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Der Klang des Herzens

(August Rush, 2007)

Durchschnittliche Redaktionswertung

40%



Inhalt

Wegen ihres ehrgeizigen Vaters trennt sich die Ausnahme-Cellistin Lyla von dem irischer Rockmusiker Louis, mit dem sie zuvor eine Nacht über den Dächern von New York verbracht hat. Als die hochschwangere Lyla einige Monate später verunglückt, lässt sie ihr Vater in dem Glauben, sie habe eine Fehlgeburt erlitten. Wiederum einige Jahre später schlägt sich der Waisenjunge August Rush als Straßenmusiker durch den Big Apple und zieht dadurch die Aufmerksamkeit des Vagabunden Wizard auf sich. Doch im Gegensatz zu Wizard interessiert ihn ein voller Gitarrenkasten wenig, er will seine Eltern finden und sie durch seine Musik auf sich aufmerksam machen.

Kritik

von Markus Ostertag

Wertung Kritik

40%

Die Idee einen Film über ein musikalisches Wunderkind, welches auf der Suche nach seinen Eltern dem Klang des Herzens folgt, hätte einschlagen können. Doch die Umsetzung von Kirsten Sheridan ist so klischeebehaftet und vorhersehbar, dass selbst der fantastische Soundtrack nicht mehr viel retten kann!

Bild aus Der Klang des Herzens Nachdem Keri Russell in Jennas Kuchen - Für Liebe gibt es kein Rezept sehr emotionale Kuchen gebacken hat, zeigt sie sich jetzt als Mutter, die von ihrem Kinderglück nichts weiß. Auch wenn man Keri Russell ihr Talent nicht absprechen will oder kann, die Wahl der Rollen wirkt zunehmend unglücklich. Denn obwohl sie solide und gut spielt, lässt sie sich auch diesmal wieder in einen zu einfachen und durchsichtigen Charakter drängen, der ihr wahres Talent nur erahnen lässt.

Lyla und Louis sind Musiker. Als sich die Beiden auf einer Party kennen lernen, funkt es sofort und die Liebesnacht hat ihre Konsequenzen: Lyla ist schwanger, doch ihr ehrgeiziger Vater lässt das junge Familienglück gar nicht erst entstehen und sorgt nach einem Unfall von Lyla sogar dafür, dass sie in dem Glauben lebt, eine Fehlgeburt erlitten zu haben.

Einige Jahre später entdeckt ein kleiner Junge auf den Straßen von New York seine Liebe zur Musik und das Talent, das in ihm schlummert. Der zwielichtige Wizard nimmt sich des Jungen an und gibt ihm den Künstlernamen "August Rush". Doch nach einiger Zeit treibt August die Suche nach seinen Eltern wieder von Wizard weg, was diesen ungemütlich stimmt.

Die Basisgeschichte des musikalischen Wunderkindes, welches aus einer magischen Nacht zwischen zwei sehr unterschiedlichen Musikern entstanden ist, klingt erstmal vielversprechend. So hätte sie auch umgesetzt werden können, wenn da nicht Kirsten Sheridan wäre, deren Welt scheinbar nur aus Klischees besteht. Keinerlei Wendungen, keinerlei Überraschungen, alles ist zu 100% vorhersehbar und ohne Spannung abgedreht. Das schmälert die sonst soliden Darstellerleistungen leider so sehr, dass dem Zuschauer schon nach der Hälfte des Filmes die Augen zufallen, da weder Identifikationsfiguren noch tiefgründige und interessante Charaktere zu sehen sind.

Einziger Lichtblick vor dem Tiefschlaf ist eindeutig der Soundtrack, der klassische Musik nicht nur mit modernen Beats, sondern auch alltäglichen Geräuschen verbindet und damit ein besonderes Flair bietet, welches sich bis zum großen Finale durch den Film zieht. Das Finale ist ein weiterer Pluspunkt, denn was man über 100 Minuten falsch gemacht hat, scheint man in der letzten Viertelstunde gut machen zu wollen. Hier wird die Musik gekonnt emotional mit guten Kameraperspektiven und schönen Bildern verbunden, die dann auch zu Tränen rühren können.

An Der Klang des Herzens ist viel falsch gemacht worden, obwohl man eine gute Ausgangsgeschichte hatte. Etwas mehr Abstand zu der Geschichte und eine nicht so starke Detailverliebtheit der Regisseurin hätten dem Film sicherlich sehr gut getan. So können nur der Soundtrack und das Finale für sonst sehr öde klischeehafte 100 Minuten entschädigen.

Keine weitere Wertung


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