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Joaquin Phoenix (Bobby Green), Mark Wahlberg (Joseph Grusinsky), Robert Duvall (Burt Grusinsky), Eva Mendes (Amanda Juarez), Alex Veadov (Vadim Nezhinski), Danny Hoch (Jumbo Valsetti), Oleg Taktarov (Pavel Lubyarsky), Moni Moshonov (Marat Buzhayev), Tony Musante (Jack Shapiro), Antoni Corone (Michael Solo), Craig Walker (Russell De Keifer), Joseph D'Onofrio (Bloodied Patron) |
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Regie:
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James Gray |
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Drehbuch:
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James Gray |
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 Inhalt
Ende der 80er Jahre besitzt Bobby Green einen Nachclub in Brooklyn, in dem sich die russische Mafia die Klinke in die Hand gibt. Diese steht aufgrund illegaler Drogengeschäfte und ausufernder Gewalt mit der örtlichen Polizei, der unter anderem Bobbys Bruder Joseph und auch sein Vater Burt angehören, in Konflikt. Dieses Geheimnis gilt es zu wahren, um so eine Eskalation zu vermeiden. Anfangs gelingt dies, doch als Joseph verletzt wird, gerät die Situation außer Kontrolle. |  |
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Durchschnittliche Redaktionswertung
Keine weitere Wertung
Kritik
von Markus Ostertag
Der durch Polizeifilme inspirierte Streifen Helden der Nacht aus der Feder von James Gray, der auch selbst Regie führte, zeigt die beiden fantastischen Hauptdarsteller Joaquin Phoenix und Mark Wahlberg. Auch wenn an der schauspielerischen Leistung nichts auszusetzen ist und der Film manchmal zu fesseln weiß, so schleichen sich doch ein paar Hänger und Unzulänglichkeiten ein, die den Genuss leider trüben.
Der Originaltitel des Films lautet We own the Night - ein Slogan, der die Polizeiarbeit im New Yorker Police Department in den 80er Jahren prägte. Zu dieser Zeit schnellte die Crack-Verbreitung nach oben und die Straßen wurden zu Kriegsschauplätzen zwischen Drogendealern und der Polizei. Mitten drin in diesem Sumpf ist auch Bobby Green (Joaquin Phoenix), der als Manager des Clubs "El Caribe" versucht sich von den Drogengeschäften eines Russen in seinem Laden fern zu halten. Doch obwohl er seine Familie verleugnet und Geheim hält, holt ihn die Vergangenheit wieder ein, als sein Bruder Joseph (Mark Wahlberg) - ein Polizist mit guten Aussichten auf der Karriereleiter - den Dealer dingfest machen will.
James Gray, der bereits durch Filme wie The Yards - Im Hinterhof der Macht und Little Odessa bewiesen hat, dass er sich in dem Genre durchaus bewegen kann, legt diesmal wesentlich mehr Wert auf die Emotionen und die Tiefe der Charaktere. Dabei vergisst er jedoch scheinbar völlig, dass auch eine spannende und innovative Storyline zu einem Film gehört. Denn leider präsentiert sich Helden der Nacht nur in wenigen Szenen wirklich packend und plätschert sonst gemächlich und vorhersehbar vor sich hin.
Einen großen Pluspunkt bekommt der Streifen natürlich durch seinen Cast, der sich auch den Namen entsprechend präsentiert, denn sowohl Joaquin Phoenix als auch Mark Wahlberg und ihr Filmvater Robert Duvall spielen ihre Charaktere wahrlich grandios und lassen so die ein oder andere Unzulänglichkeit im Rest des Films vergessen. An manchen Stellen mag man sich bei Eva Mendes zwar fragen, ob sie nur für die Anfangsszene in den Film geschrieben wurde, aber insgesamt macht auch sie eine gute Figur.
Aus Helden der Nacht hätte deutlich mehr werden können, denn die Anlagen und Vorrausetzungen schienen perfekt zu sein. Die Schauspieler, die mit wahrer Freude und vollem Enthusiasmus ihre Rollen verkörpern, die durchaus brauchbare Basisgeschichte, die einige Überraschungen hätte parat halten können und letztlich die Inszenierung in Anlehnung an die Copfilme aus den 80er Jahren. Leider vergibt James Gray dies in seinem eher schwach herausgearbeiteten Drehbuch ohne echte Überraschungsmomente kläglich.  Weitere interessante Filme
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