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Die wilden Kerle 5 - Hinter dem Horizont(Die wilden Kerle 5 - Hinter dem Horizont, 2008)
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21. Februar 2008 DVD: 02. Oktober 2008
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Premiere: |
21. Februar 2008 (Deutschland) |
| FSK: |
ab 6
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Genre: |
Abenteuer, Familie |
| Länge: |
107 min
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Land: |
Deutschland |
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Darsteller:
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Jimi Ochsenknecht (Leon), Paula Schramm (Blossom), Sarah Kim Gries (Vanessa), Nick Romeo Reimann (Nerv), Leon Wessel-Masannek (Markus), Marlon Wessel (Maxi), Raban Bieling (Raban), Kevin Iannotta (Joschka), Sandro Iannotta (Jeckyl), Janina Fautz (Klette), Sarah Horvath (Düsentrieb), Björn Schneider (Extra), Svenja Schneider (Extra), Philip Gaube (Kapuzenmann), Marvin Unger (Darkside), Bruno Schubert (Hyde) |
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Regie:
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Joachim Masannek |
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Drehbuch:
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Joachim Masannek |
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 Inhalt
Die Wilden Kerle sind erneut im Einsatz, da Leon auf mysteriöse Weise verschwunden ist. Raban und Joschka glauben, dass nur die Vampire dahinter stecken können und so macht sich die Gruppe auf in das Reich der Schattensucher. Doch der Anführer der Blutsauger namens Darkside will Leons Versteck nur preisgeben, wenn die Wilden Kerle ihn und seine Vampire in einem Match im Soccer 3D bezwingen. Als die Truppe gegen den Fiesling verliert, scheint Leon für immer verloren. Doch so schnell geben die Wilden Kerle nicht auf! |  |
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Durchschnittliche Redaktionswertung
Keine weitere Wertung
Kritik
von Toni Straßer
Mit dem fünften und letzten Teil nimmt die äußerst erfolgreiche Wilde Kerle-Reihe ihr Ende. Zumindest ist angekündigt, dass es keine weitere Fortsetzung mehr geben wird. Und so ziehen die Kerle ein weiteres mal aus, um ein ungewöhnliches Abenteuer zu erleben. Herausgekommen ist ein eher unterdurchschnittlicher Streifen, der wohl nur die echten Fans der Reihe noch begeistern wird.
Nachdem ihr Anführer Leon von Vampiren entführt wurde, machen sich die verbleibenden Wilden Kerle auf die Suche nach ihm. 10 Monate (!) später erreichen sie eine düstere Industriestadt, in der sie auf Darkside (ein untoter Jimmy Hendrix-Verschnitt) und seine Vampirgefährten treffen. Diese finden die Kerle zum Anbeißen süß und fordern sie zudem noch zum Fußballspiel heraus. Und so geht es bald nicht nur um das Schicksal von Leon, sondern um das Leben aller Wilden Kerle.
Jimmi Blue Ochsenknecht, der eigentliche Star der Wilden Kerle, war während der Dreharbeiten wohl meistens mit seiner Musikkarriere beschäftigt, so dass man ihm nur eine Minirolle zuteilte. Eine Tatsache, die vor allem die weiblichen Fans stark enttäuschen wird, ist er doch häufig einer der Hauptgründe für den Kinobesuch. Der Rest der Besetzung kämpft sich also weitestgehend ohne den "coolen" Ochsenknecht Sohn mehr schlecht als recht durch ihren, wie es scheint erst zwei Minuten vor dem Dreh auswendig gelernten Text. Von herausragenden Schauspielkünsten ist hier nicht ansatzweise etwas zu finden und selten hat man eine Horde derart uninspirierter Akteure gesehen.
Wie schon bei den Vorgängerfilmen lässt sich als Erwachsener kaum nachvollziehen, was an diesen Streifen gut sein soll. Hölzerne Dialoge, eine mäßig spannende und zudem noch unausgegorene Story und schwache Darsteller zeichnen Die wilden Kerle 5 - Hinter dem Horizont aus. Aber der Erfolg gibt den Machern der Wilden Kerle Recht. Über 2,4 Millionen Zuschauer (bei Die wilden Kerle 4) sind für einen Reihe mit einer derart kleinen Zielgruppe (der Film richtet sich eigentlich ausschließlich an 6 bis 14 jährige) eine Leistung, die nicht zu missachten ist. Wobei man nicht vergessen darf, dass dazu sicherlich auch die mächtige Marketingmaschinerie des Disney-Konzerns einen großen Teil beitrug.
Das Thema Fußball tritt in Die wilden Kerle 5 - Hinter dem Horizont vollends in den Hintergrund. Vielmehr geht es um Liebe, Freundschaft und Zusammenhalt. Sicherlich keine schlechte Idee für einen Kinder- und Teenagerfilm, aber an der Umsetzung hapert es gewaltig. Und so scheint das Ende der Reihe nicht zu früh zu kommen, denn einfallsreich wirkt es nicht, was sich die Drehbuchautoren hier aus den Fingern gesaugt haben. Hinzu kommt noch eine dramaturgisch mehr als schwach und holprig erzählte Geschichte und eine fast schon ins groteske abgedriftete Ausstattung. Ob dies der Zielgruppe gefällt, wird sich zeigen. Dass sie sich den Film aber trotzdem anschauen wird scheint außer Frage.  Weitere interessante Filme
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