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Mr. Magoriums Wunderladen(Mr. Magorium's Wonder Emporium, 2007)
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06. Dezember 2007 DVD: 05. Mai 2008
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Premiere: |
16. November 2007 (USA) |
| FSK: |
o.A.
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Genre: |
Drama, Fantasy |
| Länge: |
94 min
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Land: |
USA |
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Darsteller:
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Dustin Hoffman (Edward Magorium), Natalie Portman (Molly Mahoney), Jason Bateman (Henry Weston), Ted Ludzig (Bellini), Zach Mills (Eric Applebaum), Jonathan Potts (Dr. Sage), Rebecca Northan (Nancy), Beatriz Yuste (Lora) |
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Regie:
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Zach Helm |
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Drehbuch:
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Zach Helm |
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 Inhalt
Der verrückte, aber stets liebenswerte Edward Magorium betreibt seit mehr als 100 Jahren mit großem Erfolg ein Spielwarengeschäft. Nach Jahren der Wunder und Freuden für Kinder beschließt er jedoch, seinen Laden an die junge Molly Mahony zu übergeben. Doch je näher Mr. Magoriums Abtritt rückt, umso mehr verliert der Laden seinen Zauber. Nun liegt es an Molly und dem schüchternen Buchhalter Henry, dem Laden wieder die alte Magie zu verleihen. |  |
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Durchschnittliche Redaktionswertung
Kurzkritik
von Florian Lieb
Zugegeben, der Film schöpft seine Möglichkeiten und sein Potenzial nicht vollends aus, das merkt man ihm in manchen Szenen an. Wenn man im Hinterkopf behält, dass es sich um Helms Regiedebüt handelt, sollte ihm dies dennoch zu verzeihen sein, da der Film seine Grundbotschaft erfolgreich transferiert. Man sollte der Magie (wieder) sein Herz öffnen und mehr das Kind in einem wecken. In seiner Botschaft erinnert das an Wenn Träume fliegen lernen, wo es ebenfalls darum ging, nicht den Glauben an die Magie der Phantasie zu verlieren. Mr. Magorium steht jedoch nicht hinter seinen Effekten zurück, sondern hat fraglos eine eigenständige Geschichte, auch wenn diese hätte besser ausgearbeitet werden können. Der Film gehört jedoch zu solchen phantastischen Werken, auf die man sich als Zuschauer einlassen muss, sodass am Ende eine immer noch gelungene Fabel über Freundschaft und den Glauben an das Kind in uns bleibt. Ein Thema, über das man sicherlich nicht genug Filme drehen kann.
Kritik
von Julia Stache
Passend zur Weihnachtszeit entführt diese sympathische Familien-Komödie Groß und Klein in eine magische Spielzeugladenwelt, in der zahlreiche Überraschungen warten. Mr. Magoriums Wunderladen lädt nicht nur zum Träumen und Spielen ein, sondern regt auch zum Denken an. Vieles ist möglich, wenn man an sich selbst glaubt und auf andere Menschen offen zugeht.
Mr. Magoriums Wunderladen ist ein kleiner, von außen relativ unscheinbarer Spielzeugladen. Betritt man ihn jedoch, so ist man umgeben von einer bunten, magischen Welt, in der Stofftiere lebendig sind und alles Spielzeug seinen eigenen Weg geht. Inhaber des Ladens ist seit 114 Jahren der herrlich verschrobene Mr. Magorium, der durch Dustin Hoffman verkörpert wird. Er hat sich dazu entschlossen, von der Welt Abschied zu nehmen und sein Geschäft abzugeben. Neue Geschäftsführerin soll seine bisherige Managerin Molly Mahoney werden. Je näher Magoriums Reise ins Jenseits rückt, desto mehr beginnt sich der Laden zu verändern. Die fröhliche Welt der Spielzeuge beginnt nach und nach einem monotonen grau zu weichen und immer lebloser zu werden. Nun liegt es an Molly, dem Laden wieder neues Leben einzuhauchen.
Regisseur Zach Helm zaubert mit dieser Familien-Komödie einen Film nicht nur für Kinder, sondern auch für alle, die noch ein bisschen Kind in sich haben. Die vielen liebevollen Ideen, mit denen er den Laden zum Leben erweckt, sind voller Überraschungen. Der Zuschauer wird quasi in die Rolle eines Kunden versetzt, der mit staunenden Augen die Fülle an Eindrücken zu verkraften hat. Neben zahlreichen Stofftieren, die Gefühle zeigen können, gibt es lebendige Mobiles, fliegende Raketen oder einen Raum, der mit Hilfe eines Zauberrades seinen Inhalt ändern kann.
Für seine Hauptrollen konnte Helm nicht besser wählen. Hoffman sieht man die Freude an seiner Rolle in jeder Minute an. Die Maske verleiht ihm ein Aussehen zwischen Einstein und Captain Hook und lässt ihn zu einem liebenswert-schrulligen Professor werden. An seiner Seite agiert Natalie Portman, an deren funkelnden Augen man stets die Freude über die magischen Erlebnisse verfolgen kann.
Zwar ist der Ausgang des Films recht schnell vorhersehbar, doch trotzdem bangt und hofft man die Geschichte über für ein gutes Ende mit. Es geht nicht nur darum, die magische Welt aufrecht zu erhalten, sondern auch darum, an das eigene Können zu glauben und sich für neues zu öffnen. Molly ist sich ihrer selbst nicht sicher und hat Angst, mit der Rolle als Geschäftsführerin überfordert zu sein. Durch die Hilfe eines Freundes und den Sprung über eigene Grenzen gelingt ihr jedoch mehr, als sie je erwartet hätte.  Weitere interessante Filme
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