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Mein Freund, der Wasserdrache

(The Water Horse: Legend of the Deep, 2007)

Durchschnittliche Redaktionswertung

90%



Inhalt

Nach einem Unwetter findet der kleine Angus beim Spielen ein seltsam wirkendes Ei und entschließt sich, es mit nach Hause zu nehmen. Er legt es über Nacht in die Badewanne und muss am nächsten Morgen feststellen, dass aus dem Ei ein kleiner Wasserdrache geworden ist. Doch der anfängliche noch niedliche kleine und süße Spielgefährte wächst ziemlich schnell, so dass der Platz in der heimischen Badewanne recht schnell eng wird. Zum Glück drängt sich der nahe gelegene Loch Ness als neue Heimat für den Drachen nahezu auf.

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Mein Freund, der Wasserdrache

Kritik

von Kiara Wellington

Wertung Kritik

90%

Wer hat nicht schon mal von dem Ungeheuer von Loch Ness gehört. In Jay Russells Mein Freund, der Wasserdrache wird die Geschichte vom sagenumwobenen Monster und dem berühmten Foto, von einer ganz anderen Seite betrachtet. Russell erzählt dabei die Geschichte eines kleinen Jungen, der eine ungewöhnliche Freundschaft eingeht, die ihn nicht nur dazu bringt, seine Angst vor Wasser zu überwinden, sondern auch hilft, erwachsen zu werden.

Bild aus Mein Freund, der Wasserdrache Viele Mythen und Geschichten ranken sich um das Ungeheuer von Loch Ness, doch bis heute gibt es keinen eindeutigen Beweis, dass es wirklich existiert. Der beliebte Kinderbuchautor Dick King-Smith nutzte diese Legende, um eine Geschichte über Mut und Vertrauen zu erzählen, welche nun Regisseur Jay Russell (Im Feuer) für die große Leinwand adaptierte.

Angus MacMorrow (Alex Etel) ist ein ganz normaler, schottischer Junge. Er ist ein kleiner Eigenbrödler, hat Angst vor tiefem Wasser und vermisst seinen Vater, der in den Krieg gezogen ist. An einem ganz gewöhnlichen Tag findet er am Seeufer einen merkwürdigen Gegenstand, der wie ein großes Ei aussieht. Zu Hause angekommen, untersucht er dieses Objekt genauer und entdeckt unter der rauen Schale eine glitzernde Oberfläche. Über Nacht versteckt er seinen Fund im Schuppen und als er am nächsten Morgen wieder kommt, ist aus dem Ei ein merkwürdiges kleines Wesen geschlüpft. Dieses hat den Schuppen auf den Kopf gestellt, scheint einen schier unbändigen Hunger zu haben und von diesem Moment an verändert sich Angus' ganzes Leben. Er gibt dem kleinen Nimmersatt den Namen Crusoe und freundet sich sehr schnell mit ihm an. Der kleine Kerl ist aber nicht nur äußerst aktiv, er wächst auch ungewöhnlich schnell, denn er ist ein sehr seltener Wasserdrache. Als es Angus immer schwerer fällt seinen neuen Freund geheim zu halten, weiht er seine Schwester und den neuen Handwerker Lewis (Ben Chaplin) in sein Geheimnis ein. Das ist auch gut so, denn die Armee besetzt das Haus seiner Mutter (Emily Watson) und mit ihnen ist auch ein Koch mit einem Hund gekommen, der es auf Crusoe abgesehen hat. Doch der Wasserdrache wird immer größer und so schwer es Angus fällt, er muss erkennen, dass es nur einen Weg gibt, seinen Freund zu beschützen: Er muss ihn zu dem tiefen See bringen. Aber genau an diesem See plant die Armee ein gefährliches Manöver und Angus lässt nichts unversucht, seinen Freund zu beschützen.

Für Mein Freund, der Wasserdrache arbeitete Jay Russell mit dem Erfolgsproduzenten Barrie M. Osborne und dem Special-Effects-Team um Joe Letteri zusammen, welche beide einen Oscar für ihre Arbeit an der Herr der Ringe-Trilogie bekamen. Gekonnt verknüpfen sie die reale, harte Welt des Weltkrieges, in der kein Platz für Fantasie ist, mit der Magie von Fabelwesen. Man erkennt an der Animation des immer größer werdenden Crusoe, dass hier viele Menschen sehr viel Liebe in das Projekt hineingesteckt haben. Die beiden Sequenzen, in der der Wasserdrache vom Hund verfolgt wird, bleiben einem noch sehr lange in Erinnerung, auch wenn der Höhepunkt das dramatische und spannende Ende ist.

Schon in Schweinchen Babe in der großen Stadt erzählte der Autor Dick King-Smith eine bemerkenswerte Geschichte über Mut. In Mein Freund, der Wasserdrache knüpft er daran an und zeigt die Entstehung einer ungewöhnlichen Freundschaft. In seinem sehr gelobten Kinderbuchklassiker spricht er aber auch über Themen wie Verantwortung, Erwachsenwerden und den Glauben an Magie. Da ist es nicht verwunderlich, dass King-Smiths Werke bei Kindern und Erwachsenen sehr beliebt sind. Bis heute hat der inzwischen erfolgreichste Kinderbuchautor Großbritanniens über 100 Bücher geschrieben und zieht immer wieder die Leser in seinen Bann.

Doch nicht nur die außergewöhnliche Geschichte, welche mit genau der richtigen Portion Humor inszeniert wurde, zeichnen den Film aus, auch die beeindruckende Kulisse der schottischen Seenlandschaften und die Leistung der Darsteller sind sehr sehenswert. Allen voran natürlich der junge Alex Etel (Millions), der sofort die Sympathien für sich einfängt. Aber auch Emily Watson (Miss Potter), Ben Chaplin (Two Weeks) und David Morrissey (The Reaping - Die Boten der Apokalypse), der Captain Hamilton spielt, glänzen mit ihren Darstellungen.

Mein Freund, der Wasserdrache ist eine berührende Geschichte, die das Abenteuer eines kleinen Junges erzählt, der lernen muss, erwachsen zu werden und sich seinen Ängsten zu stellen.

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