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Die Drachenjäger(Chasseurs de Dragons, 2008)
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24. April 2008 DVD: 10. November 2008
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Premiere: |
26. März 2008 (Frankreich) |
| FSK: |
ab 6
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Genre: |
Animation |
| Länge: |
82 min
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Land: |
Frankreich, Deutschland, Luxemburg |
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Darsteller:
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Vincent Lindon (Lian-Chu), Patrick Timsit (Gwizdo), Philippe Nahon (Le Seigneur Arnold), Amanda Lear (Gildas), Marie Drion (Zoe), Jeremy Prevost (Hector), Jean-Marc Lentretien (Mamular), Rob Paulsen (Gwizdo) |
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Regie:
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Guillaume Ivernel, Arthur Qwak |
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Drehbuch:
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Frederic Lenoir, Arthur Qwak |
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 Inhalt
Im Lord Arnolds Königreich geht die Angst um: Angeblich soll ein Furcht erregender Drache auferstehen und das gesamte Reich in Schutt und Asche legen. Doch Arnolds kleine Nichte Zoe will sich der Gefahr stellen und ihrem Onkel helfen. Sie begibt sich auf die Suche nach Drachentötern, die sie aus ihren Märchenbüchern kennt. Doch anstatt glorreiche Helden zu finden, stolpert sie über Gwizdo und Lian-Chu, die milde gesagt eher Tollpatsche denn große Helden sind. |  |
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Durchschnittliche Redaktionswertung
Keine weitere Wertung
Kritik
von Harald Witz
Zwei erfolglose Drachenjäger erhalten den Auftrag, einen Weltenverschlingenden Riesendrachen zu erlegen, der das Königreich bedroht. Zu allem Überfluss will die kleine und naive Zoé mit von der Partie sein, weil sie Drachenjäger ja so cool findet. Computeranimierter Fantasy-Spaß aus deutschen und französischen Produktionsschmieden nach einer erfolgreichen Cartoon-Serie, die ihre Vorbilder unter anderem bei den Bilderwelten eines Moebius und Enki Bilal gefunden hat.
Die Welt der kleinen Zoé ist buchstäblich aus den Fugen geraten. Die Erde treibt als desintegrierter Trümmerhaufen durch ein Universum, das sich unter der zerstörerischen Macht von Drachen windet. Dem Königreich ihres Onkels Arnolds droht nach 20 Monden wieder das Erwachen des gewaltigen Weltenfressers und diesmal gibt es keine Ritter mehr, die ihm entgegen reiten könnten. Klingt schrecklich, aber dann schleppt die kleine Nichte des Lords, Zoé, die beiden zerlumpten Drachenjäger Lian-Chu und Gwisdo an, die sie im Wald soeben vor zwei elektrisierenden Jimbob-Drachen gerettet haben. Allerdings sehen die beiden eher wie Betrüger aus, weshalb der verbitterte Lord Arnold und sein argwöhnischer Kammerdiener Gildas den beiden nur widerwillig eine großzügige Belohnung versprechen, wenn sie den Weltenfresser vernichten. Einzig Zoé ist sich sicher, dass der Muskelbepackte Lian-Chu das Zeug zum Helden hat. Sie findet ihn sogar noch besser als den "Silbernen Ritter des Dunkels", dessen heldenhaften Geschichten sie alle auswendig kennt. Deshalb kann sie auch niemand davon abhalten, den beiden Drachenjägern zu folgen, um ihre Heldentaten mit eigenen Augen zu sehen. Doch die Reise ans andere Ende der Welt ist leider kein Spaziergang. In einer europäischen Großproduktion bearbeiten Guillaume Ivernel und Arthur Qwak ihre bekannte TV-Serie Die Drachenjäger und erfolgreiche Comic-Reihe für die große Leinwand. Damit erwecken Comic- und Animationsspezialist Quak und Grafikdesigner Ivernel auch die Visionen ihrer großen Vorbilder Moebius und Enki Bilal zu einem imposanten CGI-Leinwandleben. Das versetzt kleine und große Kinogänger in baffes Erstaunen. Im Kontrast zu den ungewöhnlichen und fantastisch-realistischen Hintergründen stehen die liebevoll schrägen Figuren und Tiere, die keinen Zweifel daran lassen, dass das Abenteuer sich an ein Kinderpublikum wendet. Die Zielgruppe ab 7 oder 8 Jahren schließt die witzigen Helden sofort ins Herz, allen voran die kleine Zoé und den sprechenden Drachenhund Hector. Spannung, Action und witzige Dialoge sorgen für eine wuselige und abwechslungsreiche Unterhaltung, der man diverse dramaturgische Holperer und ein etwas abgehacktes Ende verzeiht. Qwak und Ivernel bedienen sich eifrig im Kosmos französischer Fantasy-Comics und amerikanischer Filme. So erinnert Lord Arnolds Schloss durchaus an "Der Herr der Ringe" und die Figur des gutmütigen Lian-Chu ist eine Hommage an einen Disney-Figurentypus, wie man ihn in Mulan oder Ein Königreich für ein Lama findet. Prunkstück der CGI-Fantasy bleibt allerdings die imposante Ästhetik des Weltendesigns, das man so bislang nur in Comics finden konnte. Die Drachenjäger bieten ungewöhnliches Bilderkino, das seiner Konkurrenz aus den USA und Fernost in nichts nachsteht und statt auf schnelllebige Games lieber auf den Flair der neunten Kunst setzt. Das frappierende Ergebnis macht Hoffnung auf mehr.  Weitere interessante Filme
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