Rambo 3 Poster

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Rambo 3

(Rambo III, 1988)

Dt.Start: 14. Juli 1988
DVD: 07. November 2000
Premiere: 25. Mai 1988 (USA)
FSK: nicht bekannt Genre: Action
Länge: 101 min Land: USA
Darsteller: Sylvester Stallone (Rambo), Richard Crenna (Trautman), Marc de Jonge (Zaysen), Kurtwood Smith (Griggs), Spiros Focás (Masoud), Sasson Gabai (Mousa), Doudi Shoua (Hamid), Randy Raney (Kourov), Marcus Gilbert (Tomask), Alon Abutbul (Nissem), Mahmoud Assadollahi (Rahim), Joseph Shiloach (Khalid)
Regie: Peter MacDonald
Drehbuch: David Morrell, Sylvester Stallone


Inhalt

Der mittlerweile in einem thailändischen Kloster lebende John Rambo wird von Col. Samuel Trautman um Unterstützung beim Kampf der Mudschahiddin gegen die Sowjetunion gebeten. Nachdem Rambo ablehnt, geht Trautman selbst nach Afghanistan und wird dort von den Sowjets gefangen genommen. Als Rambo davon erfährt, begibt er sich ohne amerikanische Unterstützung nach Afghanistan und versucht Trautman mit Hilfe einiger Mudschahiddin zu befreien.
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Durchschnittliche Redaktionswertung

Rambo 3 hat eine durchschnittliche Redaktionswertung von 69%
Kurzkritik
von Florian Tritsch
Wertung von 70 für Rambo 3

Um es vorweg zu nehmen: Der Film von Peter MacDonald ist in jeder Spielminute hirnlos und sinnfrei. Doch Rambo 3 tut auch gar nicht erst so, als hätte er einen tieferen Sinn, was ihn angenehm vom Vorgänger Rambo 2 - Der Auftrag abhebt.
Stattdessen bekommt man hier herrlich idiotische Dialoge und Action am Fließband geboten. Und dieses Konzept funktioniert auch ganz gut. Vorausgesetzt, man kann sich von der Erwartungshaltung lösen, dass der Film ähnlich wie Rambo eine wirklich erzählenswerte Geschichte hat, und man sich dem Actiontrash einfach hingeben kann, erwarten einen unterhaltsame 101 Minuten.

Kritik

von Daniel Licha
Rambo 3 hat eine Wertung von 68%
Nach einer hervorragenden Gesellschaftskritik und einem unentschlossenen Actioner bekommt der Zuschauer nun reinsten Trash geboten. Wer auf herrliche One-Liner und Action am Fließband steht, der dürfte hier seine wahre Freude haben, denn abseits jeglichen Anspruchs entfacht Peter McDonald ein Actionfeuerwerk, das lauter kaum sein könnte.

Bild aus Rambo 3 Da die erste Fortsetzung trotz mangelnder Qualität einer der erfolgreichsten Filme der damaligen Zeit war, wurde schnell das nächste Sequel nachgeschoben. Während man beim Vorgänger noch glücklos versucht hatte anspruchsvolles Kino mit Actiontrash zu kombinieren, verließ man sich beim letzten Teil komplett auf die zweite Komponente und vermag auch deshalb den zweiten Teil zu übertreffen.

Seinen Krieg hinter sich gelassen lebt der ehemalige Vietnamveteran John Rambo ruhig und zurückgezogen in einem thailändischen Kloster. Als ihn sein Vorgesetzter und Freund aus alten Tagen bittet ein letztes Mal an seiner Seite zu kämpfen, lehnt er ab. Das ändert sich allerdings schlagartig als er erfährt, dass Trautman bei besagtem Einsatz in Kriegsgefangenschaft geraten ist.

Wer sich bei einem Film wie diesem um den Inhalt schert ist sicherlich fehl am Platz. Im Gegensatz zu seinem Vorgänger versucht Rambo 3 erst gar nicht groß eine Geschichte aufzubauen, sondern ist in erster Linie purer Trash. Kommt dieser zu Beginn noch recht schleppend in die Gänge, wird der Actionfan in der zweiten Hälfte mit einem Actionfeuerwerk belohnt, dessen Unterhaltungsgrad mit einem Bier in der Hand größer nicht sein könnte. In Peter McDonalds Regiedebut rumst und knallt es an jeder Ecke; zudem gelingt es ihm das Ganze mit One-Linern erster Güte noch aufzulockern.

Darstellerisch ist hierbei nicht sonderlich viel zu erwarten, obwohl eine deutliche Steigerung zu Teil 2 erkennbar ist, denn Stallone und Crenna haben hier die Möglichkeit das erste Mal wirklich zusammen auf der Leinwand zu agieren und die Chemie könnte dabei besser kaum sein. In einer Nebenrolle ist zudem noch der aus Die wilden Siebziger bekannte Seriendarsteller Kurtwood Smith zu sehen, welcher jedoch in seiner Rolle keine Gelegenheit hat sich zu entfalten.

Ob man sich mit Rambo 3 anfreunden kann, liegt ganz an der Betrachtungsweise. Sicherlich ist man meilenweit entfernt von der Charakterstudie des ersten Teiles. Hat man jedoch erst einmal darüber hinweggesehen und lässt sich auf den Film ein, bekommt der Zuschauer besten Actiontrash der 80er geboten, der frei von jeglichem Anspruch ist und auch gerade deshalb zu unterhalten weiß.



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