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Bait - Fette Beute

(Bait, 2000)

Dt.Start: 17. Mai 2001 Premiere: 29. August 2000 (Montreal Film Festival, Kanada)
FSK: ab 16 Genre: Action, Komödie
Länge: 119 min Land: Kanada, USA
Darsteller: Jamie Foxx (Alvin Sanders), David Morse (Edgar Clenteen), Robert Pastorelli (Jaster), Doug Hutchison (Bristol), Kimberly Elise (Lisa Hill), David Paymer (Agent Wooly), Mike Epps (Stevie Sanders), Jamie Kennedy (Blum), Nestor Serrano (Agent Boyle), Kirk Acevedo (Ramundo), Jeffrey Donovan (Julio), Megan Dodds (Agent Walsh), Tia Texada (Tika), Neil Crone (Supervisor), Matthew Witherly (Guard)
Regie: Antoine Fuqua
Drehbuch: Andrew, Adam Scheinman


Inhalt

Kleinganove Alvin Sanders wird mit dem, im sterben liegenden, Jaster in eine Zelle gesteckt, der ihm in seinen letzten Sekunden, das Versteck eines Goldschatzes ins Ohr flüstert. Doch die Polizei kann mit dem Hinweis nichts anfangen und benutzt Alvin als Köder, um an Jaster's Partner, den Drahtzieher des Verbrechens, heranzukommen. Damit den Cops nichts entgeht, verwanzen sie Alvin und können ihn somit auf Schritt und Tritt verfolgen.
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Kritik

Bait - Fette Beute hat eine Wertung von 40%

Die Action Komödie Bait - Fette Beute sollte Jamie Foxx, die Überraschung aus An jedem verdammten Sonntag, zum Star machen. Doch trotz einer passablen Leistung des Hauptdarstellers wurde das Ziel meilenweit verfehlt. Schuld daran ist die dünne und etwas einfallslose Story, der man einfach nichts abgewinnen kann. Zugegeben ist die Idee, einen Sender in den Verdächtigen zu implantieren, nicht schlecht, doch leider gewinnt man mit dem Rest der Story keinen Blumentopf und verursacht beim Betrachter chronische Kopfschmerzen. Wenn man die Story nach dem Film noch einmal Revue passieren läßt, dann entbehrt das Ganze jeglicher Logik, da der Aufhänger viel zu bescheuert ist. Anstatt daß die Polizei ihre Arbeit gescheit macht und anständig recherchiert, wird einfach mal ein Mann verwanzt und von einer Armada Agenten observiert. Dieser Blödsinn ist wohlgemerkt nur die Spitze des Eisbergs, denn es folgen während der Story noch zig Ungereimtheiten.

Auch die Figuren in Bait - Fette Beute sind alles andere als glücklich gewählt und gehen ziemlich schnell auf den Wecker. Obwohl Jamie Foxx keine schlechte Figur macht, nimmt man ihm den Volltrotten nicht sofort ab. Der coole Quaterback aus An jedem verdammten Sonntag ist einfach noch zu präsent. Aber mit der Zeit kommt Jamie Foxx immer besser in Fahrt und überzeugt ein ums andere mal. Nur dumm, das sein Charakter die Standardwandlung vom Volltrottel zum verantwortungsvollen, tugendhaften und intelligenten Mann durchmacht, die jeder schon 100m gegen den Wind riecht. Der Mann, der jeden seiner Schritte beobachtet ist Polizist David Moorse, er spielt einen ganz ganz harten Hund, der lieber zweimal draufhaut als einmal nachzudenken. Er ist im böser Cop Klischee gefangen und wagte es nicht, aus sich heraus zu gehen. Der Gejagte ist Oberbösewicht Doug Hutchison, der mit Jamie Foxx Hilfe aus seinem Versteck gelockt werden soll. Er ist ein eiskaltes und kriminelles Superhirn das vor nichts zurückschreckt. Dummerweise wirkt er auf den Betrachter wie ein John Malkovich für Arme und betritt mit seiner Figur keine Bösewicht-Neuland. Einzig Regisseur Antoine Fuqua verstand es, durch seine coole Optik zu gefallen.

Tja, dumm gelaufen für Jamie Foxx, er war einfach in einem schlechten Film gefangen und mußte sich mit einem dürftigen Drehbuch abmühen. Vielleicht wählt er in Zukunft seine Rollen etwas sorgfältiger aus, damit er sei Können in einem anständigen Film unter Beweis stellen kann. Die Action Komödie Bait - Fette Beute fällt ganz klar unter die Rubrik nicht sehenswert, denn er bringt nichts neues und wirkt wie ein poppiger Aufguß von altbewährtem.

von Thomas Straßer


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