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Asterix bei den Olympischen Spielen

(Asterix aux Jeux Olympiques, 2008)

Dt.Start: 31. Januar 2008
DVD: 21. August 2008
Premiere: 30. Januar 2008 (Frankreich)
FSK: ab 6 Genre: Komödie, Familie
Länge: 117 min Land: Frankreich, Spanien, Deutschland
Darsteller: Clovis Cornillac (Astérix), Gérard Depardieu (Obélix), Alain Delon (Jules Cesar), Benoit Poelvoorde (Brutus), Stéphane Rousseau (Alafolix), Vanessa Hessler (Princesse Irina), Alexandre Astier (Mordicus), Jean-Pierre Cassel (Panoramix), Elric Thomas (Abraracourcix), Dorothée Jemma (Bonemine), Franck Dubosc (Assurancetourix), Sim (Agecanonix), Adriana Karembeu (Mme Agecanonix), Eduardo Gomez (Cétautomatix), Jérome Le Banner (Claudius Cornedurus)
Regie: Frederic Forestier, Thomas Langmann
Drehbuch: Alexandre Charlot, Olivier Dazat


Inhalt

Asterix und Obelix verschlägt es in diesem Abenteuer nach Griechenland, wo sie ihren gallischen Landsmann und Freund Romantix bei den Olympischen Spielen unterstützen wollen. Denn nur mit dem Sieg kann er das Herz der atemberaubend schönen griechischen Prinzessin Irina erobern. Doch der tückische Brutus will dem Trio einen Strich durch die Rechnung machen, da er sowohl die Olympischen Spiele gewinnen als auch seinen Vater Caesar vom Thron stoßen will.
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Durchschnittliche Redaktionswertung

Asterix bei den Olympischen Spielen hat eine durchschnittliche Redaktionswertung von 15%
Keine weitere Wertung

Kritik

von Markus Ostertag
Asterix bei den Olympischen Spielen hat eine Wertung von 15%
Die Live-Action-Asterixfilme, wie Asterix & Obelix: Mission Cleopatra, sind bei einigen Fans der Comicbuch-Reihe sehr unbeliebt. Umso überraschender ist es, dass Uderzo immer wieder Geschichten für die Verfilmungen freigibt - auch diesmal hätte er lieber nein sagen sollen, denn mit Asterix bei den Olympischen Spielen wird der Lächerlichkeit fast keine Grenzen gesetzt.

Bild aus Asterix bei den Olympischen Spielen "Der teuerste Asterix-Film aller Zeiten", so wird der Streifen angekündigt und irgendwie ist einem schon vorher klar, dass das eigentlich nichts Gutes heißen kann. Denn die witzigen Geschichten von Asterix und Obelix funktionieren nun einmal nur im Comic und dem gesamten Flair, welches mit den Zeichnungen einhergeht. Dennoch wird immer wieder ein Live-Action-Spektakel daraus gemacht, welches die Fans verärgert und - in diesem Fall - auch alle anderen Zuschauer endgültig fernhalten wird.

Diesmal geht es ins ferne Griechenland, denn dort werden die olympischen Spiele ausgetragen und die zaubertrankgestärkten Gallier wollen ihrem Freund Romantix zur Seite stehen. Dieser hat erwirkt, dass er die Hand der griechischen Prinzessin Irina bekommt, wenn er die Spiele gegen Brutus gewinnt. Doch schon nach der ersten Disziplin und einer Disqualifikation wegen Dopings ist den Galliern klar, dass es diesmal nicht so einfach werden wird...

Man erwartet ja keine geschichtlich 100%ig korrekt wiedergegebene Dokumentation über das römische Reich, wenn man Asterix schaut. Dass man sich hier aber teilweise einige grobe "Abweichungen" erlaubt, ist schon ein wenig dreist. Vor allem tragen diese an keiner Stelle zur Story bei und so fragt man sich umso mehr, wieso diese "leichten" Geschichtsanpassungen notwendig waren. Von allen anderen Dingen, wie Teilnahmebedingungen, sowie sonstigen Gegebenheiten der antiken olympischen Spiele ist - selbstverständlich - nichts geblieben.

Asterix bei den Olympischen Spielen soll also anscheinend keinen für Kinder vielleicht interessanten geschichtlichen Aspekt verfolgen, sondern nur Spaß machen. Dummerweise tut er auch das nicht, denn bis auf eine Szene, in der Alain Delon als Caesar viele seiner ehemaligen Filme aufzählt, bleibt nicht viel übrig. Kinder werden zwar sicherlich an den üblichen Hau-Drauf-Witzen ihren Spaß haben, aber echte Abwechslung ist was Anderes...

Das Finale des Films ist dann an Lächerlichkeit nicht zu überbieten. Denn als Gäste des obligatorischen Siegesfestes wurden von den Filmemachern niemand geringeres als Sportlerstars wie Zinedine Zidane oder David Beckham eingeladen, die in peinlichen Cameo-Auftritten ihr Bestes geben dürfen. Einzig die Stars des olympischen Wagenrennens können hier für Lacher sorgen, doch leider wird der Witz dann so stark ausgeschlachtet, dass einem das Popcorn im Halse stecken bleibt.

Man kann sich also abschließend nur wünschen, dass endlich Schluss mit den Live-Action-Filmen von Asterix ist. Lieber ein paar Zeichentrickfilme mehr, denn aus irgendeinem Grund ist hier auch die Story durchdachter und wesentlich witziger als bei zunehmend schlechter werdenden Real-Filmen. Auch für Kinder nimmt der Fun-Faktor immer mehr ab, denn die wenigen noch vorhandenen Witze, sind eher was für die Erwachsenen.



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