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Regisseur Pete Travis erzählt die Geschichte um einen Anschlag aus acht verschiedenen Perspektiven. Das Zusammenfügen der einzelnen Puzzleteile zu einem Ganzen ist spannend aufgebaut, sorgt immer wieder für Überraschungen, ist temporeich und wird zudem durch eine gute Besetzung zusätzlich interessant und sehenswert.
Thomas Barnes (Quaid) und Kent Taylor (Fox) begleiten als Secret Service-Agenten den US-Präsidenten bei seiner Rede auf einer Konferenz in Salamanca. Während der Präsident auf der Bühne niedergeschossen wird, versuchen die Agenten, die Lage unter Kontrolle zu halten. Zwei schwere Bombenexplosionen lassen zusätzliches Chaos aufkommen. Barnes versucht den Attentätern auf die Spur zu kommen und zieht dafür u.a. die Videoaufnahmen eines Touristen zu Rate.
8 Blickwinkel ist ein klug aufgebautes Thriller-Drama, welches versucht das Attentat und die Suche nach dem Auslöser zu ergründen. Wie der Titel bereits deutlich macht, wird die Auflösung des Geschehens aus acht verschiedenen Sichtweisen aufgepuzzelt. So nutzt Agent Barnes bspw. die Videoaufnahmen des Touristen Lewis (Whitaker), um herauszufinden, von wo der Schuss auf den Präsidenten kam. Aber auch die Perspektiven der Attentäter, seines Kollegen Taylor oder die eines kleinen Mädchens werden herangezogen. Dabei beginnt jede Sichtweise exakt zur gleichen Zeit und erzählt dann das jeweils erlebte.
Dabei kommt, wie man vermuten könnte, keine Langeweile auf. Zwar ähneln sich die ersten Minuten vor und nach dem Anschlag, danach kommen aber immer neue Einzelteile ans Licht. Nach und nach bildet sich aus den Fragmenten ein Ganzes heraus. Diese verschiedenen Sichtweisen sorgen immer wieder für gelungene, kleine Überraschungen. Die Hintergründe und Verwicklungen rund um den Anschlag sind am Ende weitaus verzwickter, als man am Anfang vermutet hätte.
Das Drehbuch sorgt dafür, dass von Beginn an mit schnell geschnittenen Szenen Spannung erzeugt wird und der Zuschauer in eine gewisse Erwartungshaltung um den Ausgang der Geschichte versetzt wird. Die Actionelemente sind fein dosiert, so dass der Film nicht überladen und durchaus glaubhaft aufgebaut ist.
Zudem sorgt eine gute Besetzung, neben Dennis Quaid spielen Sigourney Weaver, Matthew Fox und Forest Whitaker, für gute Unterhaltung, denn auch die kleinen Rollen sind dadurch gut besetzt. Allerdings hätte die kleine Rolle der TV-Journalistin Rex, die mit Weaver besetzt wurde, von jeder weiblichen Darstellerin getragen werden können. Dafür hat Forest Whitaker als einer der acht Sichtweisen einen großen Anteil an der Entwicklung der Geschichte.
Eine einfallsreiche Geschichte, spannend und originell umgesetzt, sowie sehenswerte Darsteller machen 8 Blickwinkel zu einem unterhaltsamen Thriller mit einer gelungenen Portion Action. |