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The Yards - Im Hinterhof der Macht(The Yards, 2000)
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21. Juni 2001 DVD: 26. August 2003
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Premiere: |
19. Mai 2000 (Cannes Film Festival, Frankreich) |
| FSK: |
ab 12
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Genre: |
Drama |
| Länge: |
115 min
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Land: |
USA |
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Darsteller:
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Mark Wahlberg (Leo Handler), Joaquin Phoenix (Willie Gutierrez), Charlize Theron (Erica Stoltz), James Caan (Frank Olchin), Ellen Burstyn (Val Handler), Faye Dunaway (Kitty Olchin), Chad Aaron (Bernard Stoltz), Andrew Davoli (Raymond Price), Steve Lawrence (Arthur Mydanick), Tony Musante (Seymour Korman), Victor Argo (Paul Lazarides), Tomas Milian (Manuel Sequiera), Robert Montano (Hector Gallardo), Victor Arnold (Albert Granada), Louis Guss (Nathan Grodner) |
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Regie:
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James Gray |
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Drehbuch:
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James Gray, Matt Reeves |
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 Inhalt
Leo kehrt, frisch aus dem Knast entlassen, ins heimische Queens zu seiner Familie zurück. Er nimmt einen knapp bezahlten Job bei seinem Onkel Frank an, läßt sich aber allzu leicht von seinem Freund Willie zu einem Sabotageakt mit tödlichem Ausgang überreden und plötzlich ist er wieder vor der Polizei auf der Flucht und ganz auf sich allein gestellt. |  |
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Durchschnittliche Redaktionswertung
Keine weitere Wertung
Kritik
von Thorsten Woner
The Yards - Im Hinterhof der Macht ist eine Gefühlsdepression wie sie schon lange nicht mehr durchzustehen war. In wortkager Optik ist man einem Film ausgeliefert der einem tief in die Gedärme schlägt und Stimmungshochs aller Der Soldat James Ryan oder Fight Club auslöst, gar keine nämlich. Inszeniert wurde die Geschichte eines chancenlosen Opfers der gefangen in einer Welt ist, in der man das Boot nicht zum kentern bringt, schon gar nicht wenn man selbst drin sitzt. Und genau diese Lebensphilosophie, die den Darstellern in den Knochen sitzt, bekommt man als Zuschauer erstaunlichst intensiv zu spüren. Mark Wahlberg, Joaquin Phoenix und Charlize Theron beeindrucken mit ihrem intensiven Spiel weit über die Grenzen des Ertragbaren hinaus und berühren durch ihre Wut der Verzweifelung. Zwei ganz bestimmte Szenen (der theronische Geländersturz im Clinch mit Joaquin und die Prügelszene zwischen Mark und Phoenix) sind herrausragend wie schon lange nichts mehr und erschrecken durch harten Realismus. Die Optik schließt sich dem nicht aus und zeigt ein Queens wie es von den Göttern verdammt nicht trauriger aussehen könnte. Howard Shore rundet diesen Alptraum mit seinem lauernden Score, der nicht viel Platz zum entkommen läßt, ab.
The Yards - Im Hinterhof der Macht ist eine Offenbarung für Fans der Intensivdarstellung, ein Schicksalsdrama das durch seine Kargheit manche langweilen und viele begeistern wird. Und mal wieder fragt sich da der intelligent Denkende was für korrupte Blindtrottel überhaupt in der Oscarjury sitzen, denn dieser Film hätte mitsamt seiner Darsteller auf gar keinen Fall derart untergehen dürfen. Aber in einer Zeit in der man natürliches Schauspielern aus trendorientierten Imagengründen lediglich dem verblendeten Dogma zuspricht haben Filme wie The Yards - Im Hinterhof der Macht wohl keine Chance mehr, weil Hollywood drauf steht.  Weitere interessante Filme
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