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Passend zur Weihnachtszeit entführt diese sympathische Familien-Komödie Groß und Klein in eine magische Spielzeugladenwelt, in der zahlreiche Überraschungen warten. Mr. Magoriums Wunderladen lädt nicht nur zum Träumen und Spielen ein, sondern regt auch zum Denken an. Vieles ist möglich, wenn man an sich selbst glaubt und auf andere Menschen offen zugeht.
Mr. Magoriums Wunderladen ist ein kleiner, von außen relativ unscheinbarer Spielzeugladen. Betritt man ihn jedoch, so ist man umgeben von einer bunten, magischen Welt, in der Stofftiere lebendig sind und alles Spielzeug seinen eigenen Weg geht. Inhaber des Ladens ist seit 114 Jahren der herrlich verschrobene Mr. Magorium, der durch Dustin Hoffman verkörpert wird. Er hat sich dazu entschlossen, von der Welt Abschied zu nehmen und sein Geschäft abzugeben. Neue Geschäftsführerin soll seine bisherige Managerin Molly Mahoney werden. Je näher Magoriums Reise ins Jenseits rückt, desto mehr beginnt sich der Laden zu verändern. Die fröhliche Welt der Spielzeuge beginnt nach und nach einem monotonen grau zu weichen und immer lebloser zu werden. Nun liegt es an Molly, dem Laden wieder neues Leben einzuhauchen.
Regisseur Zach Helm zaubert mit dieser Familien-Komödie einen Film nicht nur für Kinder, sondern auch für alle, die noch ein bisschen Kind in sich haben. Die vielen liebevollen Ideen, mit denen er den Laden zum Leben erweckt, sind voller Überraschungen. Der Zuschauer wird quasi in die Rolle eines Kunden versetzt, der mit staunenden Augen die Fülle an Eindrücken zu verkraften hat. Neben zahlreichen Stofftieren, die Gefühle zeigen können, gibt es lebendige Mobiles, fliegende Raketen oder einen Raum, der mit Hilfe eines Zauberrades seinen Inhalt ändern kann.
Für seine Hauptrollen konnte Helm nicht besser wählen. Hoffman sieht man die Freude an seiner Rolle in jeder Minute an. Die Maske verleiht ihm ein Aussehen zwischen Einstein und Captain Hook und lässt ihn zu einem liebenswert-schrulligen Professor werden. An seiner Seite agiert Natalie Portman, an deren funkelnden Augen man stets die Freude über die magischen Erlebnisse verfolgen kann.
Zwar ist der Ausgang des Films recht schnell vorhersehbar, doch trotzdem bangt und hofft man die Geschichte über für ein gutes Ende mit. Es geht nicht nur darum, die magische Welt aufrecht zu erhalten, sondern auch darum, an das eigene Können zu glauben und sich für neues zu öffnen. Molly ist sich ihrer selbst nicht sicher und hat Angst, mit der Rolle als Geschäftsführerin überfordert zu sein. Durch die Hilfe eines Freundes und den Sprung über eigene Grenzen gelingt ihr jedoch mehr, als sie je erwartet hätte. |