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Iron Man(Iron Man, 2008)
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01. Mai 2008 DVD: 10. September 2008
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Premiere: |
30. April 2008 (USA) |
| FSK: |
ab 12
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Genre: |
Action, Fantasy |
| Länge: |
123 min
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Land: |
USA |
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Darsteller:
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Robert Downey Jr. (Tony Stark/Iron Man), Terrence Dashon Howard (Jim Rhodes), Shaun Toub (Yisin), Gwyneth Paltrow (Virginia 'Pepper' Potts), Jeff Bridges (Obadiah Stane), Leslie Bibb (Christine Evert), Samuel L. Jackson (Nick Fury), Clark Gregg (Agent Phil Coulson), Bill Smitrovich (General Gabriel) |
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Regie:
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Jon Favreau |
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Drehbuch:
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Arthur Marcum, Matt Holloway, Mark Fergus |
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 Inhalt
Als der Rüstungsindustrielle und Multimilliardär Tony Stark in Afghanistan der US-Armee seine neue Waffe präsentiert, gerät sein Konvoi in einen Hinterhalt und er selbst in Gefangenschaft. Seine Entführer sperren ihn in eine Werkstatt und fordern ihn auf, für sie eine todbringende Waffe zu entwickeln. Sie haben jedoch nicht mit seinem Einfallsreichtum gerechnet, denn der Tüftler baut sich einen schusssicheren Komplettanzug mit Feuerwerfen und macht seinen Peinigern Feuer unterm Hintern. Zurück in der Heimat perfektioniert Starks seine Erfindung. Es ist die Geburtsstunde des Iron Man. |  |
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Durchschnittliche Redaktionswertung
Kurzkritik
von Asokan Nirmalarajah
Das erste, seinerzeit umjubelte Superhelden-Abenteuer aus dem aufstrebenden Produktionshaus Marvel erweist sich rückblickend als stilbildend für die weiteren Filme aus dem sogenannten Marvel Cinematic Universe, das 2012 mit Marvel's The Avengers seinen vorläufigen kommerziellen Höhepunkt erreichte. Strukturell wenig mehr als ein grundsolider, leicht unbefriedigender Pilotfilm zu einer erhofften Kinoreihe, profitiert der gradlinig und erfrischend unkompliziert erzählte Actionfilm von einer bemerkenswert hochkarätigen Star-Besetzung. Während Jeff Bridges und Gwyneth Paltrow sich nicht zu schade sind, stereotype Nebenrollen anzunehmen und sie mit einnehmenden Persönlichkeitszügen ausstatten, ist es das unerhörte Charisma und die charmante Arroganz von Robert Downey Jr., die den hohen Unterhaltungsfaktor ausmachen. In seiner spektakulären Reinkarnation als Blockbuster-Leading-Man glänzt der talentierte, aber krisengeplagte Charakterdarsteller von einst als ambivalenter wie egozentrischer Antiheld. Auch wenn der sympathische Film in einer wenig aufregenden Roboter-Materialschlacht mündet, mag er über seine Laufzeit dank kessem, ironischem Dialogwitz prächtig zu amüsieren.
Kurzkritik
von Albert Imroth
Man kann nicht umhin anzuerkennen, was für eine unermüdliche Maschine die Marvel-Studios mit ihren Filmen rund um Marvel's The Avengers und seine einzelnen Titelhelden in Bewegung gesetzt haben. Iron Man machte dabei den Anfang und war wohl auch so etwas wie ein Testlauf für die kommenden Projekte. Und dass es ein gelungener war, zeigt sich nicht nur aus heutiger Perspektive auf das, was folgte. Der Beginn der ersten Marvel-Phase erzählt eine klassische Ursprungsgeschichte und findet dabei einfach genau den Ton und die Dynamik, die für diesen Ursprung funktioniert. Die Action ist schön anzusehen, aber (noch) nicht überlebensgroß, der Humor ist sparsam eingesetzt, trifft aber punktgenau und Regisseur Jon Favreau nimmt sich die Zeit, seine Figuren erst mal zu finden und zu etablieren. Dabei hilft natürlich auch die hervorragende Darstellerriege, die ihm dabei zur Verfügung steht, allen voran Robert Downey Jr., für den Tony Stark neben Sherlock Holmes eine der wichtigsten Rollen zurück an die Spitze war. Iron Man ist ganz großes Unterhaltungskino und lässt trotzdem noch genug Raum nach oben. Der ideale Auftakt für eine Serie.
Kritik
von Markus Ostertag
Die Comic-Schmiede Marvel ist für Hollywood einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren geworden, denn mit Franchises wie Spider-Man oder X-Men wurden weltweit über 4,9 Milliarden Dollar eingespielt. Nun soll also die Figur des Iron Man in die großen Fußstapfen treten und was soll man sagen: Fucking Hell! Dieser Film rockt so ziemlich alles weg, was man aus dem Comic-Universum bisher kannte!
Als im Jahr 2007 Marvel ankündigte, zehn Eigenproduktionen heraus zu bringen, war man sehr gespannt, welche Figuren man in der Erfolgsschmiede ausgesucht hatte. Iron Man sollte der erste sein und schon 2008 in die Kinos kommen. Mit einem Mega-Budget von knapp 190 Millionen US-Dollar wollten die Marvelaner definitiv nichts anbrennen lassen und engagierten sich mal einen kleinen netten Cast zusammen: Robert Downey Jr., Gwyneth Paltrow, Jeff Bridges und Terrence Howard!
Tony Stark hat ein problemloses Leben, in der Rüstungsindustrie hat er es zum Multimillionär gebracht und genießt diesen Status in vollen Zügen. Doch während einer Waffen-Vorstellung wird er entführt und von Terroristen gezwungen seine mächtigste Waffe zu bauen. Stark erkennt, dass er nur mit einer neuen Erfindung lebend entkommen kann und so baut er eine eiserne Rüstung und wird zu Iron Man. Wieder in Sicherheit erkennt er die Schattenseiten seiner Firma und deckt eine Verschwörung auf!
Anfänglich waren die Stimmen eher Verhalten wenn es um Robert Downey Jr. als Iron Man ging, denn nur wenige konnten sich den Darsteller als Superheld in einer supermodernen Rüstung vorstellen. Und auch der erste Teaser zeigte nur Szenen, die man eher in die Kategorie "plumper 08/15 Action-Film mit einem Schuss Humor" stecken würde. Was aber wirklich in Iron Man steckt, hat es gehörig in sich! Der Film versprüht ab der ersten Sekunde einen solch trockenen Charme und Humor, dass man sich in jeder Szenen vor Lachen biegen könnte. Tony Stark präsentiert sich als ein solch unsympathisches Arschloch, dass es eine wahre Freude ist und wenn er dann mit gestählten Muskeln seine Rüstung schmiedet, dann weiß man, dass hier etwas ganz Großes vor einem liegt!
Marvel hat mit Robert Downey Jr. ein großes Risiko in Kauf genommen und sie haben mehr gewonnen, als es zu gewinnen gab, denn nicht nur die Wandlung des Hollywood-Superhelden vom Action-Frosch zum tiefgehenden und multidimensionalen Charakter, sondern auch die brillanten One-Liner, die der neue Action-Star Downey zum Besten geben darf, bieten einen so hohen Unterhaltungswert, dass das Rennen um den Blockbuster des Jahres eigentlich jetzt schon entschieden ist.
Doch nicht nur Downey, sondern der gesamte Cast, beweist vielseitig und perfekt harmonisch, aus welchem Holz Filme sein müssen, um Kritikern UND Publikum zu gefallen. Paltrow wirkt so sexy und anziehend wie nie zuvor und Jeff Bridges mimt den knallharten Geschäftspartner fast besser als seinen The Big Lebowski.
Iron Man präsentiert sich so souverän, dass es schwer fällt dem Superlativ zu entkommen, denn nahezu perfekt mit wunderbarem Humor und der richtigen Prise Action in einer sonst eher charaktergesteuerten Geschichte haben wir hier schon einen heißen Kandidaten für den wohl besten Film des Jahres! Wer ihn nicht gesehen hat, hat definitiv einen Großteil des Filmjahres 2008 verpasst!  Weitere interessante Filme
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