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Knock Knock(Knock Knock, 2007)
| Dt.Start: |
nicht bekannt DVD: 14. März 2008
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Premiere: |
April 2007 (USA) |
| FSK: |
nicht bekannt
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Genre: |
Horror |
| Länge: |
92 min
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Land: |
USA |
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Darsteller:
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Nicole Abisinio (Holly), Chris Bashinelli (Tommy Myers), Kat Castaneda (Julie), John Cipriano Jr. (Mayor Dean Marcus), Jarett Del Bene (Junger Rico), Jeremy Drew (Shawn), Stephanie Finochio (Rachel), Ben Fiore (Deputy Harold), Jim Ford (Billy Smith), Matt Fraley (Curt), Asher Grodman (Junger Dean Marcus), Erika J. (Toni), Joli Julianna (Nikki Reynolds), Damion Lee (Jemore), Susan Lehman (Mrs. Olen), Matt Lish (Uggi), Suzi Lorraine (Diane Lee), Antonio Mastrantonio (Mike), Ernest Mingione (Chief Barret), Lou Savarese (Rico), Sal Sirchia (Troy), Kim Taggart (Vega) |
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Regie:
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Joseph Ariola |
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Drehbuch:
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Joseph Ariola |
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 Inhalt
Rico hat keinen leichten Stand in der Schule, da ihm seine Mitschüler wegen des Berufes seines Vaters nicht über den Weg trauen. Dieser arbeitet als Bestattungsunternehmer und spannt seinen Sohn gelegentlich für einige Aufträge ein. Nach einer Schulparty wollen sich einige Schüler einen Spaß erlauben, was jedoch dramatische Konsequenzen nach sich zieht und die Stadt nachhaltig verändert. |  |
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Durchschnittliche Redaktionswertung
Keine weitere Wertung
Kritik
von Kurt Meinicke
Ohne den mühsamen Umweg über das Kino zu gehen, wurde mit Knock Knock ein weiterer Slasher auf dem Heimkinomarkt veröffentlicht. Allerdings weiss man schon nach nur wenigen Minuten, warum es dieser Streifen nicht auf die grosse Leinwand geschafft hat, denn mit unbeholfenen Darstellern, schlechten Effekten, billigen Masken, flachen Charakteren und dem nicht einmal vorhandenen Ansatz einer gruseligen Atmosphäre lässt sich heutzutage eben kein Blumentopf mehr gewinnen. Am Ende geistert jedenfalls nur noch der Gedanke in den Köpfen der Zuschauer, dass man das alles schon einmal irgendwo gesehen hat... nur besser.
Was haben sich die Macher - beziehungsweise: der Vertrieb - nur dabei gedacht? Da wird ein Film direkt auf DVD veröffentlicht, und auf der Hülle druckt man einen Text ab, welcher beinahe das komplette Ende verrät. Liest man sich den Text durch, weiss man sofort wer zum Mörder wurde, und auch warum. Vielleicht wollte man ja eine Möglichkeit bieten, den Film nicht zu Ende schauen zu müssen, und trotzdem zu wissen wie es ausgeht? Das wäre auf jeden Fall kein schlechter Tipp...
Es ist Nacht und ein junges, hübsches Mädchen ist alleine zu Hause. Es klopft zwei Mal, doch als sie die Türe aufmacht, ist niemand draussen. Das Spielchen wird ein paar Mal wiederholt, bis ein Arm durch die Türe greift und diese Möchtegern-Playmate-Anwärterin unspektakulär zum ersten Opfer eines Serienmörders wird. Dieser, mit einer von Leatherface kopierten Gesichtsmaske (nur scheinbar aus Papier hergestellt) ausgestattete Mörder bringt in der Folge scheinbar wahllos einen Jugendlichen nach dem Anderen um. Doch halt: Ein ehemaliger New Yorker Polizist ist sich auf Anhieb sicher, dass dieser sehr grosse und starke Unbekannte einem Schema folgt. Als er sich mit der örtlichen Polizei auf die Suche nach dem Motiv macht, stossen sie auf ein grauenvolles Geheimnis, welches das kleine Städtchen seit Jahren überschattet.
Offenbar hat Regisseur und Drehbuchautor Joseph Ariola (Coalition) noch nie den Satz "Das Beste kommt zum Schluss" gehört, denn das Opening von Knock Knock ist noch die überzeugendste Szene des ganzen Filmes. Die Idee, dass der Mörder immer anklopft, verschwindet und irgendwann sehr plötzlich doch auftaucht ist nicht unbedingt innovativ, aber um Spannung zu erzeugen funktioniert sie trotzdem. Umso mehr stellt sich die Frage, warum dieses Szenario in der Folge gar nicht mehr benutzt wird, denn daraus hätte man eventuell noch einen soliden Horrorfilm basteln können. Leider hat man sich aber dazu entschlossen, alles Weitere mittels stupiden Dialogzeilen und billigen Kills regelrecht dahinzurotzen. Somit kann der Versuch, einen Thriller mit einem Teenie-Slasher zu kreuzen, nur als misslungen betrachtet werden, was durch diverse Momente, in welchen sich der Zuschauer nur noch fassungslos die eigene Handfläche auf die Stirn klatschen kann, unterstrichen wird. Beispiel gefällig? Die ersten Opfer werden allesamt zu Hause gefunden. Wie reagiert die Polizei? Sie empfiehlt allen Jugendlichen zu Hause zu bleiben. Alles klar?
Von den Darstellern hat sich keiner eine namentliche Erwähnung verdient, da alle gleichermassen unbeholfen und bisweilen sogar fehl am Platz wirken. Dazu wurden die Figuren ausschliesslich aus dem kleinen Einmaleins des Horrorgenres herausgesucht und hauchdünn geschrieben, und von Logik will hier sowieso niemand etwas wissen. Warum bringt der Mörder schon wieder die Kinder seiner ehemaligen Peiniger um, statt sich direkt an Letzteren zu rächen? Und wie hängt das alles schon wieder mit einer Reihe beliebter (wenn auch im deutschsprachigen Raum eher unbekannten) Witze, welche allesamt mit "Knock Knock - Who's there?" beginnen, zusammen? Man wird es zwar wohl nie genau erfahren, aber das sollte schlussendlich auch keinen Grund für eine übermässige Gedankenverschwendung darstellen.
Die beinahe Hochglanzoptik und einzelne technische Kniffe in Sachen Kamera und Regie sind zugegebenermassen gar nicht mal so schlecht. Leider werden uns aber auch im Fall von Knock Knock alle Kills mit der inzwischen regelrecht nervtötenden Wackelkamera inklusive schnellen Schnitten präsentiert, wobei hier noch ein Blitzlichtgewitter beigemischt wird, als wären bei allen Morden unzählige Paparazzi anwesend. Als wäre das nicht genug, sind all diese Szenen auch noch mit möglichst unpassender musikalischer Untermalung ausgestattet, weswegen nach der ersten Szene nie mehr das notwendige Horror-Feeling auch nur ansatzweise aufkommen will. Aus all diesen Gründen empfiehlt es sich also, bei diesem Klopfzeichen die Türe erst gar nicht aufmachen zu wollen.  Weitere interessante Filme
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