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Knocking on Heaven's Door(Knocking on Heaven's Door, 1997)
| Dt.Start: |
20. Februar 1997 DVD: 10. April 1998
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Premiere: |
20. Februar 1997 (Deutschland) |
| FSK: |
ab 12
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Genre: |
Action |
| Länge: |
89 min
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Land: |
Deutschland, Niederlande, Belgien |
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Darsteller:
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Til Schweiger (Martin Brest), Jan Josef Liefers (Rudi Wurlitzer), Thierry Van Werveke (Henk - der Belgier), Moritz Bleibtreu (Abdul - der Araber), Huub Stapel (Frankie 'Boy' Beluga), Leonard Lansink (Kommissar Schneider), Ralph Herforth (Assistent Keller), Cornelia Froboess (Martins Mutter), Rutger Hauer (Curtiz), Willi Thomczyk (Autoverkäufer), Christiane Paul (Verkäuferin in der Boutique), Hannes Jaenicke (Motorradpolizist), Vladimir Weigl (Harald Rohwitz), Jenny Elvers (Schwester Labor A), Corinna Harfouch (Schwester Labor B) |
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Regie:
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Thomas Jahn |
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Drehbuch:
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Thomas Jahn |
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 Inhalt
Martin Brest hat einen unheilbaren Gehirntumor, Rudi Wurlitzer Krebs im Endstadium. Nach einem gemeinsam Besäufnis beschließen die beiden aus dem Krankenhaus zu türmen, um ihre letzten Tage noch richtig zu genießen. Da beide noch nie am Meer waren, wird dies bald zum Ziel der todgeweihten Männer. Da sie auf ihrem Trip jedoch eine Bank überfallen und zwei trotteligen Gangstern das Auto klauen, wird ihre Reise bald zu einer abenteuerlichen Flucht vor dümmlichen Polizisten und unterbelichteten Ganoven. |  |
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Durchschnittliche Redaktionswertung
Keine weitere Wertung
Kritik
von Johnny Wishbone
Als dieser Film 1997 in die deutschen Kinos kam, wollte er mich irgendwie so überhaupt nicht ansprechen. Selbst als er sich dann zu einem richtigen Kassenerfolg entwickelte, lies er mich recht kalt. Einer der besten Deutschen Filme der 90er Jahre? Na wenn schon. Was sagt das schon aus? Gestern war mir dann tatsächlich so dermaßen langweilig, daß ich mich dazu durchringen konnte, diesen Film mal zu probieren. Danach war ich ehrlich gesagt ein wenig verwirrt, da ich den Film so unglaublich schlecht fand, daß ich es nicht so recht fassen konnte, wie das Teil damals nur so gut ankommen konnte.
Ich finds ja irgendwie ganz drollig, daß sich Thomas Jahn, Taxifahrer und Laiendarsteller (bekannt oder vielleicht doch nicht so bekannt aus TV-Meilensteinen wie Das letzte U-Boot und Die Mädchenfalle - Der Tod kommt online) von den Filmen eines Quentin Tarantino beeindruckt war und sich dazu inspiriert fühlte, ein eigenes Drehbuch zu schreiben. Die Parallelen zwischen Knocking on Heaven's Door und den frühen Tarantino Streifen sind ja nun nicht gerade schwer auszumachen: Gangster in schwarzen Anzügen auf der Suche nach einem Koffer, fanatische Elvisfans, eine Bar namens "True Romance" usw. Offensichtlicher geht es echt nicht mehr. Sogar Einstellungen und Musikwahl erinnern in mehr als einer Szene an Pulp Fiction. Doch bei aller Liebe zu Tarantino hat Jahn wohl nicht so ganz kapiert, weshalb Tarantino ein so begnadeter Regisseur ist und warum er in aller Welt einen solchen Kultstatus genießt. Das liegt nämlich daran, daß der Mann neue Wege gegangen ist, fest eingefahrene Regeln gebrochen hat, inovative Ideen hatte und nicht zuletzt deshalb weil er viel von seinen eigenen Erfahrungen und seiner eigenen Persönlichkeit in die Figuren seiner Drehbücher gesteckt hat. Da bringt es nun mal nicht viel, die einzelnen Elemente zu kopieren und in einer dümmlichen Story zu verwursten. Dadurch wird ein stupider Film auch nicht cooler.
Genau da liegt nämlich auch das Problem. Das Drehbuch ist gelinde ausgedrückt einen feuchten Dreck wert. Die beiden Hauptfiguren bleiben mitsamt ihrem großen Traum während des ganzen Films blaß und uninteressant. Zwei todkranke Menschen, die nur noch wenige Tage zu leben haben und überlegen, wie sie diese Zeit am sinnvollsten nutzen können. Da steckt doch eine ganze Menge Potential drin. Daraus hätte man wirklich was machen können. Leider ist die Handlung durchsichtig wie Plexiglass, die Figuren extrem farblos gezeichnet und die Dialoge so platt wie Kate Moss in Rückenlage. Die bösen Ganoven sind strunzdumm und die unbeholfenen Polizisten gleich noch viel dümmer. Szenen wie die in denen zwei Dutzend Polizeiwagen eine Verfolgung aufnehmen und am Ende so nah neben einder parken, daß keiner der Polizisten austeigen kann, wären nicht einmal zu Thomas Gottschalk und Mike Krüger Zeiten lustig gewesen. Das Thomas Jahn dann auch noch in völliger Überschätzung seines Talents durch dreiste Ausbeutung tarantinoesquer Ideen krampfhaft versucht hat, seinen Film hip und zeitgemäßig zu gestalten, muß an dieser Stelle einfach als total blamabel bewertet werden. Vielleicht sollte Jahn in Zukunft doch lieber beim Taxifahren bleiben.  Weitere interessante Filme
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